Forum: Wirtschaft
Musterklage: 420.000 Kunden gehen gegen Volkswagen vor
DPA

Verbraucherschützer wollen in einer Musterklage gerichtlich klären lassen, ob Volkswagen Diesel-Fahrer vorsätzlich geschädigt und betrogen hat. Hunderttausende Kunden haben sich inzwischen angeschlossen.

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Spiegelleserin57 16.06.2019, 09:48
70. gut erkannt!

Zitat von phthalo
...... Das Großunternehmen VW wird nicht bestraft. Auch alle an der Spitze haben ihre Schäfchen schon lange im Trockenen und sind Millionäre. Diejenigen, die bestraft werden, sind die Arbeiter. Die Leiharbeitskräfte werde dann als erste bestraft und entlassen und wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Meinen Sie das mit "bestrafen"?
die Wirtschaft findet immer wieder Auswege. Schon jetzt wird im Ausland geprüft wie man noch weitere Arbeitskräfte einsparen kann und die Arbeitsbedingungen verschärfen kann.
Viele Produktionswege finden jetzt schon in anderen Ländern z.B. Portugal statt wo die Arbeitslosigkeit extrem hoch ist und Menschen froh sind wenn überhaupt noch Arbeit finden.
Die Wirtschaft kann sehr schnell die Standorte wechseln und "verbrannte" Erde hinterlassen. Dass schon Folgen kommen zeigt sich schon an den Fusionsversuchen der Industrie.
VW produziert heute schon große Teile im Ausland, auch in Südamerika.
Wer VW kauft muss nicht glauben dass er ein deutsches Auto kauft.
die Wirtschaftslage hat sich deutlich verschlechtert und Industrie 4.0 ( IT) lassen grüßen.
Die Macht hat nun mal die Wirtschaft ob man es gerne sieht oder nicht, und da die Aktionäre die das Management unter Druck setzen denn sie wollen hohe Renditen sehen. Die Manager verdienen zwar viel sie sind letztendlich auch abhängig von den Aktionären.
Wer sind die Aktionäre? Deutsche Bürger und ein erheblicher Anteil Ausländer.
Der kleine Bürger ist nur ein winziges Rad im Getriebe ,mehr nicht!
Ihn trifft es wenn die Wirtschaft stagniert und solche hohen Forderungen gestellt werden und Firmen verklagt werden. Der Kaufpreis wird deutlich erhöht und der Kunde zahlt den Preis ebenso der kleine Arbeiter am Band.
Die Kosten werden einfach umgelegt, Grundlage der Betriebswirtschaft...

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Realist111 16.06.2019, 09:49
71. Dass das KBA ...

Zitat von Spiegelleserin57
hat das Kraftfahrbundesamt nicht genau geprüft! Was in einer Halle geprüft wird muss in keiner Weise mit dem Fahrbetrieb übereinstimmen. Das hätten die Fachleute in diesem Amt aber wissen müssen. Wenn ein Hersteller eine Zulassung beantragt und seine Angeben werden überprüft und für RICHTIG erachtet ist das korrekt. Wenn aber nicht ausreichend geprüft ist dies nicht dem Herstelle anzulasten da er ja sich auch auf die Prüfung des Amtes verlassen hat!! Die Autos hätten damals keine Zulassung erhalten dürfen. Eine direkten Schaden haben die Kunden auch nicht erlitten da die Fahrzeuge amtlich geprüft und fahrbereit waren und noch noch sind. Mir drängt sich immer mehr der Verdacht auf dass jemand Geld mit allen Mitteln verdienen unterstützt von den Anwälten die natürlich auch daran verdienen. Ob Rechtsschutzversicherungen die klagen übernehmen werden bliebt ungewiss da kein Erfolg garantiert ist. Dann bleibt der Kunde auf den Kosten sitzen und das wird auf jeden Fall sehr sehr teuer! Viele Autos werden sowie bald auf dem Schrottplatz landen, schon auf Grund des Alters. Wer will schon für etwas zahlen was er entsorgt hat?
... weder damals noch heute anlässlich der zu genehmigenden SW-Updates "genau" geprüft hat, ist inzwischen unstrittig.

Beispielhaft ergibt sich aus der Übersicht zu den technischen Prüfungen des KBA eine Clusterung nach einem bestimmten Muster, nach dem dann - wörtlich - "bis zu 15 Prüffahrzeuge" getestet werden.
Wo soll da die Aussagekraft liegen für jedes einzelne Fahrzeug dafür, dass tatsächlich keine Nachteile eintreten können - bei insgesamt knapp 2,5 Millionen betroffenen Fahrzeugen und der vierstelligen Anzahl an Software-Varianten???

