Forum: Wirtschaft
Mut zu Aktien: "50 Euro reichen zum Start"
DPA

Er ist 21, die Börse fasziniert ihn schon seit Jahren. Mit 19 kaufte er seine ersten Aktien, und er kauft weiter - auch, wenn der Kurs crasht. Ist unser Kollege Tillmann Becker-Wahl also ein eiskalter Zocker? Natürlich nicht - aber lesen Sie selbst.

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Untertan 2.0 28.08.2015, 14:08
1. Jedem sein Hobby

Zitat von
Das macht mir mehr Spaß, als mich vor Aktien zu fürchten und gleichzeitig über die Minizinsen auf dem Sparbuch zu jammern.
Tja, mir nicht.

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lagoya 28.08.2015, 14:09
2. vorbildlich ?

man bekommt beim lesen des Artikels den Eindruck ,dass es sich hier um ein Vorbild handelt dem alle anderen Jungstudenten nacheifern sollten. Indem sie auch an der Börse investieren und dadurch anonym teilnehmen an der kapitalistischen Ausbeutung der dritten Welt u. Ihrer Ressourcen ?

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christian0061 28.08.2015, 14:09
3. geerbtes Geld! :-)

Herr Becker legt geerbtes Geld an, genau!...au mann. gehts noch peinlicher?

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muttersteresa 28.08.2015, 14:11
4. Natürlich ist Ihr Kollege ein Zocker

Die Börse mag zur "Geldanlage" dienen, aber nur einzelnen Personen. Und auch da nur denen die gerade "gewinnen". Es hat rein gar nichts mit einer Investition in Arbeitsplätze oder anderen gesellschaftlichen Aufgaben zutun. Es wird nur gezockt, gewonnen und verloren. Oder fühlt sich hier jemand in der Lagemir zu erklären, warum eine Firma, die reelle Güter herstellt von einem Tag auf den anderen 10 % weniger wert ist oder dann 12 Stunden später wieder etwas mehr oder noch weniger. Uli Hoeneß lässt grüßen.

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frank-12 28.08.2015, 14:12
5. Oh das Plankton spricht

Sie wissen schon, wie Klein- und Privatanleger bei den Aktien-Profis heißen? - Plankton.
Ansonsten empfehle ich jedem vor Kauf einer Aktie, das Buch: "Das Ende der Mega Maschine von Fabian Scheidler" zu lesen, er hat zu AGs ein eigens Kapitel geschrieben: "Die Erfindung der Aktiengesellschaft", S98. Danach wird ein vernünftig denkender Mensch keine Aktien mehr kaufen.

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gerd.leineune 28.08.2015, 14:15
6.

1.) Ein Gesamtergbnis wäre mal interessant. Rumspielen, ok. Aber statt sich über eine Rendite von 50% bei eingesetzten 2000 Euro zu freuen und dabei Recherchearbeiten von 100 Stunden hinzulegen, hätte man effizienter gehandelt, wenn man 90h arbeiten geht und dann mit erhöhtem Grundkapital zwar weniger % abgreift, aber in Summe mehr Gewinn erzielt hätte.
2.) (Sinngemäß)... dass Märkte gleichzeitg abschmieren...
-> Das kann man über Korellation sehr einfach und schnell berechnen, bzw. es wird bereits standardmäßig angegeben. Gehört auch zur Portfolioberechnung (BWL Schwerpunkt).
Trotzdem können Märkte unisono in die Knie gehen. Stichwort systeminterne- und externe Faktoren.
3.) 50 Euro investieren ? Inwiefern macht das angesichts der Transaktionskosten Sinn ?

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yeyo 28.08.2015, 14:15
7. ...

alberner und überflüssiger artikel, der nichts weiter ist als eine ansammlung von kaufempfehlungen. ich frage mich was SPON geritten hat sowas zu bringen...

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Le Commissaire 28.08.2015, 14:19
8. früh anfangen und keiner Mode folgen

Zwar verrät uns der Autor nicht

a) seine Gesamtrendite nach Kosten (die dürfte weitaus geringer sein, als es die zitierten Einzelbeispiele suggerieren) und
b) auch nicht den Vergleich mit einem geeigneten Benchmark (ich vermute, dass er den Vergleichsindex nicht geschlagen hat).
Dennoch ist es gut und richtig, sich früh aktiv um die Geldanlage zu kümmern. Daher Glückwunsch an den jungen Mann!

Mit bereits 25 EUR im Monat kann man einen ETF-Sparplan einrichten und wird dabei langfristig mehr Rendite erwirtschaften, als den größten Teil der aktiv gemanagten Fonds, von Tagesgeld oder gar Sparkonten ganz zu schweigen.

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postmaterialist2011 28.08.2015, 14:20
9. Was für ein selten dämlicher Bericht !

Klar jeder 21-jährige Student kann geerbtes Geld für Aktienspekulationen einsetzen. Und bei 50 € Einsatz ist meist die Courtage viel zu hoch. Was macht er wenn wir die Hochphase schon überschritten haben und es aktienmässig nur noch bergab geht ? Techinvestoren die 1999/2000 gekauft haben , haben teilweise Totalverluste oder bei renommierten Unternehmen wie Ericsson 95% ihres eingesetzten Kapitals verloren. Wer das Geld eigentlich zum Leben braucht der sollte auf keinen Fall dieses für Aktienspekulationen einsetzen, daher erinnert mich dies mehr an die 1990er Jahre Gier, als an gesunden Menschenverstand. Bestes Beispiel die Deutsche Bank hat vor zwei Wochen dringend zum Aktienkauf geraten. Wer diesem Rat folgte, hat jetzt zwischen 15 und 30% Minus im Depot und dies nach nur 14 Tagen.

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