Forum: Wirtschaft
Mögliches Aus für Fahrdienstvermittler: Erdogan will Uber in der Türkei verbieten
REUTERS

Präsident Tayyip Erdogan will offenbar den Fahrdienstvermittler Uber aus dem Land werfen. "Dieses Geschäft ist vorbei", sagte er in Istanbul.

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ollifast 02.06.2018, 19:51
10. Wo er Recht hat, da hat er Recht

Man muss Erdogan nicht mögen, das geht mir genau so. Aber wo er Recht hat, da hat er Recht.

Uber Pop ist auch bei uns schon aus gutem Grund hart untersagt worden, unerfahrene, unversicherte und ausgebeutete Fahrer ohne soziale Sicherheit haben im öffentlichen Personenverkehr keinen Platz.

Da meint wieder so eine VC-gepeppelte Valley-Bude, mit einem Management, das den Hals nicht vollkriegen kann, sich über Gesetze in anderen Länder per Frechheit hinwegsetzen zu können, weil man ja dick und fett ist.

In Arizona haben sie wegen Pfusch und mangelnden Sicherheitsvorkehrungen bei ihren "selbstfahrenden" wohl doch nicht so High Tech aber umso mehr Marketing Fahrzeugen schon Menschenleben auf dem Gewissen. Nein, diese Valley-Bude braucht es wirklich nicht.

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henry.miller 02.06.2018, 19:59
11.

Uber ist Mist, aggresiv, rücksichtslos, illegal. Warum Taxifahrer Lizenzen brauchen und Uber-Fahrer nicht, verstehe wer will.

Wettbewerb ja, aber bitte zu gleichen Rahmenbedingungen.

Uber hat oft genug gezeigt, dass Regeln nur für andere gelten.

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Leser161 02.06.2018, 20:00
12. Darum bröckelt die Demokratie

Deshalb bröckelt die Demokratie. Weil nur Männer wie Erdogan genug Power haben gegen Firmen vorzugehen die in meinen Augen Vorschub zu Abgabenhinterziehung leisten. Abgaben tragen unsere Gesellschaft. Ich zahle Abgaben. Jeder der was Anderes tut positioniert sich gegen mich.

Ich würde Erdogan oder einen deutschen Erdogan nicht wählen. Aber wo bleiben die Demokraten die sich klar gegen obige Vorgänge positionieren? Demokratie bedeutet Wahl. Aber wenn wähl ich denn wenn ich gegen Uber bin?

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chimm 02.06.2018, 20:01
13. Uber ist nicht so viel billiger als Taxi in Deutschland

Ich bin selber noch nicht gefahren, aber eine Preisabfrage in Berlin ergibt folgendes for eine 25 Kilometer Strecke:
Taxi 45 EUR, UBER 38-53 EUR. Das sieht für mich nicht danach aus, dass ein UBER Fahrer ausgebeutet wird im Vergleich zum Taxifahrer.

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makromizer 02.06.2018, 20:06
14.

Ja wenn Taxis in der Türkei konsequent das Taxameter benutzen würden und dabei keine Wegstrecken gewinnbringend optimieren, würde da wenig dagegen sprechen. Aber so ist es nur ein weiterer Grund, einen Bogen um das Land zu machen.

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salomohn 02.06.2018, 20:07
15. Dinosaurier

Das Schlimme ist: vermutlich meint der Erdo das ernst! Er kann sich über Menschenrechte und Naturschutz hinwegsetzen, den Fortschritt wird er nicht aufhalten.

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denkmamachtnix 02.06.2018, 20:08
16. Uber vertritt die Heuschrecken

die das Prinzip der Marktwirtschaft internationalisieren. Auf der Strecke bleiben die Taxifahrer, die weniger verdienen werden und dann der Kunde, der trotzdem mehr bezahlen muss. Der Steuerzahler leidet übrigens auch, denn es fällt ein weiterer Steuerzahler aus. Diesen Betrag wird er nachzahlen müssen - bei Über und beim Finanzamt.

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tom_ppp 02.06.2018, 20:44
17. Wie fast

Immer in diesem Forum nur negative Hypothesen gegen neue Geschäftsmodelle. Argumentiert wird mit Ausbeutung der Uber Fahrer, Nicht bezahlen von Sozialabgaben, Mitleid mit den Taxifahrern und fehlenden Lizenzen.
Fakt ist das Taxifahren teuer ist und sich weder durch einen guten Service, noch durch besondere Freundlichkeit ausreichen.
Es besteht eben ein Monopol.
Konkurrenz tut immer gut, deshalb sollte man Uber Regeln vorgeben, es aber nicht verbieten...

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postmaterialist2011 02.06.2018, 20:49
18. Noch im Winterschlaf ?

Zitat von chimm
Ich bin selber noch nicht gefahren, aber eine Preisabfrage in Berlin ergibt folgendes for eine 25 Kilometer Strecke: Taxi 45 EUR, UBER 38-53 EUR. Das sieht für mich nicht danach aus, dass ein UBER Fahrer ausgebeutet wird im Vergleich zum Taxifahrer.
In Berlin gibt es kein Über Pop. Hier darf Uber nur reguläre Fahrer mit Taxilizenz akquirieren und zum Taxitarif fahren. Sprich, wenn Sie hier ein Uber bestellen kommt ein ganz normales Taxi, welches nur über Uber vermittelt wurde. Kein Unterschied zu Würfelfunk, mytaxi oder was auch immer. Insbesondere weil wir hier in Berlin ein sehr gut funktionierendes Taxisystem mit sehr gut funktionierenden Apps haben, ist Uber so unnütz wie Hochwasser. Ich benutze Uber auch, aber nur in Ländern wie Indien oder Bangladesh, wo die normalen Taxis ein Alptraum sind, keine Navigation haben und meist nichtmal eine Quittung ausstellen können. Allerdings gebe ich immer genau den doppelten von Uber in diesen Ländern aufgerufenen Preis, da die Tarife oft so niedrig sind, dass es nicht mal fürs Benzin reichen kann.

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Darwins Affe 02.06.2018, 21:09
19. Konkurrenz ist halt lästig

Zitat von tom_ppp
Immer in diesem Forum nur negative Hypothesen gegen neue Geschäftsmodelle. Argumentiert wird mit Ausbeutung der Uber Fahrer, Nicht bezahlen von Sozialabgaben, Mitleid mit den Taxifahrern und fehlenden Lizenzen. Fakt ist das Taxifahren teuer ist und sich weder durch einen guten Service, noch durch besondere Freundlichkeit ausreichen. Es besteht eben ein Monopol. Konkurrenz tut immer gut, deshalb sollte man Uber Regeln vorgeben, es aber nicht verbieten...
1) Das heutige Uber-Modell ist nur der Einstieg zum autonomen Fahren. Wollen die Fortschrittsgegner im zunehmend technikfeindlichen Deutschland dies wohl auch verbieten?
2) Nebenbei: Im Lande von Karl Marx ist die Marktwirtschaft generell schlecht angeschrieben ----- obwohl sie den Wohlstand des Landes generiert.

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