Im Übrigen liegen den Gerichten mittlerweile schriftliche Belege vor, in denen nachteilige Folgen der Softwareupdates auch von Herstellern von Motorbauteilen beschrieben werden.

"Ob Rechtsschutzversicherungen die klagen übernehmen werden bliebt ungewiss da kein Erfolg garantiert ist.
Dann bleibt der Kunde auf den Kosten sitzen und das wird auf jeden Fall sehr sehr teuer!
"

Da sind Sie falsch informiert:
Wenn die RS-Versicherung vor Beginn des Rechtsstreits eine Kostenübernahme zugesichert hat, gilt diese bis zum Verfahrensabschluss der jeweiligen Instanz. Mir ist kein Fall bekannt, in dem eine RS-Versicherung eine Übernahme verweigert hätte.
Ergo bleibt kein versicherter Kunde auf seinen Kosten sitzen.
Und beim Anschluss an die Musterfeststellungsklage ist das Risiko für die getäuschten VW-Kunden ohnehin gleich Null!

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marcaurel1957 16.06.2019, 09:58
72.

Zitat von hestonhill
Herr marcaurel1957, Ihre zahlreichen Beiträge, in denen Sie mit bemerkenswerter Vehemenz, dafür aber mit erheblichen (gespielt oder echt?) Defiziten in Bezug auf die beweissicher dokumentierten Fakten für den Volkswagenkonzern Partei ergreifen, sorgen für allgemeine Erheiterung. Insbesondere Ihre geäußerten Rechtsansichten (Vorschlag = Betrug) finde ich lustig. Weiter so!
Ich freue mich, zu Ihrer Unterhaltung beigetragen zu haben....und Danke für Ihre Ausführungen.

Wenn Sie sich aber in Zukunft weniger mit naiver Polemik gegen mich beschäftigen würden und stattdessen auch ein paar sachlich Argumente beitragen würden, würden Sie sicher ein seriöser Gesprächspartner sein

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Spiegelleserin57 16.06.2019, 10:06
73. korrekt...

Zitat von Realist111
... weder damals noch heute anlässlich der zu genehmigenden SW-Updates "genau" geprüft hat, ist inzwischen unstrittig. Beispielhaft ergibt sich aus der Übersicht zu den technischen Prüfungen des KBA eine Clusterung nach einem bestimmten Muster, nach dem dann - wörtlich - "bis zu 15 Prüffahrzeuge" getestet werden. Wo soll da die Aussagekraft liegen für jedes einzelne Fahrzeug dafür, dass tatsächlich keine Nachteile eintreten können - bei insgesamt knapp 2,5 Millionen betroffenen Fahrzeugen und der vierstelligen Anzahl an Software-Varianten??? Im Übrigen liegen den Gerichten mittlerweile schriftliche Belege vor, in denen nachteilige Folgen der Softwareupdates auch von Herstellern von Motorbauteilen beschrieben werden. "Ob Rechtsschutzversicherungen die klagen übernehmen werden bliebt ungewiss da kein Erfolg garantiert ist. Dann bleibt der Kunde auf den Kosten sitzen und das wird auf jeden Fall sehr sehr teuer!" Da sind Sie falsch informiert: Wenn die RS-Versicherung vor Beginn des Rechtsstreits eine Kostenübernahme zugesichert hat, gilt diese bis zum Verfahrensabschluss der jeweiligen Instanz. Mir ist kein Fall bekannt, in dem eine RS-Versicherung eine Übernahme verweigert hätte. Ergo bleibt kein versicherter Kunde auf seinen Kosten sitzen. Und beim Anschluss an die Musterfeststellungsklage ist das Risiko für die getäuschten VW-Kunden ohnehin gleich Null!
die Rechtsschutzversicherung prüft natürlich vorher ob ein Erfolg garantiert ist und übernimmt dann auch die Kosten ABER bis heute kenne ich hier keinen Fall wo dies geschehen ist. Die Musterfeststellungsklage ist für den einzelnen Kunden nicht alles da er gesondert sich als einzelner Kunde um den Schadensersatz kümmern muss und diesen allein einklagen muss und beweisen muss dass ihm selbst ein Schaden entstanden ist.
Das meinte ich und diese Kosten und auch auch die Übernahme der kosten durch eine Versicherung dürfen wohl sehr unwahrscheinlich sein da er das Fahrzeuge bereits über Jahre genutzt hat und es fahrbereit war.

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Realist111 16.06.2019, 10:20
74. Was hat das, ...

... was Sie hier schreiben, eigentlich mit der Aufarbeitung von Unrecht zu tun?

Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass betrügerisches Verhalten eines Konzerns damit zu rechtfertigen ist und es deshalb straflos bleiben sollte???

* "Verbrannte Erde" hat der VW-Konzern bereits hinterlassen.
* Mit wem will VW fusionieren?
* "Wer VW kauft muss nicht glauben dass er ein deutsches Auto kauft." - Wer italienische Schuhe kauft, muss nicht glauben, dass er italienische Schuhe kauft.

Was das Einsparen von Arbeitskräften angeht:
Könnten Sie evtl. mal mitteilen, wie viele VW-Mitarbeiter wegen des Dieselskandals entlassen wurden, nachdem der Konzern relativ locker für den Bereich der in den USA geprellten Kunden inzwischen mehr als 25 Milliarden "geschultert" hat???
Da müssten doch anschließend auch schon Tausende ihren Job verloren haben. Und? Haben sie?

"Der Kaufpreis wird deutlich erhöht und der Kunde zahlt den Preis ebenso der kleine Arbeiter am Band."
So klein ist der Arbeiter am Band gar nicht. Durchschnittsgröße 1,80 m und Durchschnittseinkommen ...
"Ein nach drei Jahren fertig ausgebildeter Facharbeiter bekommt als Berufsstarter laut Haustarifvertrag 3542 Euro brutto im Monat. Nach der jüngsten Tariferhöhung um 4,3 Prozent sind es künftig rechnerisch sogar 3694 Euro - eine Zahl, die noch nicht bestätigt ist. Dazu gibt es eine monatliche individuelle Leistungszulage von im Schnitt 100 Euro. Obendrauf kommt der Jahresbonus. Dieser orientiert sich am Gewinn des Unternehmens und lag zuletzt oft zwischen 5000 und 10.000 Euro. Es gilt die 35-Stunden-Woche.
Von derartigen Vergütungs-Strukturen schon zum Berufsstart können manche Akademiker nur träumen.
"
https://www.manager-magazin.de/fotostrecke/volkswagen-akademiker-verdienen-weniger-als-vw-arbeiter-fotostrecke-156130.html

Auch darüber hinaus sieht man bislang keinen wirtschaftlichen Schaden:
* Der Aktienkurs hält sich wieder im Normbereich, so dass selbst ein Nachfahre des bekannten römischen Cäsaren ein Geschäft damit machen konnte - hat er doch zum Schnäppchenpreis von unter 100 gekauft ... wahrscheinlich aufgrund seiner unschlagbaren Pfiffigkeit sogar zum Tiefstpreis von damals 92,56.
* Die Dividendenrendite liegt bei 3,44 %!
* Die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 wurde gegenüber dem Vorjahr sogar von 3,96 auf 4,86 erhöht!

Wo also sehen Sie genau das Problem, die betrogenen deutschen Käufer angemessen zu entschädigen - und sich nicht jahrelang mit Prozesslawinen zu belasten?

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Realist111 16.06.2019, 10:22
75. Was hat das, ...

... was Sie hier schreiben, eigentlich mit der Aufarbeitung von Unrecht zu tun?

Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass betrügerisches Verhalten eines Konzerns damit zu rechtfertigen ist und es deshalb straflos bleiben sollte???

* "Verbrannte Erde" hat der VW-Konzern bereits hinterlassen.
* Mit wem will VW fusionieren?
* "Wer VW kauft muss nicht glauben dass er ein deutsches Auto kauft." - Wer italienische Schuhe kauft, muss nicht glauben, dass er italienische Schuhe kauft.

Was das Einsparen von Arbeitskräften angeht:
Könnten Sie evtl. mal mitteilen, wie viele VW-Mitarbeiter wegen des Dieselskandals entlassen wurden, nachdem der Konzern relativ locker für den Bereich der in den USA geprellten Kunden inzwischen mehr als 25 Milliarden "geschultert" hat???
Da müssten doch anschließend auch schon Tausende ihren Job verloren haben. Und? Haben sie?

