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Monopol-Untersuchung: Finanzminister Mnuchin greift Amazon scharf an
AFP

Die US-Regierung hat kaum mit den Ermittlungen gegen die großen Internetkonzerne begonnen. Doch Finanzminister Steven Mnuchin kennt schon das Ergebnis: Zu den Bösen zählt der schärfste Kritiker Trumps.

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dasfred 25.07.2019, 08:29
10. Es kommt nicht auf das Geschäftsmodell an

Ob Einzelhändler reihenweise Pleite gehen hat den orangesten Präsidenten aller Zeiten nie interessiert. Was ihn und seine Familie ärgert ist, dass Bezos nicht in der Reihe der Spender sondern der Kritiker steht. Auch die Angst, dass Google und Facebook ihren Einfluss gegen ihn nutzen könnten, treibt ihn jetzt zu dieser Machtdemonstration. Bisher war er es gewohnt, dass die reiche Oberschicht hinter Trump oder zumindest hinter den Republikanern steht. Bei diesen neuen Gegnern kann er nicht mit ein paar Tweets Eindruck schinden, da müssen die großen Geschütze in Stellung gebracht werden. Man kann nur hoffen, er verhebt sich daran.

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fatrick 25.07.2019, 08:38
11.

Das ist schon klar gewesen dass Trump sich Amazon rausgepickt hat , es war wohl weniger sein Minister der jenes tat , also erstens rein politisch und zweitens rein persoenlich aus Neid .
Ich frag mich so oder so wie ein Mann wie Trump der in eine so reiche Familie geboren wurde und alles was er hat mehr oder weniger aus der Familie bekam , so wenig Grips in seinen Kopf bekommen hat ......es gibt doch teure Schulen ! Aber die alleine scheinen nicht zu helfen bei der Problematik !
Neid ist und bleibt ein Thema ob in UK , Deutschland oder USA....
wer erfolgreich arbeitet ist immer mit Neidern konfrontiert im Kleinen wie im Grossen .
Das Internetgeschaeft ist einfach zeitkompartibel und Amazon hat den Einstieg clever , zu einem guten Zeitpunkt und verbrauchertechnisch extrem clever gemacht .
Wer dem keine Stirn bieten kann oder aber einfach mit auf den Zug springen kann der ist eben nicht zeitgemaess ...oder wollen wir die Zeit jetzt zurueck drehen ? Auf Kaufhausniveau wieder wo es dann alles doppelt so teuer gibt ?
Ich meine die grossen Kaufhausketten haben sich ganz schoen schadlos am Kunden gehalten als es keine Onlinekonkurrenz gab das muss auch mal gesehen werden !
Da in diesen Ketten und Grosskaufhaeusern oftmals , zB in Deutschland der alte Geldadel des Landes mit involviert war , der seit Jahrhunderten die Faeden zieht , da ist schon klar dass die Probleme machen , das sind Lobbyisten die ohne Probleme ueber Jahre Ihre Abzockgeschaeft machten , und jetzt haben die ein Problem . Ich finde das unmoeglich vor ALLEM weil zB in Deutschland auf Amazon alle Haendler aussortiert werden mit dem 1. Oktober diesen Jahes die keine deutschen Steuern abfuehren , und was Trump angeht ...ganz ehrlich....die USA tun mir leid !

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jdoehrin 25.07.2019, 08:39
12. Ob Bezos oder Trump...

Es ist erschreckend, dass nur noch Meinungen Einzelner, sehr mächtiger Männer zählen und auch veröffentlicht werden.
Bezos wie Trump stehen für eine heraufziehende Diktatur. Der eine gehört enteignet, der andere abgewählt.

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Tom77 25.07.2019, 08:41
13. Wird auch langsam Zeit

Zwar sind die Motive von Trump und seinen Schergen eher die, unliebsame Kritiker kalt zu stellen (die Techfirmen sind meist eher demokratisch-liberal geprägt - zumindest nach außen hin - und schießen gegen Trump), aber letztendlich ist es richtig, die Machenschaften der Unternehmen zu prüfen und ggf. zu beschränken. Amazon, Google, Facebook, Apple... sind einfach viel zu mächtig geworden. Sie verdienen im Jahr mehr als die Höhe des BPI vieler Länder. Strafen von 5 Mrd. Dollar werden aus der Portokasse bezahlt und führt zu keinem Aufschrei im Unternehmen oder bei Aktionären. Eine wirklich Kontrolle scheint es in den Firmen nicht mehr zu geben, da sie komplett auf eine Person ausgerichtet sind, der die Richtlinienkompetenz hat (zumindest bei Facebook und Amazon). Der Vorstoß mit einer digitalen Währung durch Facebook könnte das internationale Finanzgefüge durcheinander bringen und am Ende auch zu neuen Finanzkrisen führen, wenn kleinere Länder durch Auf- und Abwertung ihrer Währungen keinen Einfluß mehr nehmen können auf die Wirtschaft im Land, da sich die Bevölkerung in Libra flüchtet und eine Parallel-Wirtschaft entsteht. Konzerne, die mächtiger sind als ganze Länder und Regierungen sollten auf jeden Fall genau unter die Lupe genommen und ggf. aufgespalten werden. Gerade Google und Facebook haben zudem massiv dazu beigetragen, dass das Netz voll von Hass, Hetze und Verschwörungstheorien ist und dass es autoritäre und populistische Politiker heute so einfach haben, ihre kruden Ansichten zu verbreiten und auf eine große Zustimmung zu treffen.

