Forum: Wirtschaft
Monsanto und Co.: Glyphosat-Hersteller sind "tief enttäuscht" über EU-Zulassung
DPA

In Deutschland sorgt die verlängerte Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat für massiven politischen Ärger. Doch auch die Herstellerkonzerne wettern gegen die EU-Entscheidung - die Genehmigung sei viel zu kurz.

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GSYBE 28.11.2017, 12:35
1. Das Ergebnis der Abstimmung sei vielmehr "das Resultat ......

....einer fehlgeleiteten öffentlichen Meinung und von politischer Einflussnahme".
Und selbst wenn diese hahnebücherne Aussage richtig wäre, die öffentliche Meinung ist die Meinung des Souveräns....also Klappe halten.

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Motorkopf 28.11.2017, 12:38
2. Allein schon für diese Irreführung...

"diskriminierende Entscheidung", die nicht der wissenschaftlichen Bewertung des Wirkstoffes entspreche. Das Ergebnis der Abstimmung sei vielmehr "das Resultat einer fehlgeleiteten öffentlichen Meinung und von politischer Einflussnahme", empörte sich der Hersteller"...
sollte Glyphosat sofort verboten werden. Eine Unverschämtheit sondergleichen! Nachgewiesen ist nicht nur die naturelle Unverträglichkeit, Gesundheitsschädigung der Anwender, sondern das der Einsatz zur kompletten Abhängigkeit an diesen Pharmakonzerns zu folge hat. Das ist alles andere als Marktwirtschaftlich und mit keinem Argument mehr abzuwiegeln.
Das die EU (in diesem Fall besonders D) überhaupt noch eine Verlängerung erlaubt, gleicht nahezu einer Körperverletzung der nachfolgenden Generationen. Aber Merkelanhänger haben anscheinend keine Kinder...?!

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upalatus 28.11.2017, 12:39
3.

Zum einen, ein Alleingang eines Herrn Schmidts bei einer solchen Entscheidung hätte in jeder besseren Firma zu dessen Schassung/Entfernung geführt.
Zum anderen, nehme ich den Herstellern ihre Enttäuschtheit null ab. Fünf Jahre sind fünf Jahre, mit denen haben sie reichlich Zeit, ihre Interessen nachhaltig weiter zu verwirklichen.

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Andreas1979 28.11.2017, 12:43
4. Für Landwirte ist es erstmal kostengünstig,

doch langfristig sehr teuer, wenn wie beispielsweise in Argentinien plötzlich Fehlgeburten vermehrt eintreten, Kinder missgebildet auf die Welt kommen und viele Kosten verursachen, oder gar an einem selbst Tumore oder Krebs festgestellt wird und tausende von Euro an Medikamenten ausgegeben werden müssen.

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St.Baphomet 28.11.2017, 12:43
5. Zu kurz?

Ich glaube eher, dass 5 weitere Jahre völlig ausreichend sind unserer Insektenwelt endgültig den Rest zu geben.
Dies ist nicht ironisch gemeint.

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bigroyaleddi 28.11.2017, 12:43
6. Lustig, wenn es nicht so ernst wäre

Da bekommen die 5 Jahre geschenkt, und dann mäkeln sie rum, dass dies viel zu kurz wäre. Ich empfehle jedem Glyphosatgläubigen, weil es doch so ungefährlich ist, jeden Tag davon ein Gläschen zu trinken und am Wochenende darin zu baden. Bei 30 Grad.

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kaischek 28.11.2017, 12:44
7. Wahrscheinlich krebserregend

Nach diesen Maßstäben gilt der Verzehr von Wurst (außer Gelbwurst) als sicher krebserregend. Wir Verbraucher sollten nicht aus den Augen verlieren, dass jede Alternative zu Glyphosat ein ähnliches Wirkunsspektrum haben muss, um von konventionellen Bauern eingesetzt zu werden. Es ist aus meiner Sicht naiv, zu glauben, ein konventioneller Bauer würde bei einem Verbot auf jeglichen Einsatz von Pestiziden verzichten. Die wahre Alternative besteht darin, konventionell hergestellte Lebensmittel zu vermeiden und Bio zu kaufen. Das haben wir als Verbraucher selbst in der Hand, bevor wir uns über dem Großbauern nahestehende, irrlichternde CSU-Politiker ereifern.

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gldek 28.11.2017, 12:44
8. Mehr Menschen bauchen mehr Nahrungsmittel

Die Weltbevölkerung nimmt immer weiter und schneller zu.
Ohne den Einsatz von Dünger und Unkrautvernichter wird sich deren Ernährung nicht sicherstellen lassen. Die Alternative zur Intensiv-Landwirtschaft wäre biologischer Anbau, aber der führt bekannlich zu enormem Flächenverbrauch von Naturland. Die Erde wächst eben leider nicht mit. Der Einsatz von Glyphosat erscheint mir hier das geringere Übel zu sein, was nicht bedeutet daß man nicht nach weniger gesundheitsschädlichen Substanzen forschen sollte.

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jjcamera 28.11.2017, 12:45
9. Viel Lärm um nichts

Nach dem Lesen dieses sehr sachlichen Berichts, verstehe ich die ganz Aufregung nicht. Es gleicht eher einer Polit-Posse. Außerdem glaubt doch wohl niemand, dass eine EU-Verordnung ausschließlich vom deutschen Agrarminister per Unterschrift in Gang gesetzt wird. Dazu braucht es normalerweise die Zustimmung, bzw. Enthaltung aller EU-Länder, also sämtlicher EU-Agrarminister.
Und ob sich die Länder dann auch noch daran halten, sieht man gut an der Verteilung der Flüchtlinge oder dem Schutz der Außengrenzen innerhalb der EU.

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