"Der Kaufpreis wird deutlich erhöht und der Kunde zahlt den Preis ebenso der kleine Arbeiter am Band."
So klein ist der Arbeiter am Band gar nicht. Durchschnittsgröße 1,80 m und Durchschnittseinkommen ...
"Ein nach drei Jahren fertig ausgebildeter Facharbeiter bekommt als Berufsstarter laut Haustarifvertrag 3542 Euro brutto im Monat. Nach der jüngsten Tariferhöhung um 4,3 Prozent sind es künftig rechnerisch sogar 3694 Euro - eine Zahl, die noch nicht bestätigt ist. Dazu gibt es eine monatliche individuelle Leistungszulage von im Schnitt 100 Euro. Obendrauf kommt der Jahresbonus. Dieser orientiert sich am Gewinn des Unternehmens und lag zuletzt oft zwischen 5000 und 10.000 Euro. Es gilt die 35-Stunden-Woche.
Von derartigen Vergütungs-Strukturen schon zum Berufsstart können manche Akademiker nur träumen.
"
https://www.manager-magazin.de/fotostrecke/volkswagen-akademiker-verdienen-weniger-als-vw-arbeiter-fotostrecke-156130.html

Auch darüber hinaus sieht man bislang keinen wirtschaftlichen Schaden:
* Der Aktienkurs hält sich wieder im Normbereich, so dass selbst ein Nachfahre des bekannten römischen Cäsaren ein Geschäft damit machen konnte - hat er doch zum Schnäppchenpreis von unter 100 gekauft ... wahrscheinlich aufgrund seiner unschlagbaren Pfiffigkeit sogar zum Tiefstpreis von damals 92,56.
* Die Dividendenrendite liegt bei 3,44 %!
* Die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 wurde gegenüber dem Vorjahr sogar von 3,96 auf 4,86 erhöht!

Wo also sehen Sie genau das Problem, die betrogenen deutschen Käufer angemessen zu entschädigen - und sich nicht jahrelang mit Prozesslawinen zu belasten?

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marcaurel1957 16.06.2019, 10:26
76.

Zitat von ganzeinfach
Wer als Autohersteller das KBA täuscht, betrügt, hintergeht, manipuliert oder besticht, um sich selbst geldwerte Vorteile zu verschaffen, betrügt ebenfalls seine Kunden. Der Kunde muss sich auf die Behörde - hier Kraftfahrtbundesamt und deren Zulassung für jedes Modell für die Inverkehrssetzung - ausschliesslich verlassen können. Nach meiner Meinung müsste ein betrügender Hersteller solange keine neuen Zulassungen erhalten, bis alle bisherigen Betrugsfälle abgearbeitet sind. Nur so kommt genügend Druck auf den Hersteller und Transparenz für den Kunden zustande. ganzeinfach
Die Vorausstzungen von Betrug sind andere....

Grundsätzlich wurde das KBA auch nicht betrogen, da es keinen Vernögensschaden erlitten hat. Es wurde lediglich getäuscht, was natürlich auch verboten ist.

Bezüglich der Kunden wäre es erstens nötig gewesen, dass VW diese in irgendeiner Kommunikation darüber getäuscht hätte, dass ein automatische Prüfstandserkennung nicht vorliegt. Eine derartig Kommunikation fand nie statt. Im übrigen kannte keine Mensch auch nur den Begriff „Prüfstandserkennungssoftware“ Und über Dinge, die man nicht kennt, kann man auch nicht getäuscht werden.

Dass zu einem Betrug auch immer ein Schaden beim Opfer und einen unmittelbar damit zusammenhängenden Vermögensvorteil beim Täter nötig ist, ist selbstverständlich und muss hier nicht diskutiert werden. Beides lag hier NICHT vor!

Deshalb hat das OLG ja sein Urteil auch nicht wegen §823 II BGB i.V.m. §263 StGB gegründet, sondern auf §826 BGB.

Übrigenskonnte sich jeder Käufer auf die Zulassung verlassen, den dieser Verwaltungsakt war zwar rechtswidrig aber „nicht nichtig“ und somit wirksam.

Wie ich sagte, durch das gegen VW ausgesprochene Bußgeld, sind alle strafrechtlichen Vorwürfe gegen VW vom Tisch, natürlich auch das ganze Geschwafel über „Betrug“!

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Realist111 16.06.2019, 10:28
77. Sie kennen keinen Fall, ...

Zitat von Spiegelleserin57
die Rechtsschutzversicherung prüft natürlich vorher ob ein Erfolg garantiert ist und übernimmt dann auch die Kosten ABER bis heute kenne ich hier keinen Fall wo dies geschehen ist. Die Musterfeststellungsklage ist für den einzelnen Kunden nicht alles da er gesondert sich als einzelner Kunde um den Schadensersatz kümmern muss und diesen allein einklagen muss und beweisen muss dass ihm selbst ein Schaden entstanden ist. Das meinte ich und diese Kosten und auch auch die Übernahme der kosten durch eine Versicherung dürfen wohl sehr unwahrscheinlich sein da er das Fahrzeuge bereits über Jahre genutzt hat und es fahrbereit war.
... für den die RS-Versicherung bisher die Kosten übernommen hat???
Das ist nicht Ihr Ernst, oder?
Sorry, aber wenn das wirklich so wäre, zeigte das, wie uninformiert Sie hier irgendwas zum besten geben. So hat das keinen Zweck ...

