Forum: Wirtschaft
Mut zu Aktien: "50 Euro reichen zum Start"
DPA

Er ist 21, die Börse fasziniert ihn schon seit Jahren. Mit 19 kaufte er seine ersten Aktien, und er kauft weiter - auch, wenn der Kurs crasht. Ist unser Kollege Tillmann Becker-Wahl also ein eiskalter Zocker? Natürlich nicht - aber lesen Sie selbst.

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kv21061929 28.08.2015, 15:51
70. echte Kerle jammern nicht....

Zitat von Anna Ampel
Euer Lamento über Zocker, die Ausbeutung der 3. Welt und zu hohe Transferkosten enthält den Subtext "Ich hab Schiss vor Neuem und vor Aktien, selbst wenn ich dadurch Geld verliere". Echte Kerle jammern nicht, sondern probieren es aus. Spätestens, wenn ihr seht, wie sich das Geld wie von selbst vermehrt, werdet ihr euch in den Hintern beißen, weil ihr nicht schon eher Aktien gekauft habt.
natürlich nicht.....echte Kerle Zocken. Ich verliere Geld wenn ich keine Aktien habe?? Komische Logik. Habe ich keine Aktien, kann ich auch kein Geld verlieren, mir entgeht höchstens ein theoretischer Gewinn, wobei theoretisch die Kernaussage ist. Geld vermehrt sich selbst? Geld arbeitet sogar. Auch so eine seltsame Aussage von ihnen. Das ist ja das Huhn das goldene Eier legt. Ich habe noch nie gesehen das Geld arbeitet.

Ich habe keinen Schiss- ich bin nur kein Idiot.r

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distel61 28.08.2015, 15:53
71.

Zitat von kilix.brandenburg
Dafür muss man schon ganz ordentlich behämmert sein, um mit 21 Jahren ins Aktiengeschäft einzusteigen.
Warum?

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transparenz_&_Anti-Korrup 28.08.2015, 15:55
72. Und wie immer fehlt die Erwähnung

Der Depotkosten.
Denn für jeden Kauf und Verkauf werden Gebühren erhoben. Dann noch die Gebühren für das Depot an sich. Mit 50 ? macht man da langfristig eher Verluste.
Denn Jahresdepotgebühren von 20 ? Da muss die Aktie dann jedes Jahr 40% Gewinn abwerfen plus Verkaufs und Kaufgebühren.
Also ganz so leicht ist geldverdienen mit Aktien dann doch nicht. Nebenbei sind neben Kursschwankungen aber immer auch die Ausschüttungen interessant.

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the.sprevan 28.08.2015, 15:58
73. Profite aufgrund anderer Leute Arbeit

Was hat er produktiv geleistet, um sein Geld zu vermehren? Gar nichts, er hat einfach nur gezockt und dabei Glück gehabt. Jetzt profitiert er davon, dass die Menschen, die in den Unternehmen arbeiten, an denen er beteiligt ist, fleißig sind. Er selbst liegt auf der faulen Haut und lässt sich feiern. Ein schlechtes Vorbild.

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karl-felix 28.08.2015, 15:58
74. Ich

Zitat von bluebill
Leute, lasst es bleiben. Das Schachern und Zocken mit virtuellen Geldwerten ist nicht ohne Grund so unbeliebt. Denn wenn man es mal genau betrachtet, steht hinter dem "Wert" einer Aktie ja nur selten echtes Sachvermögen. Es ist halt eine Art Spiel, in der der "Luftwert" eines Stücks Papier immer mehr gesteigert wird. Aber auch genausogut in einer Sekunde platzen kann. Unschädlicher und genauso spannend ist es, Mau-Mau zu spielen...
denke der Grund der Unbeliebtheit ist die Unkenntnis, wie aus Ihrem Post ja sehr schön hervorgeht.

