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Mülltrennung: Welche Tonne jetzt? Ach, egal...
DPA

In Sachen Mülltrennung gelten die Deutschen als vorbildlich. Tatsächlich sind viele Bürger damit überfordert: Laut Schätzungen landen mindestens 40 Prozent des Verpackungsmülls in der falschen Tonne.

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bluebill 17.04.2018, 12:21
100.

Zitat von trader_07
"Tatsächlich sind viele Bürger damit überfordert" Das glaube ich Ihnen aufs Wort. Wenn man hier in den SPON-Foren stöbert, stellt man fest, dass mindestens ein Drittel aller Foristen schon mit halbwegs.....
Einen überhaupt nicht bezahlten Job als Mülltrenner kann man ja nur nach einem eingehenden Studium der Chemie ausüben. Also lassen es die meisten einfach bleiben. Das finde ich plausibel.

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querulant_99 17.04.2018, 12:34
101.

Dummerweise nützt auch ein Studium der Chemie bei der Mülltrennunung nicht weiter, wenn ein und derselbe chemische Stoff in unterschiedliche Tonnen rein muss, je nachdem ob dieser Grundstoff als Verpackung oder als Gebrauchsgegenstand verarbeitet wurde.

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trader_07 17.04.2018, 12:38
102.

Zitat von bluebill
Einen überhaupt nicht bezahlten Job als Mülltrenner kann man ja nur nach einem eingehenden Studium der Chemie ausüben.
Echt? Hm, auf meiner gelben Tonne steht drauf was reingehört. Man muss nur lesen können und schon landet zu 99% alles richtig.

Mir ist aber bewusst, dass selbst das Lesen von mehr als zwei Sätzen hintereinander viele Menschen schon überfordert.

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knuty 17.04.2018, 12:39
103.

Zitat von elgrandee
Ich werfe seit ich auf der Welt bin alles in die schwarze Tonne. Ich bezahle schließlich dafür, dass der Müll entsorgt wird. Wer diesen verwerten will, soll das gefälligst selbst tun, aber ich arbeite denen nicht unentgeltlich noch zu.
Um so mehr Sie in die schwarze Tonne werfen, um so mehr müssen Sie auch dafür bezahlen.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

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Koda 17.04.2018, 12:46
104. Die Mülltrennung wird nur durch Ignoranz unsinnig

und dafür gibt´s hier genug Beispiele:
- es ist zu komplizert => sprich: man ist zu dumm
- man ist ignorant => "wird eh alles wieder zusammengeschmissen" - ja genau: wegen solcher Flitzpiepen wie Euch, die nach dem Prinzip "Nach mir die Sintflut" leben

Die Krone setzt #9 "nawaswohl" auf: "Plastik, Batterien, kleine Elektrogeräte, Styropor kommen bei mir aus Prinzip in den Gelben Sack. Umverpackungen ist ein alter Hut aus den Achtzigern. Das Duale System muss sein Geschäftsprinzip ändern. Sollte für einen Monopolist nicht schwer sein.
Bio Müll in die Graue Tonne. Die Braunen fasse ich nicht an. Die führen ein Eigenleben. Sie werden bei uns nicht gespült."

Wer Batterien und Elektrogeräte aus Prinzip in den Gelben Sack stülpt, entsorgt aus Prinzip auch sein altes Sofa im Wald.
In jedem Discounter gibt es diese Schachten für Alt-Batterien.
Jeder Händler muss Alt-Elektrogeräte inzwischen abnehmen; auf jeder Mülldeponie gibt es spezielle Ablageflächen für Altgeräte und wenn das nicht zieht, fahren Schrotthändler durch die Straßen um Altgeräte abzuholen.

ABER: "Das Duale System muss sein Geschäftsprinzip ändern."
Wenn man selbst zu dumm für die einfachsten Sortieraufgaben ist, die ein Kleinkind mit 2 Jahren begreift, dann hilft auch das beste "Geschäftsprinzip" nicht.
Solche Leute hätten gerne, dass die Firmen ihre Leute am Besten ihre Wohnung aufräumen.


