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Mögliches Großprojekt: Architekt will Kölner Hauptbahnhof unter die Erde legen
Oliver Berg / DPA

Ein Architekt will den Kölner Hauptbahnhof unter die Erde legen - das erinnert an die Katastrophen-Baustelle in Stuttgart. Die Bürgermeisterin ist nicht abgeneigt, die Bahn dementiert, die Stadt debattiert.

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hektor2 20.05.2019, 14:41
80. Rechnung

Bitte nicht noch ein Desaster.

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bieberh 20.05.2019, 14:42
81. Machbar....

... ist dieses Projekt bestimmt. Alles eine Frage des Geldes. Besonders, wenn man es nicht selbst bezahlen muss. Für viele Miliarden an Euros bekommen wir schliesslich einen aufgewerteten Stadtkern in Köln.
Aber bestimmt gibt es für dieses Geld sinnvollere Projekt, auch in Köln.

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Schartin Mulz 20.05.2019, 14:42
82. Haben Sie das mal durchgerechnet?

Zitat von topas
Was spricht denn gegen einen dezentralen Hauptbahnhof? Vielleicht Richtung Porz gelegt, dann eine direkte Verbindung Flughafen-HBF-Zentrum. Mit einem autonomen Schnellzug (der bei vorhandenem Bahn- oder Flugticket kostenfrei fährt). Der alte Bahnhof dient dann als Zentrale für den Nahverkehr (Knoten für S- und U-Bahn und Bus, Carsharing, Fahrradverleih-Station...). Ein Teil der Fläche wird zu Büro- oder Gewerbeflächen umgewandelt und mit den Mieteinnahmen der Betrieb des Schnellzugs subventioniert.
Ab wann das Projekt Gewinn macht, dass man damit einen Schnellzug finanzieren kann?

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sven2016 20.05.2019, 14:43
83. Lese ich irgendwo „Seilbahn“?

Das war im letzten Jahr der Zukunftsrenner ...

Der Kölner Hauptbahnhof ist an der Grenze der Belastbarkeit angekommen, aber so ein Projekt würde die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Beteiligten weit übersteigen.

Schon bei der Überlegung eines Straßentunnels unter dem Rhein, um den Verkehr in Neumarktrichtung umzuleiten, kam man auf unglaubliche Kosten und einen enormen Bedarf für die Zufahrten.

Nicht in Köln. Stellt bitte erst die vielen laufenden Problemprojekte fertig.

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4711_please 20.05.2019, 14:45
84. OB Reker und Böhm: da sind noch andere Projekte

bevor ihr da Billionen verbuddelt kümmert euch doch erst mal um den Ebertplatz, den Neumarkt, den Radwegausbau. Böhm hat echt Chuzpe: schlägt vor und plant, dabei weiß er genau, dass er die Ausführung nicht unter Kontrolle hat. Das macht dann im Zweifel die KVB, learning-by-doing, das gibt dann ein Riesendesaster, am Ende ist es der Polier Schuld und die verantwortlucgen CDU-Bonzen bekommen eine Millionenabfindung. Wilhelminiscge Verantwortungslosigkeit und Herr Böhm nimmt es nicht zur Kenntnis. Ich denke auch, dass stadtplanerisch eher die Autos unter die Erde gelegt werden sollten, der urbane Trend geht weg vom eigenen Auto Vielleicht sollte Herr Böhm seine Tochter oder den Sohn das machen lassen (im Sinne der architektonischen Böhm-Dynastie), urbaner Futurismus ist nix für alte Männer, die in den 70ern hängengeblieben sind.

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mantrid 20.05.2019, 14:46
85. Wer soll das bezahlen...?

Wenn die Stadt Köln üppige Überschüsse hätte oder die Bahn ihr Netz tipptopp durchmodernsisiert, mit hervorragenden Angebot in der Fläche (und fertigem Stuttgart 21) dringendst Geld loswerden müsste, wäre das eine nette Idee.

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winfield06 20.05.2019, 14:50
86. ...und wie

Zitat von lord nelson
Da sind ausgewiesene Bahnexperten allerdings völlig anderer Meinung und nennen die Katatstrophe in Stuttgart auch absolut zurecht eine Katastrophe, z.B. Stichwort Bahnsteigneigung: Eine wirkliche "tolle" Leistung. Die Liste ließe sich Fortsetzen....
ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an die Sendung:
"die Anstalt" vom 29.01.2019 in welcher es speziell um Stuttgart 21 ging.
Dazu auch interessant der Faktencheck https://www.google.com/url?sa=t&rct=...iib8F4x1Xm9DPz

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Stefan999 20.05.2019, 14:55
87. Köln 21?

Wird nicht fertig, dafür aber von Monat zu Monat immer teurer und der Steuerzahler darf bluten.

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Düppel 20.05.2019, 14:59
88. So was kann Deutschland nicht mehr.

Bitte nicht. Nach Stuttgart 21, der Elb-Philharmonie, dem BER, dem Zustand der Gorch Fock/Bundeswehr, der Energiewende wissen wir, dass Deutschland nicht bevölkerungstechnisch Anschluss an die Dritte Welt sucht, sondern auch inhaltlich anfängt, dort hinzugehören. Einfacher ausgedrückt, so was kann Deutschland nicht mehr.

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noalk 20.05.2019, 14:59
89. Sehr interessante Idee

Mein Vorschlag dazu: Der Architekt geht mit den Investitionskosten in Vorleistung, die Stadt gibt vielleicht auch was dazu, und nach Fertigstellung wird der neue Bahnhof der DB geschenkt. Denn die braucht die eigene Knete für die Instandhaltung des Schienennetzes.

Ach ja: Warum eigentlich nicht auch den Dom gleich mitverbuddeln? Alles ist machbar! Und bitte ja drauf achten, dass die Versicherungssumme für die dazugehörige Haftpflichtversicherung hoch genug gewählt wird, von wegen Stadtarchiv und so ...

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