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Mögliches Krebsrisiko: Fleischindustrie beklagt Wurst-Urteil der WHO
DPA

Schinken und Salami können Krebs erregen, das hat die WHO festgestellt. Nun wehren sich deutsche Fleischhersteller, verweisen auf strenge Vorschriften - und werfen der Organisation vor, die Verbraucher zu verunsichern.

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Reziprozität 27.10.2015, 15:42
1. Also mehr Gemüse essen?

Mitnichten. Zufolge jahrmillionenlanger Evolution von Pflanzen haben diese "chemische Abwehrstrategien" entwickelt um gegen Fressfeinde erfolgreich zu sein. Viele Obst- und Gemüsearten enthalten z.T. erhebliche Mengen von chemischen Substanzen, die im Tierexperiment krebserregend wirken. Ob das Allyl-isothiocyanat oder Methyleugenol im grünem Salat, Anilin in Rüben, Furfural in Süsskartoffeln oder gar Aflatoxine in Nüssen sind, alle diese Substanzen sind potenzielle Cancerogene, die - genau wie Fleisch- und Wurstwaren - das Risko an einem Krebs zu erkranken steigern.

Man sollte sich durch derartige Stuedien nicht ins Bockshorn jagen lassen, sondern vielmehr sich fragen: Cui bono?

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Rubyconacer 27.10.2015, 15:45
2. Nitritpökelsalz

weglassen. Vielleicht geschieht das jetzt endlich mal dauerhaft.

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in_peius 27.10.2015, 15:47
3.

durch Pökeln, Räuchern oder Fermentieren"
Da hat der schlaue Fuchs ja eine ausgesprochen relevante "wissenschaftliche Lücke" gefunden: Wenn die Fleischindustrie nun auf alle drei Verarbeitungswege verzichtet, wissen wir möglicherweise eines Tages, ob es nun am Fleisch oder an den Verarbeitungswegen lag...

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vegeta73 27.10.2015, 15:48
4. 50g pro Tag

soviel ich den Nachrichten entnahm, stufte die WHO ab 50g pro Tag als problematisch ein.

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spitzaufknoof 27.10.2015, 15:49
5. Liebe Fleischer

lasst Euch die Wurst nicht vom Brot nehmen nur weil sich irgendwelche unbedeutenden Wichtigtuer mit höchst zweifelhaften Erkenntnissen aus der Deckung wagen. Der Kunde stimmt weiterhin mit seinem Geldbeutel ab. Da mach ich mir überhaupt gar keine Sorgen. Wie sagte mein Großvater immer: "Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin, doch ohne Schnaps und Rauch stirbt die andere Hälfte auch". In diesem Sinne weiterhin guten Appetit.

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WwdW 27.10.2015, 15:50
6. Antibiotika und andere Helfer

Ist nicht in weißem Fleisch von Pute und Huhn besonders viel Antibiotika-Rückstände zu finden?

Wie steht das im Vergleich zu Schwein und Rind?
Um mal mit anderen Faktoren zu vergleichen ...

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hmueller0 27.10.2015, 15:53
7. So ein Schw...sinn

"könnten ... möglicherweise .... bis zu x Todesfälle pro Jahr". Soso das klingt ja wirklich fundiert. Und wie genau hat man andere Faktoren ausgeblendet - z.B. was die Menschen sonst noch so gemacht / eingeatmet /gegessen haben? Chemie in Kleidung (warum gibts da keinen Stempel?), (Auto-)Abgase, Industrie, Hormone (im Fleich, Trinkwasse, ...) etc etc. Kommt da nun überall ein Stempel drauf? Wäre mir neu dass man bei so etwas Komplexen wie Ernährung/Lebensgewohnheiten mal eben einen eindeutigen Zusammenhang den (der ebenfalls komplexen) Faktoren der Krebsenstehung herstellen kann. Tatsächlich dürfte es i.d.Regel ein Mix aus Menge/Mix von pot. krebseregenden Stoffen/Risiko + persönl. Veranlagung sein.
Aber hey - WHO - die habe es sicher drauf. Waren das auch die mit "Geflügelgrippe - ihr werdet alle sterben wenn ihr nicht für x Mio umstrittene Impfstoffe kauft)?

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dererzer 27.10.2015, 15:56
8. Aktuelle Studien belegen, ...

dass das Atmen ebenfalls krebserregend ist. Demnach ist der dadurch aufgenommene Sauerstoff Grundvoraussetzung, dass sich Krebszellen entwickeln und vermehren können. Die Empfehlung der WHO: so wenig atmen wie möglich, am Besten ganz aufhören.

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hmueller0 27.10.2015, 15:57
9. weißes Fleisch

Nachtrag zu oben: soso - weißes Fleich ist dann also besser. Ich nehme mal an, dass die WHO nicht grundsätzlich etwas gegen Massentierhaltung hat - also auch nicht gegen die großzügige Behandlung mit Antibiotika und Hormomen - die gerade bei Geflügel besonders verbreitet ist. Oder wurde das bei der Studie einfach vergessen? Na, macht ja nichts

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