Forum: Wirtschaft
Möglicher Euro-Austritt: Darum ist die Griechenland-Wahl so wichtig
REUTERS

Es wird ernst: Griechenland wählt an diesem Sonntag ein neues Parlament, Favorit Alexis Tsipras von der linken Syriza-Partei droht mit dem Euro-Austritt. Fünf Gründe, warum das auch Sie betrifft.

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khaaldrogu 24.01.2015, 19:34
40. Hoffentlich

Hoffentlich stimmen diese Menschen für das Ende des Bankenterrors und der Sparmaßnahmen.

Das "Wirtschaftswachstum" was die amtierende Regierung verspricht ist ein Hohn, ausgetragen auf den Rücken der Menschen, erkauft mit derren Geld, Sozialträgern und sinkenden Gehältern.

Wann wachen wir alle mal auf und beenden den Teuro endlich? Milliarden verbrennen, anderen Ländern einen Willen aufzwingen und im Falle des Versagens diese gekauften Freunde nicht vor die Tür setzen können!
Ein Schuft wer den Dr. Kohl einen Betrüger nennt

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blaacki 24.01.2015, 19:34
41.

also wenn hans werner sinn sagt es steht deutsches geld auf dem spiel ist es unsinn aber jetzt erklärt auch der spiegel dass es so ist...
das sind Beträge die die banken damals locker verkraftet hätten ohne den Steuerzahler zu belasten.
es bewahrheitet sich was sinn und afd gesagt haben. man muss kein Anhänger derer sein um das festzustellen.
was ist nun die Lösung. mehr geld und dann mit anderen zahlen bei der nächsten wahl zittern?!!

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c.weise 24.01.2015, 19:34
42. Möglicher Euro-Austritt Griechenlands

Den Griechen kann man nur wünschen, dass die Politiker und das Land die Kraft zum Austritt aus der Währungsunion finden. Sonst werden die nächsten Generationen der Griechen nur für den Schuldendienst arbeiten.

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matijas 24.01.2015, 19:34
43. linkes Regieren von Marktwirtschaften ...

Wenn die Syriza nur ein linkes Regieren des Kapitalismus vorhat, dann wird das keinen Fortschritt bringen. Sie wird dann nicht umhin kommen, dem Kapital wieder die Wege zu öffnen, die es braucht und fordert. Die einzige echte Alternative wäre ein Sozialismus, bei dem der Staat die Produktion selber in die Hand nimmt, ohne zu warten, bis diese für irgendwelche Investoren profitabel erscheint. Aber das wird wohl nicht geschehen. Die Linke hat gutgemeinte sozialistische Ideale, aber kein Konzept für sozialistisches Produzieren, und ich sehe auch keine Anstrengungen, ein solches zu entwickeln. Außer einer Wiederverstaatlichung von privatisierten Betrieben gibt es keine substantiellen Aussagen zur Ökonomie, und wenn es bei einer marktwirtschaftlichen Ordnung bleibt, stehen Staatsbetriebe im Zugzwang der Konkurrenz wie andere auch.

Also wird es nach einer Phase des revolutionären Pathos wieder eine Rückkehr zum Buhlen um private Investitionen geben, mit allen bekannten hässlichen Begleiterscheinungen wie Lohndrückerei, Arbeitslosigkeit etc. Soll man der Syriza und den Griechen angesichts solcher Aussichten überhaupt einen Sieg der Linken wünschen? Wenn nur wieder herauskommt, dass Sozialismus (der keiner ist) nicht machbar sei?