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frankfurtbeat 25.07.2019, 08:47
14. wenn ...

wenn Unternehmen nicht die Steuern zahlen die eigentlich im Land des Umsatzes/Gewinnes fällig wären dann sind dies wie auch inläbdische Konzerne letztendlich Unternehmen welche gemeiden werden müssen - Punkt. Gerne schaue ich immer wieder mal in AMAZON rein aber kaufe dort nicht mehr da es die Produkte außerhalb von AMAZON zumeist günstiger und in besserer Qualität zu erstehen sind. Jüngstes Beispuiel - neues Bad und Siphon gesucht - bei AMAZON gefühlte 3 Millionen chinesische Anbieter mit fragwürdiger Qualität - gekauft bei einem inländischen Händler top Qualität + variables Produkt und 5 € günstiger gegenüber AMAZON bei gleoichem Produkt. Bedeutet AMAZON braucht man nocht unbedingt - ECOSIA gegen Google tauschen ist auch möglich ...

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spon_5711341 25.07.2019, 08:48
15.

Zitat von sozialismusfürreiche
Man kann zu Amazon stehen wie man will, aber was die Trump Junta da tut, im Versuch liberale Firmen zum Schweigen zu bringen, ist Totalitarismus. Gescheiter wäre es Sie zahlen normal Steuern.
Erinnert mich an die Türkei und ist ein bisschen wie im Absolutismus: Firmen, die dem König treu ergeben sind, dürfen sich das Schild "Hoflieferant" an die Tür hängen, andere werden in ihrer Geschäftsausübung behindert. Da kann Bezos mit Amazon doch mal sehen, wie schlecht ihm das bekommt, wenn er den Herrscher Trump kritisiert. Das hatter dann davon.
Demokratie geht anders.
Die Frage ist doch: wenn jemand wie Trump wiedergewählt werden sollte, GB sich jetzt seinen persönlichen Trump-mit-Wörterbuch leistet und hierzulande bis zu 20% der Bevölkerung einer Partei hinterherlaufen, die das Führerprinzip zum Credo erhebt, ob all diese Wähler eigentlich gar keine Demokratie mehr wollen. Schon allein, weil es viel einfacher ist, wenn einem gesagt wird, was man zu tun und zu lassen hat, als wenn man immer selbst entscheiden muss. Ausserdem scheint es ja trendy zu sein und Spass zu machen, ganze Bevölkerungsgruppen zu bashen und zu verhetzen.

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TOKH1 25.07.2019, 08:48
16. Verfolgung Andersdenkender

Erstaunlich wie offen gegen Kritiker vorgegangen wird. Das weckt Erinnerungen an autokratische Staaten. Vielleicht ist es wirklich so, dass die Menschen erst wieder ein großes Deasaster erleben müssen um zu verstehen, was es bedeutet Friedwn zu haben. Wir sind mit Trump, Johnsen, Salvini , Orban und Putin auf dem obersten Weg dorthin.

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faexxe 25.07.2019, 08:54
17. Vor dreißig oder vierzig Jahren...

... hätte man mit einer solchen Aktion auch die Schreibmaschine retten können - gegen die bösen Computer,
oder die Beschäftigungssicherheit von Unfallchirurgen in dem man gegen die Hersteller von Autogurten vorgegangen wäre. Wir sollten später bloß nicht sagen, in Deutschland konnte man nicht wissen was passiert, wenn man dem Populismus verfällt und die Demokratie bekämpft.

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Furchensumpf 25.07.2019, 09:01
18.

Zitat von biba_123
Das ist nicht ganz falsch. Aber es ging nur mit Hilfe der Verbraucher. Der wird sich letztlich dumm umgucken. Denn demnächst wird Amazon richtig teuer werden. Wenn denn endlich die Umweltschäden, die der Versandhandel mit sich bringt, den geizigen Kunden in Rechnung gestellt werden. Einerseits gegen Klimawandel sein, aber bei Amazon weiter kaufen, belegt, wie heuchlerisch unsere Gesellschaft zwischenzeitlich geworden ist.
Und welche Umweltschäden sollen das sein? Etwa die, wenn 100 Menschen an einem Samstag alle mit ihrem eigenen Wagen in die Stadt fahren, statt sich 100 Pakete mit nur 2-3 Lieferwagen zukommen zu lassen?

Der Einzelhandel hat sich selbst zerstört - denn wenn man sich mal unter den Kunden umhört, dann ist der Preis gar nicht mal der wichtigste Punkt - es zählt das Gesamtkonzept. Schon mal versucht ein Smartphone, Tablet, einen Monitor oder einen Fernseher mit Pixelfehler im stationären Handel umzutauen? Viel Spaß. Wenn der Hersteller keine Garantie drauf gibt, dann steht man ziemlich blöd dar. Online kein Problem. Ebenso, wenn das Gerät nicht das hält, was die Werbung verspricht.

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Watschn 25.07.2019, 09:01
19. Die Gefahr der Aufspaltung/Regulierung bei Amazon u. Facebook wächst..

Sie sind zu übermächtig geworden (Amazon ist global solitär unterwegs u. kontrolliert defacto den Onlinehandel, u. Facebook hat eine zu starke Marktmacht inf. Instagram, Whatsapp, oder neu Libra..)

Apple u. Google wie Microsoft sind anhand geschrumpfter Marktdominanz (Apple) oder erhöht ausgesetzter Konkurrenz (Google durch Amazon, Baidu, Alibaba, Ebay u. andere Nutzerdienste; Microsoft durch Amazon, Alibaba, Oracle beim Cloudgeschäft...), wohl aus den Traktanden der US-Regulierungsbehörden.

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