Sollte die Musterfeststellungsklage zum Erfolg führen, werden die RS-Versicherungen erst recht ihre Zusage geben, da in dem Fall das Risiko für sie gegen Null geht ...

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marcaurel1957 16.06.2019, 10:30
78.

Zitat von tatsache2011
Nochmal Sie versuchen allgemeinen Sprachgebrauch als falsch einzustufen. Laut Duden ist "betrügen" definiert als "bewusst täuschen, irreführen, hintergehen Beispiele: einen Kunden, Geschäftspartner, eine Firma betrügen". Vor Gericht werden deren Begriffe benutzt. Richtig ist, dass das OLG vorsätzliche sittenwidrige Schädigung sieht einschließlich Schaden. Ob Sie dem folgen können, spielt keine Rolle. Siehe Pressemitteilung des Gerichts https://olgko.justiz.rlp.de/de/start...bschaltvorric/
Hier spielt der „allgemeine Sprachgebrauch“ aber keine Rolle, hier zählen juristische Definitionen und nur die!

Das OLG hat tatsächlich eine sittenwidrige Schödigung angenommen, dies hat aber mit Betrug absolut nichts zu tun.

Ob die Rechtsauffassung des OLG bestand hat, werden wir in den nächsten Jahren erleben.....so ungefähr 2023 oder später

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Realist111 16.06.2019, 10:32
79. Sorry, Softwarefehler ... ;-)))

Zitat von Realist111
... was Sie hier schreiben, eigentlich mit der Aufarbeitung von Unrecht zu tun? Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass betrügerisches Verhalten eines Konzerns damit zu rechtfertigen ist und es deshalb straflos bleiben sollte??? * "Verbrannte Erde" hat der VW-Konzern bereits hinterlassen. * Mit wem will VW fusionieren? * "Wer VW kauft muss nicht glauben dass er ein deutsches Auto kauft." - Wer italienische Schuhe kauft, muss nicht glauben, dass er italienische Schuhe kauft. Was das Einsparen von Arbeitskräften angeht: Könnten Sie evtl. mal mitteilen, wie viele VW-Mitarbeiter wegen des Dieselskandals entlassen wurden, nachdem der Konzern relativ locker für den Bereich der in den USA geprellten Kunden inzwischen mehr als 25 Milliarden "geschultert" hat??? Da müssten doch anschließend auch schon Tausende ihren Job verloren haben. Und? Haben sie? "Der Kaufpreis wird deutlich erhöht und der Kunde zahlt den Preis ebenso der kleine Arbeiter am Band." So klein ist der Arbeiter am Band gar nicht. Durchschnittsgröße 1,80 m und Durchschnittseinkommen ... "Ein nach drei Jahren fertig ausgebildeter Facharbeiter bekommt als Berufsstarter laut Haustarifvertrag 3542 Euro brutto im Monat. Nach der jüngsten Tariferhöhung um 4,3 Prozent sind es künftig rechnerisch sogar 3694 Euro - eine Zahl, die noch nicht bestätigt ist. Dazu gibt es eine monatliche individuelle Leistungszulage von im Schnitt 100 Euro. Obendrauf kommt der Jahresbonus. Dieser orientiert sich am Gewinn des Unternehmens und lag zuletzt oft zwischen 5000 und 10.000 Euro. Es gilt die 35-Stunden-Woche. Von derartigen Vergütungs-Strukturen schon zum Berufsstart können manche Akademiker nur träumen." https://www.manager-magazin.de/fotostrecke/volkswagen-akademiker-verdienen-weniger-als-vw-arbeiter-fotostrecke-156130.html Auch darüber hinaus sieht man bislang keinen wirtschaftlichen Schaden: * Der Aktienkurs hält sich wieder im Normbereich, so dass selbst ein Nachfahre des bekannten römischen Cäsaren ein Geschäft damit machen konnte - hat er doch zum Schnäppchenpreis von unter 100 gekauft ... wahrscheinlich aufgrund seiner unschlagbaren Pfiffigkeit sogar zum Tiefstpreis von damals 92,56. * Die Dividendenrendite liegt bei 3,44 %! * Die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 wurde gegenüber dem Vorjahr sogar von 3,96 auf 4,86 erhöht! Wo also sehen Sie genau das Problem, die betrogenen deutschen Käufer angemessen zu entschädigen - und sich nicht jahrelang mit Prozesslawinen zu belasten?
Dies war die Antwort zu #40!

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