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camilli79 24.01.2015, 19:36
44. Merkel hatte die Wahl

Zitat von ixfüru
dass ich irgendwann meine Rente mit 63 beziehen kann, ist ja den Griechen zu verdanken, die hier so fleißig in die Sozialsysteme einzahlen. Warum machen die das eigentlich? Könnte es sein, dass es in Griechenland keine Perspektive gibt, also "die Wirtschaft" keine Arbeitsplätze zur Verfügung stellt? Oder gibt's dort gar keine funktionierende Wirtschaft? Ich meine außer etwas Sonne, Rotwein und Olivenöl.
Merkel förderte die Globalisierung mit ihrer Unterschrift im Jahre 2005 zur WTO obwohl wir in Europa ca 450 Mio Menschen zur Produktion und als Verbraucher haben. Wertvolle Produktionsstätten verliessen danach Europa um in China, Indien & Co für Hungerlöhne zu produzieren ( Merkel: Es ist nur gerecht, wenn in Entwicklungsländern die Menschen gerecht bezahlt werden) .
Waren werden seitdem in fragwürdigen Prozessen mit Unterbezahlung in Asien hergestellt, während in Europa die Firmen ihren CO2 Ausstoss reduzieren sollen , aber die Waren aus Asien auch nach Europa gekarrt werden müssen. Werden den Chinesen ihr Löhne zu hoch, lassen sie Subunternehmer in Vietnam und den Philippinen produzieren, wo nach Tageslohn bezahlt wird - aktuell ist der Mindestlohn bei ca. 8 Euro brutto / Tag, der in der Regel unterschritten wird. Die normale Arbeitsstundenzahl sind 12 Stunden bei offiziell 8 Stunden auf dem Papier.

Durch Merkels Unterschrift ist die gesamte Wirtschaft für Europa und Asien für die grosse Masse der Bevölkerung schlimmer geworden und produziert mehr Armut als vorher.
Daher weg mit der Merkel Regierung, weg mit kurzsichtigen Wirtschaftsignoranten a la Schäuble und Junker in der EU, die stets die Reichen bedienen!

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steppenwolff 24.01.2015, 19:36
45.

Zitat von dealylama
Da wird mal wieder vergessen, dass wir seid anbeginn Zinsgewinne in Milliardenhöhe von den Griechen kassieren. Könnte mir vorstellen, dass die inzwischen sogar die Kosten eines Schuldenschnitts übersteigen. Die Bürger der Südländer legen aus Sicherheitsgründen auch noch alle Ihr Geld bei uns an wodurch der Bund fast keine Zinsen zu Zahlen braucht und deutsche Unternehmen so günstig wie selten an Geld kommen, was zu noch mehr Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU führt. Obendrein reisen die Kinder dieser Länder, für deren Ausbildung diese teuer bezahlt haben, auch noch in Scharen nach Deutschland und halten hier die Veralterung der Gesellschaft auf, zahlen in unsere Sozialsysteme ein und schließen die Lücken im Arbeitsmarkt. Das alles hat aber fatalen Auswirkungen in den Herkunftsländern. Auch wollen wir doch nicht vergessen, dass das Deutschland nur kurz nach dem 2. Weltkrieg u.a. von Griechenland einen massiven Schuldenschnitt bekommen hat. Deutschland ist immernoch das Land, das mit am meisten vom Binnenmarkt und der gemeinsamen Währung profitiert. Nur, solange Deutschland rein auf Export setzt, und dadurch ständig die Regeln des Stabilitätspakts verletzt, hält es durch seine Bilanzüberschüsse eben die anderen EU-Länder künstlich klein und brauch sich am Ende nicht beschweren...
Falsch! Griechenland zahlt inzwischen nur noch ca 2% Zinsen. Das liegt sogar unterhalb des Durchschnitts der deutschen Staatsschulden. Die wegen Griechenland neu aufgenommenen Schulden sind allerdings noch niedriger verzinst, das stimmt. Deutschland hat allerdings auch schon Milliarden beim ersten Schuldenschnitt verloren, weil Banken betroffen waren, die dem Staat gehören.
Die Zinssätze sind aktuell überall in Europa niedrig, sogar in Ländern wie Italien. Das liegt nicht an Griechen, die ihr Geld woanders anlegen, sondern an der expansiven Geldpolitik. Und da Deutschland als Volkswirtschaft Nettogläubiger ist, verlieren wir insgesamt Geld dadurch.
Der Schuldenschnitt nach dem 2. WK war weder absolut noch relativ zum BIP auch nur annähernd damit vergleichbar, was jetzt im Raum steht. Und Deutschland zahlt ja auch seit Jahrzehnten Milliarden in die EU ein.
Vom Binnenmarkt hat Deutschland sicher profitiert, das stellt niemand in Frage. Beim Euro bin ich mir da nicht so sicher. In keinem anderen Land der Eurozone haben sich die Reallöhne so schlecht entwickelt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Arbeitnehmer hat also sicher nicht vom Euro profitiert.

