Forum: Wirtschaft
Möglicher Euro-Austritt Frankreichs: "De facto wäre das ein Staatsbankrott"
AFP

Frankreich, Italien, die Niederlande: In gleich mehreren Ländern liebäugeln Populisten mit dem Euro-Austritt. Der Ökonom Guntram Wolff warnt vor verheerenden Folgen - auch für Deutschland.

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desertking 13.03.2017, 17:16
60. Verantwortungslos

Hier zeigt sich dann wieder: Nationalisten sind verantwortungslose Spinner. Sieht man ja in UK gerade. Erst den Dreck mit Lügen Anliegern und dann klappt das, was man will nicht. Die Konsequenzen werden die Briten und auch die Amerikaner noch früh genug erfahren müssen. So denn die, die sie da reingeritten haben, ehrlich wären. Aber Trump, AfD und Brexit-Befürworter sind ja so ans Lügen gewohnt, da wird's schwer das nochmal zu ändern.

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Räuber Hotzenplotz 13.03.2017, 17:16
61. Und übrigens: morgen ist Weltuntergang!

Mann-o-Mann...immer diese Schwarz-Szenarien-Maler und Angstmacher! Selbst wenn es den Kräsch geben sollte, sollte er lieber man darüber schwadronieren, wie man vom Kräsch profitieren kann...Nicht Probleme suchen, sonder Chancen aufzeigen!!! Kann sich SPON so ganz generell auch mal ne Scheibe von abranken...

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Demokrator2007 13.03.2017, 17:17
62. Medien,Moral,Menschen Maschinen

Es kann kein Fehler sein, alte Werte zu erhalten und mit neuen zu kombinieren.Die Eurogeier haben genau das verhindert. Alles Alte, Bewährte wird weggerissen und durch Neues ersetzt. Ich sehe täglich die negativen Entwicklungen und ich HASSE daher die Globalisierung.

P.S. Für mich wäre es auch kein Nachteil, wenn das WWW ab übermorgen nicht mehr funktionieren würde, wenn dies auf alle zuträfe, nur um damit Dummschwätzern den Saft abzudrehen die behaupten jeder könne seine Wahl treffen-kann er/sie nicht, das Netz ist ein Kollektiv, leider ein für die meisten Menschen sehr schlecht funktionierendes. Für Bots hingegen das Paradies, aber nur mit dem Gedankenfehler das ein Roboter menschliche Gefühle hat. Kann er nicht haben dann gäbe es ihn nicht.

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Bondurant 13.03.2017, 17:17
63. Ja, nee, echt jetzt?

Italien hat am Anfang der Währungsunion nicht verstanden, dass nun andere Spielregeln gelten und die Löhne nicht einfach viel stärker als in den Nachbarländern steigen können.

Das scheint überhaupt das Grundproblem zu sein: möglicherweise hat keiner verstanden, wie man in völlig verschiedenen Volkswirtschaften mit der selben Währung zurecht kommen soll. Das hat natürlich niemand ahnen können, is' klar.

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pace335 13.03.2017, 17:18
64.

Und bei solch einer Berichterstattung soll der normalsterbliche Bürger noch an die Presse und an die Politik glauben? Wer von den etablierten Medien hat denn endlich mal die .... in der Hose und berichtet mal über die Vorteile einer starken nationalen Währung, so wie es die D- Mark wäre?

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Pless1 13.03.2017, 17:19
65.

Zitat von auweia
Das Ende des Euros muss nicht das Ende der EU sein. Ich bin ein großer Freund Europas und der EU. Aber der Euro (so wie wir ihn jetzt kennen und so wie er verwaltet wird) kam zu früh und zu unkontrolliert. Die Anhänger der "Krönungstheorie" hatten Recht. Ich wäre für eine Beendigung dieses Experiments - bis eine vereinheitlichte Managementstruktur steht. Eine EU die ähnlich tickt, gleiche Werte hat und international koordiniert auftritt muss nicht notwendig auch eine gemeinsame Währung haben.
Im Grunde haben Sie absolut Recht!

Die Einführung des Euro kam zu früh, sie hätte erst nach einer deutlich weitergehenden Angleichung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Rahmen einer politischen Einigung erfolgen sollen.

Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass man diesen Fehler noch durch "Beendigung des Experimentes" beheben kann, ohne einen vollkommen unkalkulierbaren Kollateralschaden zu erzeugen. Es ist etwas vollkommen anderes, ob man eine gemeinsame Währung nicht hat, weil man sie (noch) nicht braucht oder ob man einen bereits eingeführten gemeinsamen Währungsraum wieder zerschlägt. Wir haben mit dem Euro einen "Point of no Return" längst überschritten: eine Rückabwicklung würde uns nicht wieder zum Ausgangspunkt führen.

