Forum: Wirtschaft
Mögliches Großprojekt: Architekt will Kölner Hauptbahnhof unter die Erde legen
Oliver Berg / DPA

Ein Architekt will den Kölner Hauptbahnhof unter die Erde legen - das erinnert an die Katastrophen-Baustelle in Stuttgart. Die Bürgermeisterin ist nicht abgeneigt, die Bahn dementiert, die Stadt debattiert.

Seite 4 von 16
Neapolitaner 20.05.2019, 13:10
30. Architekt will Kölner Dom unter die Erde

legen. Bei dem Titelbild und "unter die Erde legen" war das die primäre Assoziation. Würde mich angesichts des katastrophalen Bauprojektes in Stuttgart auch nicht mehr wundern. Die Deutsche Bahn sollte bei künftigen Großprojekten strikt die Regel : kostengünstig und funktional - beherzigen. Kühne Architektenprojekte passen dazu nach Erfahrung nicht, zumindest nicht für die DB.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ark95630 20.05.2019, 13:12
31. Na klar

Nachdem der Architekt die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld gebaut hat, will er jetzt mit dieser Idee wahrscheinlich den Kölner Dom zum Einsturz bringen ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fred.heine 20.05.2019, 13:13
32. Katastrophenbaustelle in Stuttgart?

Welcher "Katastrophenbaustelle" ist denn in Stuttgart gemeint? Ich wohne hier und kenne sie nicht. Ich kenne nur das Projekt Stuttgart 21, das nach Widerständen und (teilweise teuren) Verbesserungen gebaut wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
YoRequerrosATorres 20.05.2019, 13:14
33. Au ja, das will ich auch...

aber nicht tiefer legen, sondern höher! Wenn man die komplette Fläche einfach 50 Meter höher legt, dann muss man nicht so tief buddeln und hat trotzdem die Erdgeschossebene frei für die normale Nutzung..... Und man kann den Dome vom Zug aus weiter sehen......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Paddel2 20.05.2019, 13:14
34. Populismus

Die Stuttgarter Baustelle als „Katastrophenbaustelle“ zu bezeichnen ist ein journalistisches Armutszeugnis. Hier wird eine tolle Ingenieurs- und Logistikleistung vollbracht und der Bau schreitet voran. Katastrophal war dagegen die politische Kommunikation und die politische Planung. Das sollte man klar trennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Augustusrex 20.05.2019, 13:14
35. Die Bahn ist also

zu präsent. Nun gut. Wir alle wissen, dass die Anzahl aktiver Christen in Deutschland stark sinkt. Sollte man da nicht meinen, dass die katholische Kirche in Form des Domes überrepräsentiert sein könnte? Die Lösung wäre, den Dom aus dem Stadtzentrum auf eine Fläche außerhalb der Stadt zu verlegen. Oder man beginnt, den Bahnhof tiefer zu legen. Dann würde im Zuge der Bauarbeiten der Dom mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso einstürzen. Das ist ironisch gemeint.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muzepuckel 20.05.2019, 13:14
36. Schwachsinn hoch drei

Nach den Erfahrungen mit dem letzten U-Bahn Streckenbau im Herzen der Altstadt, ist alleine der Gedanke an einen unterirdischen Hauptbahnhof an diesem Platz Wahnsinn. Der Herr will wohl schaffen, was zig Bomben Volltreffer im letzten Krieg nicht geschafft haben: den Dom zu zerstören.
Daß die Ober Bürgermeisterin daran "Interessantes" findet, ist erschütternd.
Bei einer Megabaustelle an dieser Stelle würde dann sowieso der gesamte Verkehr kollabieren und das Teil würde nie fertig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 20.05.2019, 13:16
37. HBF Köln: hässlich und dysfunktional

Lassen wir mal die Überlegungen bzgl Alternativen beiseite und widmen uns dem derzeitigen Kölner Hauptbahnhof. Dieser ist eine den Dom entwertende hässliche Bausünde, und ist wg der engen Situation zwischen Dom und Rhein ziemlich dysfunktional. Eine weiträumige Verlegung der Fernbahnstrecken und ein Abriss des Betonklotzes würde die Stadt Köln sehr viel lebenswerter machen.

OK, und jetzt widmen wir uns den Fragen nach den Alternativen. Fernverkehr soll weitab ankommen, wo es ausreichend Platz dafür und auch für Vernetzungen mit anderen Verkehrsmitteln wie z.B. Fernbussen gibt. Bleibt die Frage nach dem Nahverkehr. Dieser kann problemlos unterirdisch stattfinden, wie auch in den meisten anderen Teilen der Innenstadt. Ein Vergleich mit dem Wahnsinns- und Unsinnsprojekt Stuttgart 21 ist dabei vollkommen unangebracht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spaceagency 20.05.2019, 13:18
38. natürlich ist das möglich

und das gibt es auch schon und zwar in Zürich. Dort gibts zwar den alten Kopfbahnhof auch noch aber eine Stufe tiefer gibt es den S Bahn Bahnhof und die Durchmesserlinie der Fernzüge.....beide führen unter dem Fluss durch und dann in den Berg. Der Fluss wurde mit Gefrierverfahren untertunnelt....dort mit Erfolg im Gegesatz zu Rastatt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ynwa_ 20.05.2019, 13:18
39. Besser informieren

Diejenigen, die den Bahnhof an der jetztigen Stelle toll finden sollten sich vorher besser informieren.Der Bahnhof in seiner jetzigen Form ist den Anforderungen nicht mehr gewachsen . Die Hohenzollernbrücke zwischen Bf Deutz und HBf ist eine Nadelöhr .Es gibt schon länger Überlegungen den Fernverkehr komplett auf die andere Rheinseite zu legen.
BTW. Den Dom sieht man nur wenn man von anderen Rheinseite einfährt, was soll also das Argument?? Ich finde die Idee gut .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 16