Forum: Wirtschaft
Monsanto und Co.: Glyphosat-Hersteller sind "tief enttäuscht" über EU-Zulassung
DPA

In Deutschland sorgt die verlängerte Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat für massiven politischen Ärger. Doch auch die Herstellerkonzerne wettern gegen die EU-Entscheidung - die Genehmigung sei viel zu kurz.

Seite 3 von 15
reiner-hohn 28.11.2017, 13:22
20. Nahrung statt Biomasse, Insekten statt Lobbyarbeit

Die Nutzfläche würde in D sicherlich reichen, wenn nicht die Energiewirtschaft einen sehr hohen Anteil an Boden für Ihre Biomasse nutzen würde und hierbei noch subventioniert wird. Das Abstimmungsverhalten von Hr. Schmitt zeigt wie die nächste Groko "arbeitet".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Plumbum 28.11.2017, 13:22
21.

Wann beginnt die Justiz endlich gegen diese kriminelle Vereinigung namens MONSANTO vorzugehen? Auch bei Glyphosat ist es offensichtlich, dass wissenschaftliche Gutachten manipuliert wurden bzw. unliebsame Ergebnisse unterdrückt werden. Niemand kann bestreiten, dass erstens Glyphosat ein massives Artensterben verursacht hat und zweitens Glyphosat auch für Menschen stark gesundheitsschädigend ist. Die Gesundheit der Menschen sollte für jeden halbwegs moralisch handelnden Menschen Vorrang vor der Geldgier der Agrarindustrei haben. Dieser obskure CSU-Schmidt, der sein unethisches Handeln mit dummdreisten und lächerlichen Argumenten begründet, gehört eindeutig nicht zu diesen Menschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lies.das 28.11.2017, 13:24
22. Spon kann Nachweise liefern - wir glauben einfach nix

Der obige Spon-Artikel widerlegt die angebliche Krebsgefahr von Glyphosat seit 1974 wirklich überzeugen und objektiv - doch er widerspricht dem eingeübten Glauben an unseren grundsätzlichen Wissenschafts-Pessimismus.
Spon hat überzeugend die These vom allgemeinen (!) Insekten-Sterben widerlegt - es wurde eine Anomalie gemessen und medial hochgezogen.. Doch wir glauben es mißtrauisch einfach nicht. So funktioniert Religionsersatz. Wir brauchen die Angst vor Vergiftung und Weltuntergang, vielleicht um eine kontrastreiche Hoffnung auf Glück erhalten. Pure Ratio ist schon immer schwächer gewesen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Der Terraner 28.11.2017, 13:25
23. Die Firmen haben völlig recht

Es gibt einen Zulassungsprozeß, der rechtlich bindend ist. Es kann nicht sein, dass einer Firma extrem teure und aufwendige Studien abverlangt werden und dann aus rein politischen oder besser ideologischen Gründen Zulassungen verweigert werden. Die Kampagne gegen Glyphosat ist nun mal rein ideologisch begründet und hat mit einer wissenschaftlich Begründung nichts zu tun. Da nützt es auch nichts immer wieder auf diese unglückliche Klassifizierung hinzuweisen, die in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat, weil dort selbst wichtige Lebensmittel toxischer eingestuft sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JBond 28.11.2017, 13:28
24.

Zitat von GSYBE
....einer fehlgeleiteten öffentlichen Meinung und von politischer Einflussnahme". Und selbst wenn diese hahnebücherne Aussage richtig wäre, die öffentliche Meinung ist die Meinung des Souveräns....also Klappe halten.
Also lieber lauten uninformierten Populisten folgen, als der Meinung von Experten und Wissenschaftlern?
Man kann wegen den möglichen Gefahren gerne diskutieren - aber einfach alles schlecht zu reden gemäß dem Motto: "Wer am lautesten schreit, hat Recht" ist doch absurd.

Wer wegen möglicher Krebsgefahr gegen Glyphosat ist, der dürfte sein Bett gar nicht mehr verlassen - denn da tummeln sich Unmengen anderer Stoffe in Haushalt und der Umgebung, von denen niemand ein Verbot fordert, weil es ihn gerade im Moment nicht direkt betrifft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arrogist 28.11.2017, 13:29
25. Dann nutzt die Zulassung doch einfach nicht!

Wenn ihr sie als so ungerecht empfindet.
Diese schier unglaubliche Arroganz der Großkonzerne stellt die Demokratie in Frage.

A propos Frage: Welchen netten und hochdotierten Beratervertrag bekommt denn der geschäftsführende Landwirtschaftsminister eigentlich nach seinem politischen Ende?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_Ingenieur_ 28.11.2017, 13:30
26. Vorschlag, volle Haltbarkeit

Wie wäre es denn wenn Monsanto einfach bestätigt das es die volle Haltbarkeit übernimmt, falls doch auch in einzelfällen Krebserregend ist. Natürlich auch mit voller Haltbarkeit der Vorstände.
Dann wäre dieses Produkt sofort vom Tisch

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cremuel 28.11.2017, 13:35
27.

Zitat von bigroyaleddi
Da bekommen die 5 Jahre geschenkt, und dann mäkeln sie rum, dass dies viel zu kurz wäre. Ich empfehle jedem Glyphosatgläubigen, weil es doch so ungefährlich ist, jeden Tag davon ein Gläschen zu trinken und am Wochenende darin zu baden. Bei 30 Grad.
Das hat mit einem Argument nun wirklich sehr wenig zu tun. Sie trinken und baden auch nicht in zig anderen Substanzen, die Sie täglich nutzen oder sogar einnehmen.
Die Diskussion ist dermaßen hysterisch, dass man über weitergehenden Fragen der Landwirtschaft wohl überhaupt nicht reden kann. Schade.
Ein paar Punkte wurden trotzdem schon angesprochen. Wichtig scheint mir v.a.: Was machen konventionelle Bauern nach einem G.-Verbot? Artenvielfalt und Insekten hängen nicht nur an G., sondern an der gesamten Wirtschaftsweise. Hier wurden ja schon Beispiele für Landschaftsveränderungen genannt, die erheblich vielschichtiger sind.
Ich bin nicht für Glyphosat, ich sehe nur, dass das hysterische Geschrei eine vernünftige Diskussion darüber, welche Landwirtschaft wir brauchen und uns leisten können, blockiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leo19 28.11.2017, 13:38
28. Da sieht man wieder, wie wenig sich die nicht gewählte Regierung

um die Interessen des Volkes kümmert. Dieser Minister hat uns an die Lobby und sein privates Interesse an Parteispenden und mehr verraten. Er muss zurücktreten und darf nie wieder ein öffentliches Amt bekleiden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dr Vielgut 28.11.2017, 13:40
29. Sollte die GroKo zustande kommen ...

... müsste die SPD, Glyphosat zwingend, zumindest im nationalen Alleingang verbieten lassen. Sollte die Partei dies nicht durchsetzen können/wollen, so hätte die SPD jegliche Daseinsberechtigung verloren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 15