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verinet 24.01.2015, 19:36
46. Zinsgewinne

Zitat von dealylama
Da wird mal wieder vergessen, dass wir seid anbeginn Zinsgewinne in Milliardenhöhe von den Griechen kassieren. Könnte mir vorstellen, dass die inzwischen sogar die Kosten eines Schuldenschnitts übersteigen. Die Bürger der Südländer legen aus Sicherheitsgründen auch noch alle Ihr Geld bei uns an wodurch der Bund fast keine Zinsen zu Zahlen braucht und deutsche Unternehmen so günstig wie selten an Geld kommen, was zu noch mehr Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU führt. Obendrein reisen die Kinder dieser Länder, für deren Ausbildung diese teuer bezahlt haben, auch noch in Scharen nach Deutschland und halten hier die Veralterung der Gesellschaft auf, zahlen in unsere Sozialsysteme ein und schließen die Lücken im Arbeitsmarkt. Das alles hat aber fatalen Auswirkungen in den Herkunftsländern. Auch wollen wir doch nicht vergessen, dass das Deutschland nur kurz nach dem 2. Weltkrieg u.a. von Griechenland einen massiven Schuldenschnitt bekommen hat. Deutschland ist immernoch das Land, das mit am meisten vom Binnenmarkt und der gemeinsamen Währung profitiert. Nur, solange Deutschland rein auf Export setzt, und dadurch ständig die Regeln des Stabilitätspakts verletzt, hält es durch seine Bilanzüberschüsse eben die anderen EU-Länder künstlich klein und brauch sich am Ende nicht beschweren...
....welche Zinsgewinne? ...ja das haben sie zu Anfang erzählt die Griechen das ja alles mit Zinsen zurückkommt
Makkulatur ...Märchen von Gestern
die Mittel die Gr über den ESM bekommt werden weit unter marktüblichen Zinsen vergeben so um 1,5%.(Tendenz fallend da wird noch nachverhandelt werden) ...nur komplett Irre würden für diesen Zinssatz Geld an Griechenland verleihen man möchte ja nicht nur die Zinsen sondern auch irgendwann das Geld zurück dies kann man bei Gr allerdings ausschließen...Tsirpas sagt es ja schon ganz offen

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helro56 24.01.2015, 19:37
47. egal wer die Wahl gewinnt..

Griechenlands Schulden werden für IMMER verloren sein. Egal was uns aus Brüssel oder Berlin präsentiert wird!! alles was uns hier seit jahren Finanzpolitisch aufgetischt wird, ist verlogen und verbogen und von unverantwortlicher Finanzpolitik in der EU geprägt!!

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v.papschke 24.01.2015, 19:37
48. Es wird höchste Zeit,

dass die Griechen mal etwas Anderes ausprobieren. Die alten Eliten haben völlig versagt, außer dass sie es schafften, sich und ihrer Klientel die großen Taschen zu füllen. Ein Neuanfang ist bitter nötig. Und wie man es auch betrachten mag, in GR wurde und wird auch weiterhin sehr viel Geld verbrannt werden. Ob dass wirklich nötig war und ist , darf bezweifelt werden. Wenn man GR aber nachgibt, werden andere Länder folgen, denn das wäre der bequemste Weg. Und dann sind auch die letzten noch ein bischen Potenten auch sehr schnell am Ende. Schade, das Europa so enden muß.

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dirk_row 24.01.2015, 19:39
49.

"Zahlt Griechenland dann seine Schulden nicht zurück, wären deutsche Steuergelder in Milliardenhöhe gefährdet." Das auch nur weil man die privaten Schulden der Banken auf den Steuerzahler umgewälzt hat. Zur Verdeutlichung der Eurokrise:http://www.bloomberg.com/video/the-european-debt-crisis-visualized-iPA3~AbsSGG89LOGkkd~RA.html

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