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Mögliche Wende auf dem Wohnungsmarkt: Experten melden erstmals seit 2005 sinkende Mie
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Auf dem Wohnungsmarkt deutet sich eine Trendwende an: Laut einem aktuellen Preisindex sind die Neuvertragsmieten im ersten Quartal erstmals seit 14 Jahren gesunken. Bei den Kaufpreisen geht es dagegen weiter nach oben.

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remedias.cortes 08.05.2019, 13:25
20. Die Trendwende ist notwendig....

denn der Vermietungsmarkt ist überhitzt. . Wichtiger als die Qualität der Wohnung scheint mittlerweile der "Ruf" des Stadtviertels zu sein, hier in Kiel bekommt man jede Klitsche auf dem "Westufer besonders Düsternbrook" zu Höchstpreisen los, was sogar zu der Situation führt , dass die Häuser auf beiden Seiten der ein und selben Straße verschieden hohe qm- Preise haben, da sie in verschiedenen Stadtvierteln liegen. Vernünftige Vermieter, und das sind viele private, wissen übrigens, dass es nicht gut ist , den Mieter mit einer hohen Nettomiete an den Rand seiner finanziellen Möglichkeiten zu bringen. Er wird dann anderswo sparen: Gerade bei Instanthaltung , Wartung und Wertschätzung der überlassenen Räumlichkeiten.

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omop 08.05.2019, 13:25
21. Immobilienpreisanstieg ist politisch gewollt..

Es profitieren zuviele Gruppen von steigenden Preisen, daher hat die Politik kein Interesse wirksame Maßnahmen einzuleiten. Einzig und allein würde eine massive Erhöhung des Angebots helfen (Förderung des sozialen Wohnungsbaus)

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bri4n 08.05.2019, 13:26
22.

Ich glaube der mittlerweile abgedroschene Spruch, man solle keiner Statistik glauben die man nicht selbst gefälscht habe, ist hier wörtlich zu nehmen.

Wers glaubt wird seelig. Allein der Urheber dieses Index sollte sämtliche Alarmglocken heulen lassen. Und dann auch noch von einer Trendwende zu sprechen, wegen eines Quartals, welcher nicht einmal der hälfte der Steigerung des vorherigen entspricht. Lächerlich.

Man kann diesem Artikel jedoch dennoch so einiges entnehmen. Die Immobilienbranche bekommt so lange Angst. Gut so.

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Bala Clava 08.05.2019, 13:33
23. Recherche

Zitat von imlattig
hier sollte spon etwas forscher recherchieren und nicht alles glauben was solche institute verbreiten.
ist zeit- und personalintensiv und teuer. Und man muss den Schreibtisch verlassen. Das hier nennt sich Verlautbarungsjournalismus. Da flattert einem was kostenlos ins Haus, und das gibt man so weiter. Kost nix, taucht nix.

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Eros1981 08.05.2019, 13:47
24. Eine viertel Million für eine kleine Wohnung

In meiner ostfriesischen Kleinstadt kostet eine Wohnung mit 50 m² 220000 Euro, hinzu kommen noch Maklergebühren. Dann sind wir schon fast bei einer viertel Million für eine Hartz4-Wohnung.

Hartz4-Wohnung deshalb, weil man als Hartz4-Empfänger eine Wohnung von maximal 50 m² bewohnen darf.

Das ist doch nicht mehr normal. Höre und lese häufiger, dass sich die normalen Leuten hier das wohnen schon gar nicht mehr leisten können.

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Mikrator 08.05.2019, 13:48
25. Für die Altersvorsorge bleiben Immobilien zweifelhaft

Wenn man den Artikel mit guten Vorkenntnissen liest, sieht man, es wird ein Trend bestätigt.
Es geht bei Interessenten um den absoluten Preis von Miete und Kaufpreis. Doch die Parameter sind relativ zu sehen, also in Bewegung auf der Zeitachse und nur in Bezug zueinander. Zwischen dem Mietertrag und Gesamtpreis nach Steuern entstehen je nach Lage und Kaufkraft der Region grössere Unterschiede. Wohnungs-Eigentum kommt langsam an die Decke der Möglichkeiten, Vermietungen kommen ganz langsam oberhalb der Decke wieder zurück. Relativ gesehen.
Bestandsmieter krallen sich weiterhin an ihre Wohnungen, Immobilität heisst zusammengefasst eher der kommende Trend. Wenig Bewegung, viel Angst vor der Zukunft. Und für die Altervorsorge ausserhalb der eigenen Familie bleiben Immobilien zweifelhaft.

