Forum: Wirtschaft
Moskaus Reaktion auf West-Sanktionen: So groß ist das Risiko eines Gaspreisschocks
REUTERS

Eine Warnung aus Moskau schreckt Europa auf: Höhere Energiepreise seien nach den EU-Sanktionen unvermeidlich, sagt die russische Regierung. Wie groß ist die Gefahr wirklich?

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Glückshormon 31.07.2014, 17:33
1. Einfach

Zitat von sysop
Eine Warnung aus Moskau schreckt Europa auf: Höhere Energiepreise seien nach den EU-Sanktionen unvermeidlich, sagt die russische Regierung. Wie groß ist die Gefahr wirklich?
die Kosten der Sanktionen auf den Gaspreis draufschlagen, dann zahlen die doofen Deutschen mal wieder und die Welt der Mafiosi ist in Ordnung. So what?

Deutschland profitiert - nach einer Bertelsmann-Studie ;-) (ist ja eigentlich ein Oxymoron) - doch am meisten von der EU :-0

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Hauke_Laging 31.07.2014, 17:35
2. Beginn der Revolution in Deutschland?

Dann müsste in Deutschland ja nun die Arbeitslosigkeit um ein paar hunderttausend fallen, weil an der Produktionsgrenze Solarthermie und Wärmepumpen installiert werden müssten... Wer jetzt nicht reagiert (obwohl er es könnte), dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

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rickmarten 31.07.2014, 17:38
3. Langfristige Gaspreise

Die Gaspreise der großen Kontingente werden langfristig vereinbart. Russland wird sich hüten, an dieser sensiblen Schraube zu drehen, sind doch die Gasimporteure (noch) Russlands solideste Partner.

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thinkrice 31.07.2014, 17:54
4.

Sollte Russland die Gaspreise erhöhen, wird das vornehmlich die energieintenstive Industrie in Deutschland treffen. Diesen droht bereits ohne diese Sanktionen eine Kostenerhöhung durch die Energiewende. Bereits jetzt zeichnet sich ein Trend von erhöhten Auslandsinvestitionen ab, vornehmlich in die USA, und dieser Trend wird sich bei russischen Strafaktionen noch verstärken. Wer wird also langfristig der Gewinner und der Verlierer sein? Deutschland, Europa und Russland werden verlieren. Und die USA werden wieder einmal von diesem Konflikt profitieren, wenn die deutschen energieintensiven Unternehmen aufgrund der deutlichen niedrigeren Energiekosten in die USA abwandern.

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Knack5401 31.07.2014, 17:56
5. Spätestens jetzt muss die Parole lauten:

auf Biegen und Brechen weg von Rußland.

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Lightyear 31.07.2014, 17:59
6. Lange bekanntes Problem und keine Reaktion.

Die Abhängkeit von Russland ist schon lange bekannt auch die Tatsache das KGB gefürtes Kremel Energiepreise als Waffe einsetzt. Der Auslöser warum es jetzt schwierig werden könnte sind die Sanktionen, die allerdings notwendig sind um Einfluss auf die Anektionspolitik von Putin zu nehmen. Ursache für die Probleme, die abhängkeit ist die Untätigkeit über Jahrzehnte. Jetzt Augen zu und durch. Es ist immer noch besser als ein Krieg. Und in der Zukunft wird man hoffentlich sich um solche Zusammenhänge früher kümmern?

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Hajojunge 31.07.2014, 18:09
7. Gasputin hat die Ukraine schon des öfteren erpreßt

Er wird es kaltlächelnd auch mit uns machen. Zeit, daß die Schlafmützen in unserem Lande aufwachen und endlich Terminals für Flüssigerdgas schaffen. Dann könnte ein Teil der Tanker aus Norwegen, die bislang vorbeifahren, ihre Ladung bei uns löschen.
Europa muß sofort einen Notfallplan für den Erdgasverbund ausarbeiten, sonst wird es ein harter Winter.

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e.schw 31.07.2014, 18:31
8. Wenn’s bei Preiserhöhungen bliebe...

Zitat von sysop
Eine Warnung aus Moskau schreckt Europa auf: Höhere Energiepreise seien nach den EU-Sanktionen unvermeidlich, sagt die russische Regierung. Wie groß ist die Gefahr wirklich?
So lange der Westen nicht die Interessen Russlands an der Ukraine respektiert, bleiben Preiserhöhungen der erträgliche Teil der zu erwartenden Folgen. Die Konsequenzen auf Lieferbeschränkungen lassen sich dem russischen Volk übrigens eher plausibel machen als den West-Europäern...

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Manne4711 31.07.2014, 18:33
9.

Zitat von Hauke_Laging
Dann müsste in Deutschland ja nun die Arbeitslosigkeit um ein paar hunderttausend fallen, weil an der Produktionsgrenze Solarthermie und Wärmepumpen installiert werden müssten... Wer jetzt nicht reagiert (obwohl er es könnte), dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Man sollte auch Windgas als Option nutzen. Die Offshore Windkraftanlagen können dafür den Strom liefern und Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Um schließlich daraus Erdgas herzustellen kann Wasserstoff mit Hilfe vom CO2 (!) in Methan umgewandelt werden. Das Gasnetz hat eine Kapazität von 200TW, d.h. einer Energieversorgung über mehrere Monate! (Warum wird eigentlich immer über fehlende Speichmöglichkeiten regenerativer Energie gesprochen?)

Also worauf warten wir noch?

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