Forum: Wirtschaft
Müllers Memo: Warum uns das billige Geld nicht vor Deflation schützt
REUTERS

Wieder mal hofft die Wirtschaftswelt auf die EZB: Die Zentralbank soll verhindern, dass Europa zurück in die Krise rutscht. Doch das wird nicht funktionieren.

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jamguy 28.09.2014, 17:07
1. zurück in die Krise rutschen

So wie ich das seh gab es seit Beginn nur die Krise ?Man hat teilweise lediglich mal 1 oder 2 Monate von Verbesserung geredet um im nächsten Moment die nächsten Probleme zu verkünden.

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dieter-ploetze 28.09.2014, 17:22
2. guter Vorschlag,leider machts keiner

ein eurozonen schuldentilgungspakt ist natürlich das
zwingende in dieser Krise.aber in der eurozone nicht
durchsetzbar.da sind einstimmige Beschlüsse Pflicht
und die wird's nicht geben.ausserdem würden sofort
nach inkrafttreten eines solchen Pakts,alle beteiligten
nach Schlupflöchern suchen und wenn die nicht zu finden
sind wird man eiskalt den vertrag brechen.ohne Konsequenzen,so wie bisher in der eurozone.ich meine
daher,dass es keinen Ausweg gibt ausser dem crash.
leider!und von da an machts wieder jedes land allein.

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THINK 28.09.2014, 17:32
3.

Artikel wie dieser, mit dem Tenor, etwas kann gut aber auch schlecht sein, haben einen Informationsgehalt von Null.

Warum werden eigentlich immer noch diese lächerlichen, spekulativen, eher astrologisch denn wissenschaftlichen Artikel von solchen Möchtegern-Wirtschafts-"Experten" veröffentlicht.

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ThomasGB 28.09.2014, 17:38
4. Deflation, sozial issues and stuff

Wenn ich morgens einen Kaffe und ein Mineralwasser im Bistro vor dem Supermarkt trinke, mit eine Packung Tabak und etwas zu essen kaufe bin ich in einem Rutsch 20 Euro los.
Das sind 40 D-Mark (ja, die D-Mark ist noch offiziell gültig, also darf ich sie immer noch mit 1,95583 umrechnen).
Davon konnte man vor der Euro als Zahlungsmittel noch bequem einen draufmachen gehen.
Also lassen Sie endlich diesen Quatsch mit der angeblichen Deflation. Nicht mehr lange, dann sind die Herstellungskosten für den Euro teuer als sein draufstehender Wert.
(nebenbei wundert es mich, warum man versucht dieses Spielgeld noch fälschungssicherer zu machen, das lohnt sich ja eh bald nicht mehr).

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soisses1 28.09.2014, 17:38
5. Ich

kann mir nicht helfen, aber eine Deflation spüre ich nicht. Und würden die Freunde von der Inflationsrechnungszentrale alle Kosten mit einberechnen u.a. inkl. PC kost einfach 990 Euro und eben nicht weil er proportional heute das 8-fache kann wie vor 6 Jahren nur "340" Euro, und Smartphone kost 400 Euro hat auch jeder, muss nicht sein, gehört aber dazu, von Grudstücken, schicken Klamotte tc. mal ganz abgesehen, na da würde sich so mancher wundern.

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mimas101 28.09.2014, 17:49
6. Was hier

das Kernproblem ist, ist das alle Welt darauf baut das es ein unendliches Wachstum gibt, das dadurch neue Arbeitsplätze und höhere Steuereinnahmen generiert werden und die Arbeitslosenzahlen möglichst auf Null stehen.
Diese Annahme ist jedoch eine reine Utopie die real nicht existiert (z.B. Wegfall von Arbeitsplätzen bei fortschreitender Mechanisierung (kommt auf die USA zu), Auslagerung von Arbeit- und Produktion ins billigere Ausland und ähnliches).
Die Staaten müssen also neuerdings damit leben das Preise sinken und Steuereinnahmen wegfallen können und mit der Tatsache das es neben Marktsättigungen auch immer mehr Menschen geben wird die ihre Arbeitskraft nicht mehr monetarisieren können um damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

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tkruse 28.09.2014, 17:56
7. Schuldenabbau

"Der beste Schutz vor einer hässlichen Deflationsspirale jedoch ist ein echter Schuldenabbau"
Das ist eine gewagte These, wenn damit Staatsschulden und nicht die der privaten Haushalte und privater Firmen gemeint sind. Dass Staatsschulden Investitionen aus der realen Wirtschaft verdrängen und damit das Wachstum behindern ist ein Mythos, der aus der selben Zeit stammt, als man Wirtschaftswachstum noch mit einer Ausweitung der Geldmenge (Zinssenkungen) stimulieren konnte.

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marthaimschnee 28.09.2014, 17:56
8.

"produktivitätssteigernde Investitionen anschieben, vor allem in Bildung und Forschung. "

Und diese Investitionen kommen woher? Der Staat möchte ja keine Schulden mehr machen. Und seine Einnahmen vergrößern möchte er auch nicht. Und selbst wenn er das täte, würde dies aufgrund exzessivem Lobbyismus dort Mittel wegnehmen, wo sie bereits anderweitig zirkulieren (Binnenkonsum) und nicht dort, wo das Geld einfach nur rumliegt und sich langweilt (bei den Reichen).

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joblack 28.09.2014, 18:09
9. Geld entsteht vorrangig durch Kredite

Da Geld vorrangig durch Kreditvorgänge (neue Schulden) entsteht kann man gesamtwirtschaftlich keinen Schuldenabbau betreiben ohne Geld zu vernichten.

Unser aktuelles Geldsystem kann deshalb nur exponentiell mehr Schulden generieren oder in die Deflation rutschen.

Schade dass der Autor das nicht angesprochen hat.

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