Forum: Wirtschaft
Müllers Memo: Das Ende der Globalisierung
DPA

Die Gegner des freien Handels gewinnen weltweit Einfluss auf die Politik. Die Folgen werden schwerwiegend sein - gerade für die Exportnation Deutschland.

Seite 1 von 20
hf1205 03.10.2016, 15:23
1. Die

Exportnation Deutschland funktioniert seit 7 Jahrzehnten. Warum also diese Panikmache? Wenn TTIP und CETA nicht kommen, was wird sich dann plötzlich ändern, außer dass wir nicht ein weiteres Stück unserer Entscheidungsfreiheit in andere Hände legen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ky3 03.10.2016, 15:24
2. endlose Uneinsichtigkeit

Zum hundertsten mal:
Die Gegner der TTIP-, CETA- und TISA-Abkommen sind mehrheitlich "nicht gegen Freihandel" an sich, sondern gegen die Vertragsinhalte, als auch die Art und Weise wie die Abschlüsse zustande kommen sollen.
Spiegel dürfte es eigentlich klar sein, aber wie bei so vielen Themen wird weiter der alte Unsinn verbreitet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelwatcher 03.10.2016, 15:29
3. Freier Welthandel Haupt-Triebfeder der globalen Erwärmung

Erdbeeren werden heute von Chile nach Deutschland geschippert, deutsche Autos nach Asien, Billigtextilien von China nach USA und Europa. Dies erfolgt unter dem Einsatz von Millionen Tonnen fossiler Treibstoffe. Von den sozialen Folgen dieses Tuns mal ganz abgesehen: wer einerseits Klima-Abkommen unterzeichnet und gleichzeitig auf freien Welthandel pocht, handelt unredlich!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kerze der Freiheit 03.10.2016, 15:30
4.

Wird die Globalisierung wieder zurückgefahren, kann man vielleicht auch mal wieder die europäischen und nordamerikanischen Industrien stärken. Es kann für keine Gesellschaft gesund sein, an künstlich verursachter Massenarbeitslosigkeit zu leiden, welche durch Globalisierung und europäischen Binnenmarkt mit ausgelöst wurde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SchmidtPe 03.10.2016, 15:32
5. Wohlstand schwindet wegen offener Genzen

Die Globalisierung hat dazu geführt, dass weite Teile der deutschen Bevölkerung verarmen. Wer heute durchnittlich verdient, wird keine aureichende Rente erhalten und auf Grundsicherung angewiesen sein. Es wird nicht mehr lange dauern und unsere chinesischen Liferanten haben das Interesse an uns verloren. Die Technologie schreitet voran, Deutschland wird abgehängt sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eugler 03.10.2016, 15:33
6. Freihandel?

Wir haben keinen Freihandel und verhandeln auch nicht über Freihandel! Es wird auch nicht schwieriger für den Freihandel. Die Menschen haben diesem System Vorschussvertrauen gegeben und dieses ist komplett missbraucht worden.
Inzwischen stehen nationaler Protektionismus, Vorteilsnahme und Steuerflucht internationaler Konzerne und die Benachteiligung gesunder regionaler Märkte bei maximaler Ressourcenverschwendung und Zerstörung für das was die Regierungen unter Freihandel stehen.
Freier Handel in kulturell ähnlichen Wertesystemen kann nur begrüßt werden. Subventionierte EU-Hähnchen auf afrikanischen Märkten oder asiatische Produkte ohne Anteil an unserem Wertesystem (Rentenversicherung, Steuern usw) funktionieren nur für die modernen Raubritter, aber nicht für die Bevölkerungen der betrffenden Länder. das ist kein Freihandel!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
loewenherz13 03.10.2016, 15:33
7. Fragwürdige Behauptung...

... wir befinden uns gerade in einer Rezession, das hat wenig mit den Globalisierung-Gegner zu tun. Außerdem ist der Wachstum begrenzt, in einem geschlossenen Kreislauf. Des Weiteren hat man Sanktionen über Russland verhängt und Russland hat das gleiche getan. Komischer Beitrag!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kpathsea 03.10.2016, 15:33
8. Wieder am Thema vorbei!

TTIP und CETA sind zumindesten für mich nicht deswegen abzulehnen, weil ich gegen Freihandel bin. Sondern erstens weil sie vollkommen intransparent verhandelt wurden. Und zweitens weil sie zwei der stärksten Wirtschaftsräume stärken und somit den Rest der Welt benachteiligen würden. Dadurch würden die wirtschaftliche Situation insbesondere in Afrika und Südamerika noch weiter ins Hintertreffen geraten, was wiederum zu mehr Wirtschaftsflüchtlingen führen würde. Freihandel ist erstrebenswert, aber wir müssen auch die Auswirkungen auf die armen Länder im Auge behalten. Wir Industrieländer haben unsere Wirtschaft schon genug auf Kosten der armen Länder aufgebaut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mr.northman 03.10.2016, 15:34
9. Wachstum?

In diesem Artikel wird vieles schlicht ausgeklammert. Das ewige Wachstum kann in industrialisierten Ländern nicht unbegrenzt weiter gehen, da schlicht vieles schon da ist. Umweltaspekte werden komplett ausgeklammert, genau wie die gnadenlose Ausbeutung Afrikas und anderer Teile dieser Erde eben durch die sogenannten Globalisierer. Und eines der dringendsten Probleme ist die Bevölkerungsexplosion, die aber politisch gewollt ist, wegen des Wachstums. Irgendwann in naher Zukunft wird die Menschheit komplett umdenken müssen oder untergehen, ganz einfach.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 20