Jeder, der seine Versorgungslücke im Alter schliessen möchte,(die flächendeckende Altersarmut ist über die Kürzung der ges. RV zwangsläufig ) sollte bereits in ganz jungen Jahren sich kundig machen und um seine Finanzangelegenheiten selber kümmern. Das kann er problemlos und diskriminierungsfrei an der Börse machen.
Die Aktie ist eine der ganz wenigen Möglichkeiten über lange Zeiträume( bei der Altersversorgung reden wir von 50-80 Jahren ) über Kriege, Währungsreformen ,Inflationen hinweg , den Wert seines Geldes zu erhalten und zu vermehren.
Und lasst euch nicht für dumm verkaufen, das ist kein Spiel , sondern nur etwas für kluge, gut informierte erwachsene Bürger- nicht für ökonomische funktionale Analphabeten . Letztere werden schneller über den Tisch gezogen als sie gucken können , wenn es um richtiges Geld geht hört das Spiel auf. Börsenspiele sind nur zum Lernen .

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rickmarten 28.08.2015, 16:00
75. Durchhalten

Dieses langfristige Duchhalten führt letztlich zu Erfolgen bei der Aktienanlage. Gute Unternehmen mit einer klaren Geschäftsidee und breiter internationaler Aufstellung machen trotz Dellen zwischendurch am Ende Freude. Gut gemacht.

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DMenakker 28.08.2015, 16:03
76.

Zitat von muttersteresa
Die Börse mag zur "Geldanlage" dienen, aber nur einzelnen Personen. Und auch da nur denen die gerade "gewinnen". Es hat rein gar nichts mit einer Investition in Arbeitsplätze oder anderen gesellschaftlichen Aufgaben zutun. Es wird nur gezockt, gewonnen und verloren. Oder fühlt sich hier jemand in der Lagemir zu erklären, warum eine Firma, die reelle Güter herstellt von einem Tag auf den anderen 10 % weniger wert ist oder dann 12 Stunden später wieder etwas mehr oder noch weniger. Uli Hoeneß lässt grüßen.
Ich denke seit ca. 18 Monaten über ein Projekt nach, das durchaus das Potential hat, Umsatz meiner Firma zu verdreifachen und den Gewinn sogar auf das 4 - 5 fache anwachsen zu lassen. Nach viel Gehirnschmalz, Recherche, Reset auf Null und alles von vorne nochmal neu gedacht war ich letzten Freitag soweit, dass die Entscheidung gefallen war, wir machen es. Erst ab jetzt sind auch meine Leute mit involviert, es werden Aufgaben verteilt und die Realiesierungsphase geht los.

Wäre das jetzt eine Börsennotiertes Unternehmen wäre eine Pressemitteilung fällig gewesen. Einmal wegen der kurzfristigen ( negativen ) Auswirkungen auf die Quartalsgewinnsituation, andererseits wegen der langfristig positiven Aussichten. 10 % Das hätte in diesem Fall ein Kursfeuerwerk gegeben, bei dem die Aktie wohl temporär sogar vom Handel ausgesetzt worden wäre. Natürlich sind die Umsätze noch nicht realisiert, aber jeder, der das Geschäft versteht, weiss, was diese Entscheidung bedeutet hätte.

So funktioniert Börse. Und unmoralisch ist daran gar nichts.

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TomRohwer 28.08.2015, 16:05
77.

Zitat von Featherduster
Über Transaktionskosten beraten die BWL-Studenten wohl nicht, am Telefon?
Nein, weil sie schlau genug sind, dort Aktien zu handeln, wo die Transaktionskosten niedrig sind...

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HerrTim 28.08.2015, 16:05
78. Wer im Glashaus sitzt....

Zitat von lagoya
man bekommt beim lesen des Artikels den Eindruck ,dass es sich hier um ein Vorbild handelt dem alle anderen Jungstudenten nacheifern sollten. Indem sie auch an der Börse investieren und dadurch anonym teilnehmen an der kapitalistischen Ausbeutung der dritten Welt u. Ihrer Ressourcen ?
Heute schon das Auto betankt? Oder ein T-Shirt von H&M getragen? Oder mit Ihrem iPhone telefoniert? Wer mit dem Finger auf andere zeigt sollte klein bei sich selbst anfangen.

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TomRohwer 28.08.2015, 16:07
79.

Auf lange Sicht hat keine andere Vermögensanlage so gute Renditen wie Aktien - nämlich etwa 8,6 Prozent/Jahr.
Anleihen liegen bei 5,5 Prozent, und Sparguthaben irgendwo bei knapp 4.

Auf lange Sicht, wohlgemerkt, aber genau das ist ja auch die Sicht, die ein Anleger haben sollten.
Alles andere ist Spekulation - auch okay, aber eben keine Vermögensanlage.

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