Forum: Wirtschaft
Müllers Memo: Ausblick auf ein düsteres Jahr
DPA

Die Aussichten auf 2015 sind beunruhigend. Unberechenbare politische Kräfte wie Pegida oder Ukip werden auch der Wirtschaft zu schaffen machen. Zur Gelassenheit besteht wenig Anlass.

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rakatak 21.12.2014, 20:48
10.

Pegida hin oder her, Angst macht die eingefahrene deutsche Politik der Altparteien im Bundestag, die überhaupt kein Konzept für die Zukunft underes Landes zeigt. Die reiten nur die alten Rezepte und Themen und haben die heutigen Herausforderungen noch nicht erkannt.

Es bröckelt an allen Ecken und Kanten. Anstatt Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu entwickeln und dem Bürger zu präsentieren, wird dieser auf die Strasse genötigt und von der medialen und von der politischen Klasse übelst beschimpft.

Es ist richtig, wir blicken auf ein düsteres Jahr. Solange die Sorgen der Menschen nicht endlich ernst genommen werden, wird sich das auch nicht ändern.

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Kohle&Reibach 21.12.2014, 20:53
11. Man hat am Volk

vorbeiregiert,
die Reaktionen sieht man jetzt so langsam.
Man behandelt uns wie Idioten,
die die Politischen Fehler auch noch ausbaden
dürfen.
Die Verursacher gehen in die Wirtschaft oder in
Frühpension.

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hotgorn 21.12.2014, 20:55
12.

Sicher die neuen politischen Kräfte sind mit Herausforderungen verbunden. Aber seit wann haben autoritäre Regime ausufernde Sozialsysteme, für mich ist es anders russland versucht z.b. durch die Abwesenheit des Sozialstaates für viele Bürger härte zu demonstrieren um so mit Europa und Amerika mithalten zu können. Das Sozialsystem des Irans dürfte aus Kerkern für schwule und anderdenkende bestehen. Saudiland vergoldet seinen Prinzen den hintern aber für ausländische gastarbeiter und Sklaven gibt es kein Sozialsystem. In Deutschland gibt es zwar ein relativ üppiges Sozialsystem das aber von Korruption zerfressen ist z.b. durch die Zusammenarbeit des Arbeitsamtes mit kriminellen zeitarbeitsfirmen, druck auf kranke usw. das hat wohl zufolge das der Abstand von sozialleistungen und Lohn so gering sind das es sich nicht mehr lohnt zu arbeiten. Spanien und Griechenland machen es vor dort haben merkelfreundliche Regierungen keine erfolge verbucht und die Madame Merkel hält sich nur mit taschenspielertricks über Wasser.

Das verwesern der Sozialsysteme führt auch im Westen zu autoritärer denke.

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jm2267 21.12.2014, 20:57
13.

Mehr oder weniger sind die "einschneidenden Strukturreformen" in Europa der letzten 30 Jahre der Hauptgrund für die ganze Misere.

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Kohle&Reibach 21.12.2014, 21:01
14. Ausblick auf ein düsteres Jahr

am meisten Angst habe ich wenn einer aus
dem Bush Clan ans Ruder kommt.
Die armen US Bürger Zweiparteiensystem mit
zwei rechten Flügeln.
Wenn das keine Demokratie ist.

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crewmitglied27 21.12.2014, 21:01
15. Sie haben in einigen Punkten schon Recht,

aber noch ein paar Sachen vergessen:
Eine unberechenbare amerikanische Regierung, die den Konfrontationskurs mit Russland verschärft und mit weltweiten Überwachungsmassnahmen und Killerdrohnen die Welt immer unsicherer macht. Eine Russische Regierung, die die ihr zugeworfenen Bällchen sicher gerne auffängt,eine Bundesregierung, die nur noch mit der Sicherung der eigenen Pfründe beschäftigt ist. Eine europäische Regierung, deren Legitimation für nicht mehr erkennbar ist und deren Repäsentanten unfassbar viel Kohle für Nichtanwesenheit im Parlament kassieren und eine NATO ausser Rand und Band in ihrem Expansionsdrang. Man mag gar nicht drüber nachdenken, über dieses 2015

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ermanerich 21.12.2014, 21:05
16. Locker bleiben

Uns geht es doch gut - sagt Frau Merkel.

