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Motive von AfD-Wählern: Alternative für Ohnmächtige
REUTERS

Nicht Armut oder Arbeitslosigkeit treiben der AfD Wähler zu - entscheidend ist laut einer neuen Studie das Gefühl, keine Kontrolle zu haben. Warum aber sind dann unter AfD-Anhängern so viele Gewerkschaftsmitglieder?

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W/Mutbürger 09.08.2017, 20:39
140. Das

Zitat von ruhepuls
Haben Sie derzeit den Eindruck, dass Amerika von seiner Wahl profitiert? Möchten Sie gleiches in Deutschland erleben?
erleben wir doch schon in Form der "alternativlosen" Kanzlerin.
Ihre Linie ist doch genauso undurchsichtig wie die von Trump.
Wer mit "Sie kennen mich" in einem BT-Wahlkampf antritt und damit die Mehrheit hinter sich weiss, ist ähnlich narzisstisch gestrickt wie Trump.

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zweibein 09.08.2017, 20:41
141. Kommt darauf an

Zitat von Crom
Was soll das für eine Arbeit sein, dass man Angst haben muss durch einen Flüchtling ersetzt zu werden, der noch nicht mal richtig deutsch kann?
was Sie unter Arbeit verstehen . Ich hab da mal "Kraft x Weg" gelernt.
Der Arbeitsplatz an dem man durch einen Immigranten ersetzt werden kann wurde einstmals durch Arbeitszeitgesetz , UVV Tarifvertrag und Lenkzeiten geregelt , seit dies` durch den Einsatz von -nun ja-willigen Kulturbereicheren übergangen wird gehen hart erkämpfte Rechte den Bach hinunter.
Die Frustation darüber hat durchaus das Potential die seit Generationen ansässige Gesellschaft zu radikalisieren.
Wie definieren Sie eigentlich "Arbeit"?

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haresu 09.08.2017, 20:43
142. Besitzstandswahrer ...

... und verhinderter Bundestrainer, das ist der typische AFD- Wähler. Jemand der beim Psychiater landet wenn er den Führerschein verliert und ihm die tägliche Dosis Täter- Feeling genommen wird. Opfer ist so ein AFD- Wähler auch dann nicht wenn er es längst ist und Angst kennt er nur als Angst um Andere. Weltanschauliche Grundlage: mir hat doch auch keiner was geschenkt. Motto: die Mehrheit bin ich. Als Ohnmacht wird dann verkauft was nur enttäuschter Machtwahn ist. Eigentlich ein ziemlich lächerlicher Typus, dieser AFD- Wähler.

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prologo 09.08.2017, 20:44
143. Die Verteufelung der AfD klappt nicht

Zitat von RolandBerger
geht doch gar nicht um Programmatik. Es ist schlicht und einfach Protest gegen die letzten 30 Jahre. Die AFD nimmt da einfach nur die Funktion eines Staubsaugers der frustierten wahr. Jede andere Partei hat für die AFD Wähler jedwede Glaubwürdigkeit verstehen. Ich bin kein AFD Anhänger, die Wähler aber versteh ich sehr gut.
Dafür haben die etablierten Parteien zu viele Fehler in der Vergangenheit gemacht. Aber erst Merkel ist es gelungen, mit ihrer unter umgehen aller vorhandenen Gesetze die Flüchtlingskrise einzuführen. Erst das hat die AfD vor dem Untergang bewahrt.

Die Bürger sehen das Ergebnis, sie sehen auch die Milliarden Kosten dafür. Sie sehen die große Unsicherheit der Menschen, der Frauen im Lande. Sie sehen, der soziale Frieden ist in großer Gefahr dadurch.

Aber wenn man das sagt, dann ist mein kein Patriot, der sich um seine Heimat und Zukunft seiner Kinder sorgt, sondern der ist fremdenfeindlich, oder links- oder Rechtsradikal.

Da muss man sich doch nicht wundern, dass auch Akademiker und die Mittelschicht ausrastet?

