Forum: Wirtschaft
Mut zu Aktien: "50 Euro reichen zum Start"
DPA

Er ist 21, die Börse fasziniert ihn schon seit Jahren. Mit 19 kaufte er seine ersten Aktien, und er kauft weiter - auch, wenn der Kurs crasht. Ist unser Kollege Tillmann Becker-Wahl also ein eiskalter Zocker? Natürlich nicht - aber lesen Sie selbst.

Seite 4 von 23
seinedurchlaucht 28.08.2015, 14:47
30. Nicht typisch deutsch

Die wenigen Deutschen, die sich selber um ihre Geldanlage kümmern, werden über kurz oder lang immer Gewinne einfahren. Das Problem ist, wie generell bei vielen Mitbürgern: Sie möchten, dass sich jemand anderes darum kümmert oder haben keine Lust, sich damit zu beschäftigen. Gleichzeitig neidet man den Reichen, deren Reichtum oft durch Aktien erzielt wird, ihren Reichtum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ganaw09 28.08.2015, 14:48
31. Schon erstaunlich

… wie alle hier über den Jungen herfallen. Dabei hat er im Kern eben recht. Aber die Deutschen regen sich lieber über niedrige Zinsen und die EZB auf. In Amerika sind im Zuge der Geldschwemme viele Leute wohlhabender geworden, da Aktienbesitz dort weiter verbreitet ist. In Deutschland haben die Sparer lieber der Entwertung ihrer Ersparnisse zugesehen. Klar, die Aktienkurse gehen rauf und runter. Das tut der Wert der meisten Immobilien aber auch - das wird nur nicht jeden Abend in der Tagesschau präsentiert. Und der Wert des Sparbuches kennt nach Abzug der Inflation im Grunde nur den Weg nach unten. Ich kann auch nicht mehr diesen Quatsch ertragen, dass immer irgendwer um die Ecke kommt mit der Weisheit, dass Aktienkurse nichts mit der Realwirtschaft zu tun hätten. Haben sie nämlich sehr wohl. Doch diese Diskussion will ich hier jetzt nicht auch noch führen. Nur bei einem Punkt irrt der Autor: 50 Euro reicht nicht bzw. ist aufgrund der Mindesthöhen bei Gebühren wie den Börsenplatzentgelten extrem unvorteilhaft. Bei Xetra müsste der Autor mindestens 2 Euro pro Transaktion bezahlen, bei anderen Börsen über 20 Euro. Hinzu kommt der Spread (Differenz Ankauf/Verkaufskurs). In der Summe müsste er bei seinen 50 Euro Investitionen also schon wenn alles optimal liefe ein Kursplus von deutlich mehr als 10 Prozent verzeichnen, um nur die Kosten zu decken. Das ist nicht attraktiv.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fizzi4u2015 28.08.2015, 14:49
32. Werbung?

um den Markt zu beleben? Man nehme als Vergleich China. Da wurde auch ,leider erfolgreich,Werbung für die kleinen betrieben in den Markt einzusteigen....
Hohoho

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MisterZ 28.08.2015, 14:54
33. dann klären sie uns doch....

bitte auf und zeigen uns wo sich die Moral beim Aktienhandel versteckt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Le Commissaire 28.08.2015, 14:56
34.

Zitat von Leonbeck
Leider geht daraus die Komplexität und daraus resultierende Unkalkulierbarkeit der Aktiengeschäfte nicht hervor.
Was ist denn an einem Aktienkauf komplex?
Jahren 100 Reichsmark auf das Sparkonto, Ergebnis heute: Zwei Mal Totalverlust.
Vor hundert Jahren 100 Reichsmark in Siemens-Aktien, Ergebnis heute: Großer Reichtum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ag999 28.08.2015, 14:56
35.

Ich kaufe Sammlereditions von LEGO, wenn man den Ende des Produktzyklus gut erwischt muss man 1 Jahr warten und 70% und mehr auscashen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chimp22 28.08.2015, 14:57
36. Ethisch sauber?

Es gibt nur wenige Aktienfonds die ethisch unbedenklich sind und garantiert nicht mit knappen Rohstoffen und Rüstungsgütern spekulieren. Hoffentlich hat sich der Autor des Artikels auch darüber informiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Le Commissaire 28.08.2015, 15:00
37.

Zitat von fizzi4u2015
Man nehme als Vergleich China. Da wurde auch ,leider erfolgreich,Werbung für die kleinen betrieben in den Markt einzusteigen.... Hohoho
Diese Werbung hat dort der Staat in seiner unendlichen Weisheit betrieben. Wie schon nach 2001 die USA für den Immobilienmarkt. Auch die Finanzkrise von 2007/2008 war staatsgetrieben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trader_07 28.08.2015, 15:01
38. Man kann natürlich...

Zitat von postmaterialist2011
Und bei 50 € Einsatz ist meist die Courtage viel zu hoch.
Man kann natürlich auch monatlich 50 Euro auf sein Depot überweisen und nur - sagen wir einfach mal - alle vier Monate für 200 Euro Aktien kaufen. Das würde die anteilige Courtage schon deutlich senken.
Kommen Sie auf eine solch simple Idee nicht von alleine?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schwaebischehausfrau 28.08.2015, 15:02
39. Das Privileg der Jugend...:-)

ist in diesem Fall, dass der junge Mann gerademal 14 oder 15 war, als die Börse zum letzten Mal RICHTIG gecrashed hat. Er kennt daher als aktiver Anleger nur eine Richtung an der Börse: Immer aufwärts - und jeder Kursrückgang von 15-20% ist eigentlich nur eine kurze Verschnaufpause und eine günstige Kaufgelegenheit, bevor es dann sicher bald zu neuen Höchstständen geht. Dass der nächste RICHTIGE CRASH so sicher wie das Amen in der Kirche kommen wird, weil die durch massives Gelddrucken und Nullzins-Politik erzeugten Effekte irgendwann verpuffen werden, und dass man dann auch schnell mal auf Verlusten sitzt, die nicht nach ein paar Wochen wieder verschwunden sind, das ist eine Erfahrung, die er wie jeder erfahrene Anleger erst noch machen muß :-).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 23