Das wird auch so bleiben - hofft man.

Die angesprochenen Probleme sind eher hausgemacht:
- Pegida-Demos?
Sind letztlich nur das Resultat einer Politik, auch der Medien, die dem Bürger vermittelt, dass er eben nicht mehr der Souverän ist.
Das dauerhafte Beschallen mit islamistischer Gefahr zeigt nun endlich Früchte. Und den Demonstranten ist nicht klar, wogegen sie demonstrieren.
Dummer deutscher Michel - wieviele Deutsche starben durch Terroranschläge seit 2011? Und wieviele durch multiresistene Viren in Krankenhäusern? Zu Letzterem - jährlich 15.000. Und welche Mittel wurden und werden wozu verwendet?
Wirtschaft?
Wird solange laufen, wie der Euro-Raum nicht kollabiert.
Russland?
Die lachen uns aus, ob unserer Dummheit sich selbst einen Brückenmarkt nach Asien zu zerhacken.

Vielleicht schafft es die deutsche Wirtschaft ja, einer Frau Merkel begreiflich zumachen, dass die bisherige Politik dieser Dame das Land in den Stillstand geführt hat.

Immer schön dran denken - die Hoffnung stirbt zuletzt.

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norman.schnalzger 21.12.2014, 21:06
17. Der PvD schon wieder

Und wöchentlich grrüßt das Murmeltier, von unserem Pessimisten vom Dienst, na hoffentlich schmeckt des Ganserl no.

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tomrobert 21.12.2014, 21:07
18. Der Autor liegt durchaus richtig.

Aber es werden nur die Anfänge. Die Politik schaut auf den anrollenden Tsunami der Technischen Revolution und versucht noch die Wellen zu deuten, die da immer machtvoller und höher auf die Welt zu rollen.
Es scheint vorbei zu sein, im Voraus Auswege aus kommenden sozialen Verwerfungen unter Erhalt der Besitzstände im Muster des zwanzigsten Jahrhunderts lösen zu wollen. Die Protagonisten des Systems kämpfen um die Deutungshoheit und Meinungsführerschaft mit dem Bürger. Ihr Vorsprung und Kompetenz schrumpft merklich.
Ratlosigkeit und Überraschung kennzeichnen reines reagieren statt planvolles agieren und führen.

Man erinnere sich an Honecker und die überforderte DDR Regierung. Was sagte einst Lenin: Wenn die Oben nicht mehr können und die Unten nicht mehr wollen, dann......

Ist sich die politische und die apolitisch asozial handelnde wirtschaftliche Elite eigentlich im Klaren was da auf sie zu kommt?

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franko_potente 21.12.2014, 21:10
19.

Zitat von keinuntertan
Welcher verantwortliche Redakteur hat dem Artikel den Teaser-Text verpasst? Als ob PEGIDA und UKIP die großen Probleme unserer Zeit wären. Mannomann, ... ÖLPREIS! RUSSLAND-UKRAINE-NATO-BRICS-Konflikt! Splatung in Arm und Reich! EU-Finanzdebakel ... das werden sicherlich die großen Probleme unserer Zeit sein. Aber Pegida als FOTO-Beispiel auszusuchen zeigt wieder nur die Kampagnenpolitik des Spiegel. Als ob Pegida ein größeres Problem wäre als die Finanzkrisen dieser Welt .... ts, ts,... In einem Jahr spricht niemand mehr über Pegida, aber die Ukraine kann uns um die Ohren fliegen.
DAs Foto ist prima gewählt:

GEWALTFREI gegen GLAUBENSKRIEGE....

erstaunlich, in besagter (Lügen)presse wird immer etwas anderes suggeriert.

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