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mitverlaub 09.08.2017, 20:47
144. Schon unter

Prof. Bernd Lucke wurde die neugegründete Partei von den Etablierten als starke Konkurrenz wahrgenommen, und womit kann man eine solche Konkurrenz am besten kleinkriegen, und das Volk am meisten dagegen aufhetzen? Indem man sie in die rechte Ecke stellt, und die Medien, einschl. des SPIEGEL spielen hier eine unrühmliche, parteiische Rolle. Kein Tag ohne ein AfD-Bashing. Manchmal frage ich mich, ob die Medien von den etablierten Parteien bezahlt werden für ihre unsachliche Berichterstattung über die AfD. Aber, egal in welche Ecke man mich auch stellt oder meine Meinung hierzu in den Foren, besonders im SPIEGEL gelöscht wird, ich wähle die AfD, nicht, weil ich ein ungebildeter Abgehängter bin, sondern, weil ich Kinder und Enkelkinder habe, für deren Zukunft ich Verantwortung trage, sie sollen mich später nicht einmal fragen müssen, "warum habt ihr eine Islamisierung in Europa zugelassen?" Frauke Petry hat hierzu das schönste und aussagekräftigste Wahlplakat gemacht.

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tksuper 09.08.2017, 20:48
145. Die Frage nach Einkommen und Status ist für die AfD Präferenz doch une

Nicht nur die Migrationspolitik (1,5 Mil. Langzeitsozialfälle die letzten 2-3 Jahre) ist hier entscheidend. Seit der letzten BT Wahl mit Lucke (5 Monate nach Parteigründung, knapp an 5% gescheitert), ist der € nicht besser geworden. 1,5 Billionen € hat der deutsche Steuerzahler mit Targetsalden und Haftungen im Topf. Das wird noch richtig teuer. Damit werden wir (ohne Gegenleistung) garantiert auf den 1Platz der Steuergeschröpften rutschen. Die undemokratische und unlegitimierte, immer mehr ausufernde Macht der EU und ihrer Ableger. Nein es dreht sich um so viel mehr. Und die einzige Partei die darauf reagiert ist nun mal die AfD. Merkels autokratische Handhabung von Verträge und Gesetze, geschweige dem ihre Wahlversprechen (sogar Beschlüsse ihrer eigenen Partei ignoriert sie), wird nur von der AfD thematisiert (Grenzöffnung, € Haftung, Atom, Bundeswahr, Doppelpass usw.). Die markante Einschränkung von Meinung und Wort die z.Zt. anläuft geht total gegen die Verfassung, und niemand außer die AfD schreit auf. Der Verlust an innerer Sicherheit ist unübersehbar. Dafür lebt sich die Gender Philosophie für uns alle kostenpflichtig aus. Wer außer die AfD ist hier Opposition. Das ist doch endscheident.

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artikel-5-gg 09.08.2017, 20:49
146. Vergleich

Bitte mal alle das Wahlprogramm der Tories aus England mit dem der AFD vergleichen. Wenn die AFD rechts ist, wo steht dann eigentlich England???

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johann79104 09.08.2017, 20:50
147. Die wachen langsam auf

Vielmehr seien unter den AfD-Wählern überdurchschnittlich viele Arbeiter - die wiederum sind häufiger Mitglied einer Gewerkschaft.
Der einfache Lohnabhängige und Mieter ist doch der harten Konkurrenz der Zuwanderer hilflos ausgeliefert.

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MattKirby 09.08.2017, 20:50
148. @emobil#124

Zur Lösung der Obergrenzenfrage könnte man einfach bei den Franzosen, den Briten, den Spaniern, den Portugiesen oder den Polen nachfragen. Um nur eine kleine Auswahl zu nennen, die ohne Ansturm durch die vergangenen Jahre gekommen sind und nicht mal die fiktive Obergrenze von 100.000 gerissen haben. Man muss halt nur wollen.

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W/Mutbürger 09.08.2017, 20:53
149. Das ist es ja

Zitat von Kassandro5000
Es geht meiner Erfahrung nach den AfD-Wählern weniger um ihre jetzige persönliche Situation, die gar nicht so schlecht ist, sondern die zu erwartende allgemeine Entwicklung in Deutschland.
der Allgemeinmichel denkt "wenn es so bleibt haben wir nochmal Glück gehabt".
Er vergisst, dass der Zuzug immer noch da ist, aber die Zahlen werden über das Jahr besser verteilt. Dazu kommt noch der Familiennachzug. Diese Menschen fallen NICHT in die Flüchtlingsstatistik.
Nach der BTW werden wir mit einigen unschönen Sachen konfrontiert werden, dessen bin ich mir sicher.

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