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Musik-Streamingdienst: Spotify glückt fulminanter Börsenstart
AFP

Der Referenzpreis lag bei 132 Dollar - der Einstandskurs um 26 Prozent höher: Der Musik-Streamingdienst Spotify hat bei seinem ungewöhnlichen Börsengang einen starken Auftakt gefeiert.

s.l.bln 03.04.2018, 21:03
1. Schon schräg

Es scheint Mode zu werden, daß Unternehmen, die nie rentabel gewirtschaftet haben, beim Börsengang gehyped werden.
Bestes Beispiel: Tesla. Die verkünden, daß sie das versprochene Produktionsziel wieder um mehr als 50% verfehlt haben und die Aktie legt drei Punkte zu, weil das Ergebnis noch etwas weniger katastrophal ausgefallen ist, als von den Anlegern befürchtet.
Verrückte Welt...

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kakadu 03.04.2018, 21:39
2.

Zitat von s.l.bln
Es scheint Mode zu werden, daß Unternehmen, die nie rentabel gewirtschaftet haben, beim Börsengang gehyped werden. Bestes Beispiel: Tesla. Die verkünden, daß sie das versprochene Produktionsziel wieder um mehr als 50% verfehlt haben und die Aktie legt drei Punkte zu, weil das Ergebnis noch etwas weniger katastrophal ausgefallen ist, als von den Anlegern befürchtet. Verrückte Welt...
So wie Facebook oder? Jahrelang nur Verluste gemacht der Zuckerberg. Immer nur Nutzerzahlen erhöht. Sowas aber auch. Verrückte Welt. Komisch. Man sieht doch, dass daraus nichts geworden ist.

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paddyman 03.04.2018, 22:43
3. Metzger der Musikschaffenden

Als Berufsmusiker schäme ich dafür, dass Musik von Firmen wie Spotify und AppleMusic verramscht wird. Und jetzt gehen die Musikermetzger von Spotify sogar an die Börse! Kein Wunder, dass die jüngere Generation es als selbstverständlich erachtet, kreative Werke zu Schnäppchenpreisen oder umsonst herunterladen zu können. Wer fragt dort nach Urheberleistungsschutz? Da gehört es schon zum guten Ton, über GVL und GEMA herzuziehen, obwohl niemand von denen weiß, was die Abkürzungen überhaupt bedeuten und welche Rolle sie für Musikschaffenden spielen. Ich werde mich nach Kräften weiterhin wehren, bei Spotify & Co. gelistet zu sein.

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fillthegap 03.04.2018, 22:56
4.

mässige desktop app, keine infos über komponisten, musiker was auch immer. dafür ist das tool, obwohl von mir zum vorhören benutzt, einfach viel zu teuer und die aktie deutlich überbewertet. an alle musikliebhaber: kauft tonträger.

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MartinS. 03.04.2018, 23:17
5. ...

Zitat von s.l.bln
Es scheint Mode zu werden, daß Unternehmen, die nie rentabel gewirtschaftet haben, beim Börsengang gehyped werden. Bestes Beispiel: Tesla. Die verkünden, daß sie das versprochene Produktionsziel wieder um mehr als 50% verfehlt haben und die Aktie legt drei Punkte zu, weil das Ergebnis noch etwas weniger katastrophal ausgefallen ist, als von den Anlegern befürchtet. Verrückte Welt...
Da sieht Spotify im Gegenzug aber doch tatsächlich sehr vielversprechend aus.
Die Umsätze sind sehr gut, die Kundenbasis ist ein Traum, die Verluste natürlich nicht schön - aber durchaus in einem Verhältnis, das jetzt keineswegs als kritisch angesehen werden muss, oder den Anschein macht, als ob es stetig schlechter werden würde.
Einzig der eine oder andere offene Rechtsstreit lässt ein gesundes Maß an Vorsicht aufkommen.

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micca221 04.04.2018, 07:11
6. Alles richtig gemacht

Spotify setzt konsequent auf langfristiges Wachstum und eben gerade nicht auf kurzfristige Rentabilität. Solange die Zahl der (zahlenden) Nutzer jedes Jahr steigt und das Verhältnis Verluste zu Umsatz stetig kleiner wird, sehe ich darin kein Problem.

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