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motmax1 13.03.2017, 17:20
66.

Da muss ich drastisch sein: wer behauptet "Italien hat am Anfang der Währungsunion nicht verstanden, dass nun andere Spielregeln gelten und die Löhne nicht einfach viel stärker als in den Nachbarländern steigen können. Insofern hat Italien jetzt tatsächlich ein enormes Anpassungsproblem."
lügt wie gedruckt. Dass er keine Ahnung hat, kann man jemanden in solcher Position nicht glauben. Das italienische Lohnniveau ist miserabel, wie jeder nachrecherchieren kann, vielleicht nicht bei Topmanagern, die verdienen immer gut.

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otelago 13.03.2017, 17:20
67. Verheerende Szenarien

hören wir immer dann, wenn Politikversagen offensichtlich wird.

Dann kommen die nimmermüden Warner in Gestalt hochwissenschaftlicher Experten.

Wölfe im Giraffenkostüm.

Nur ein weites Setzen auf Pokitikversager könne Schlimmeres vermeiden.

Aber?

Wer diesen Hofnarren weiter folgt, versündigt sich an der Welt.

Die etablierte Politik hat dazu geführt, dass die Welt, Natur, Ozeane, Grünanlagen und Wälder mehr und mehr zerstört, verplant, vernichtet wurden.

Dreck, Verpackungen, Werbetafeln wohin das Auge sich wendet.

Ozeane voller Gift und Abfall. Wälder voller Baumaschinen für Kabel, Windraeder, Betonpisten, Rohre. Kein Hektar Ruhe.

Afrikanische Kinder wühlen in schwelenden Müllhalden der gelben Säcke und Recyclinggeräte.

Boote voll Betrogener versinken im Urlaubsmeer, die Leichen ruhen unterm Tui - Dampfer, der auf See mehr Billigöl verbrennt als eine Kleinstadt zum Heizen und Fahren braucht.

Wir wurden daran gewöhnt dem expandierenden Wahnsinn, dem ständigen Verrat aller Werte resigniert zuzuschauen.

Uns von grinsenden Experten warnen zu lassen, wir bestehen nicht auf der Verbesserung der Probleme von heute, wenn man uns mit Problemen von Morgen ablenkt.

Aber am Ende vernichten wir die Natur, lassen Elend im Süden zu, weil Experten es so erklären als sei es nicht zu ändern.

Es sind neue Gesichter, Prediger, aber das Systemnist uralt. Wer nichts weiss muss alles glauben.

Fangt endlich an auf Verbesserung zu bestehen und eigenen Kompetenzen zu vertrauen.

Lasst nicht zu dass Kritik als unseriöser Populismus verachtet wird.

All das sind die Methoden, mit denen Kirchen und Betmännchen reaktionären Eliten beschützten, Jahrhunderte lang.

Reisst Ihnen die Masken weg, nehmt ihnen ihre Macht.

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carahyba 13.03.2017, 17:22
68. Sinn-Nebel

Zitat von purple
Ich frag da lieber Herrn Sinn und der sagt: Das ind 800 Mrd nicht eintreibbare Schulden.
Sinn sagt, dass dies nur verlorenes Geld ist, wenn die EWU auseinanderfällt. Von Schulden spricht er nicht.

Nicht Herr Sinn hat dieses Instrument ausbaldowert vielmehr Steinbrück und Asmussen unter der Verantwortung von Fr. Merkel.

Hr. Sinn konnte in seinen endlosen Ausführungen nicht erklären was passiert wenn die EWU aufhört zu existieren und damit die EZB und damit auch das EZB-Target2-Salden-Schema.

Hr. Sinn hat lediglich seinen Panikattacken ausdruck verliehen, Fr. Merkel und Hr. Schäuble sind sehr zufrieden mit dieser Lösung, oder haben Sie von denen schon mal was negatives über das Thema gehört. Werden Sie auch nie hören. Denn ohne dieses Instrument wären schon viele Exporteure pleite.

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Pless1 13.03.2017, 17:24
69.

Zitat von teluke
Bei einer um z.B. 30% gestiegenen Währung würden keineswegs die exportieren Produkte um 30% teurer werden. Denn alle importieren Produkte (Roh- und Halbfertigprodukte) würden dann tatsächlich um diese 30% günstiger werden. Nur der tatsächlich in Deutschland erzeugte (meist geringe) Anteil würde teurer werden.
Der tatsächlich in Deutschland erzeugte Anteil ist also gering? Woher kommt dann unser riesiger Außenhandelsüberschuss?

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