" Sollte für einen Monopolist nicht schwer sein. " Ist ja eben kein Monopolist:"Erster privatwirtschaftlicher Anbieter dieser Dienstleistung war die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH. Im Jahr 2003 wurde erstmals im Bundesland Hessen mit der Landbell AG für Rückhol-Systeme ein zweiter Systembetreiber zugelassen, der seit 2006 bundesweit tätig ist. Inzwischen sind weitere Anbieter zugelassen, und zwar die ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH, Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG, die BellandVision GmbH, die Interseroh, die Noventiz GmbH, die Redual GmbH, die Veolia Umweltservice Dual GmbH, die VfW GmbH und die Zentek GmbH & Co. KG."

Bißchen googeln, bißchen wikipedia - dafür sind die Leute zu (denkl)faul.

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Alfons Emsig 17.04.2018, 12:54
105. Olfaktorische Mülltrennung

Da die gelbe Tonne bei uns nur alle vier Wochen abgeholt wird, trennen wir nach stinkendem und nicht-stinkendem Müll. Was nach einiger Zeit gammelig riecht, kommt in den Restmüll.

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safran64 17.04.2018, 13:03
106. Technologieverweigerung par excellence

Papier bereits zu Hause von restlichen Müll zu trennen, mag sinnvoll sein, da es so weniger verunreinigt wird. Auch ist nichts falsches daran, einen Teil des bereits getrennten Plastikmülls zur Verbrennung einzusetzen, da nur so die notwendigen Temperaturen erreicht werden.
Bereits vor mehr als 10 Jahren wurde allerdings gezeigt, dass ein intelligenter Aufbau der aktuellen Müllsortiertechnik bei Plastik- und Restmüll eine weit bessere Trennungsquote (bis 90%) als der Mensch erreichen kann.
Dies wird von den Verantwortlichen nicht einmal geleugnet; als Begründung wird einzig angeführt, dass das über Jahre aufgebaute Umweltbewusstsein und die aktive Beteiligung des Bürgers daran erhalten bleiben soll. Technologieverweigerung par excellence.

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thoerchen 17.04.2018, 13:11
107. Im Deutschunterricht lernt man,...

...dass „Müll“ nur eine Silbe hat und daher nicht zu trennen ist. So einfach kann das Leben sein...

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jupp78 17.04.2018, 13:15
108.

Zitat von bluebill
Daneben habe ich (wie alle anderen) weder das Recht noch die Aufgabe, meine Mitmenschen mit Belehrungen oder Maßregelungen zu schikanieren, besonders in Belangen, die ich weder hinterfragen noch "verstehen" will.
Sie müssen das alles nicht verstehen wollen, es ist in der Tat nicht Ihr Job.
Nur fragt man sich, warum Sie in Ihren vorherigen Posts dann genau das tun, nämlich Ihre Mitmenschen zu belehren und ihnen zu erklären was alles Mist ist und was richtig und was falsch ist.

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bluebill 17.04.2018, 13:16
109. Stimmt schon.

Zitat von max_schwalbe
Ich verstehe bis heute nicht, warum überhaupt der Verbraucher in Deutschland seinen Müll trennen soll. Viel einfacher wäre es, eine ganz normale Mülltonne zu haben. Sämtliche Mülltrennung sollte dann nach Abholung der Mülltonne durch den Entsorgungsbetrieb vorgenommen werden. Die müssen doch sowieso alle Tonnen prüfen und ggf. falsch sortiertes nachsortieren. Daher ist das System doch von Grundauf ineffizient und verursacht unnötig viel Aufwand. Dass die Kosten für die Müllentsorgung in dem Fall etwas höher wären, da die Sortierarbeit komplett vom Betrieb übernommen wird, ist klar, wäre aber sicherlich kein Beinbruch. Dank moderner Technik ist es auch nicht mehr so, dass Menschen den ganzen Müll per Hans sortieren und reinigen müssen. Warum überlässt man siolche unappetitlichen Arbeiten nicht grundsätzlich den Maschinen - genau für sowas sind sie doch da!
Maschinelle Einrichtungen könnten den Abfall wesentlich genauer und effizienter in seine Bestandteile zerlegen als ein "dummer" Privatmensch. Nur kann man Letzteren einfach durch Druck, Vorschriften und Belehrung dazu bringen, die Arbeit umsonst zu erledigen. Maschinen dagegen kosten Geld.

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