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spon_12 08.05.2019, 13:50
26.

Zitat von iffelsine
Zieht ein Mieter aus, verkaufe ich sofort. Je Wohnung bleiben nach Steuern je Wohnung nur 1.600€ übrig, verkaufe ich eine freie Wohnung, bekomme ich zwischen 230.000 und 340.000€ steuerfrei. Und ich muss mich nicht damit rumschlagen, dass meine Mieter in Berlin eine Mieterhöhung (nach Mietspiegel) von 6,43€/qm auf 6,75€/qm ablehnen und vor Gericht ziehen (und verlieren).
Sie schreiben nun schon seit Jahren, dass Sie Ihre Wohnungen verkaufen wollen, weil das alles nichts mehr für Sie ist. 2 Möglichkeiten: Sie haben gar keine Wohnung oder Sie poltern nur herum. Beides ist eigentlich recht unnötig.

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spon_12 08.05.2019, 13:52
27. Zur Einordnung

Zitat von vernetzt weiblich denken
Vielleicht schämen sich Leute oder haben Angst, dass man ihnen..... die Gelbwesten schickt. In New York werden solche Preise gefordert, für Rattenlöcher, aber dort verdient man auch ein Mehrfaches. Bei uns leben Leute von der Hand in den Mund und könnten nicht 4m² bezahlen von der obigen Wohnung. Und sehr interessant was man in der DDR früher zum Wohnen brauchte. 3% des Einkommens? 100 Mark warm? Keine Seltenheit. Das sogenannte soziale Netz freut sich wenn Leute ihre Rente selbst bezahlen eben mit Vermietungen. Nähme man das noch weg?
Wenn 3% des DDR-Einkommens 100 Mark waren, hat man wohl eher nicht zur Miete gelebt...

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anonlegion 08.05.2019, 14:06
28. Sie erlauben?

Zitat von Sportzigarette
Es steht doch in dem Artikel, dass es nur eine Momentaufnahme ist, ob und wie sich der Trend fortsetzt ist noch nicht zu erkennen. Und wittern Sie doch bitte nicht bei jeder Meldung Verschwörung aus der Regierung oder Parteizentralen. Das ist doch dumm und falsch. Es ist alles transparent und nachvollziehbar (wenn man sich darum bemüht) von wem die Zahlen sind und wie sie zu Stande kommen. Die Zahlen machen ausserdem doch etwas Hoffnung, dass es zwar nun nicht preiswerter wird, aber die jährliche Steigerung schwächt sich etwas ab, was mir auch der Makler berichtete, der meine Gewerbeeinheit (Berlin) vermietet hat.
Ich versichere Ihnen, das ich mir Dummheit wirklich nicht vorhalten lassen muss.
Von einem Foristen, der sich die Mühe einer Recherche woher diese Agenturmeldung kommt - einem Beratungsunternehmen der Immobilienwirtschaft - nicht macht, während Er mir eben diesen Mangel an Sorgfalt unterstellt, schon gar nicht.
Etwas mehr Sorgfalt in ihrer Argumentation und etwas weniger Engagement in ihren Versuchen mich persönlich zu diffamieren, hätte ihre Replik deutlich aufgewertet.

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alang1001 08.05.2019, 14:08
29. Spiegel lesen wissen mehr

Zitat von Bala Clava
ist zeit- und personalintensiv und teuer. Und man muss den Schreibtisch verlassen. Das hier nennt sich Verlautbarungsjournalismus. Da flattert einem was kostenlos ins Haus, und das gibt man so weiter. Kost nix, taucht nix.
Ja, das Thema Miete, Vermietung, Spekulation, Betongold, Immobiliengeldwäsche wäre ja eigentlich ein großes, enorm wichtiges Thema.
Der Spiegel beruft sich auf eine dubiose Studie, eines dubiosen
Unternehmens.

Und zack, alles ist gut.
Es ist wirklich peinlich.
Für den Spiegel.

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