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Mythos #Betongold: Der interaktive Rechner
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Wie viele Jahre im Pflegeheim lassen sich durch den Verkauf eines Einfamilienhauses finanzieren? Unser interaktiver Rechner beantwortet diese Frage - für jede Region und mit individuellen Werten.

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santoku03 28.07.2016, 15:11
1.

Die Funktion einer Immobilie als Altersvorsorge liegt weniger darin, später verkauft und verzehrt zu werden, sondern darin, auch im Alter mietfrei wohnen zu können.

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salsabiker 28.07.2016, 15:34
2.

Was für ein Quatsch eine Immobilie fürs Pflegeheim zu verschachern.

Gibts nur in Deutschland sowas.

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Paddel2 28.07.2016, 15:47
3. Falsche Aussage

Sofern der Immobilienwert nicht ausreichend die küftigen Pfelekosten deckt, muss zusätzlich vorgesorgt werden. Die Aussage, Immobilien deswegen als Vorsorge auszuklammern ist damit vergleichbar, den Kauf einer einzelnen Aktie als nicht ausreichend zu bezeichnen. Tatsache ist, dass der Kauf einer Immobilie Mietzahlungen als Rendite abwirft, wodurch eine bessere Verzinsung als bei anderen Anlagen erzielt werden kann. Das betrifft auch die Eigennutzung, da dadurch Miete gespart wird . Ich habe ein Cashflow-Modell aufgestellt, dass eine Immobilienfinanzierung mit einer festverzinslichen Anlage von 5 Prozent gegebüberstellt und siehe da: die Immobilie ist im Vorteil. Fazit: der Immobilienkauf lohnt sich auch jetzt noch.

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SasX 28.07.2016, 15:49
4.

Zitat von salsabiker
Was für ein Quatsch eine Immobilie fürs Pflegeheim zu verschachern. Gibts nur in Deutschland sowas.
Muss man ja nicht verkaufen, man kann das Pflegeheim gerne auch so bezahlen.

Aber man kann nicht auf der einen Seite erwarten, dass die Allgemeinheit die persönlichen Kosten trägt, während man auf der anderen Seite Vermögen hat. Denn das wäre das, was viele Leute Firmen immer vorwerfen: Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren.

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derschnaufer 28.07.2016, 15:55
5.

Ich bezahle in 30 Jahren mein Haus ab und das fällt dann der Pflege nach 3 Jahren zum Opfer, weil diese Herrschaften natürlich großzügig zu ihren Gunsten rechnen.Das gibt es wirklich nur in Deutschland.Es wundert mich nur dass es nicht schon nach einem Jahr weg ist, bei einer so beachtlichen Pflege.

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sprengmeister_82 28.07.2016, 15:58
6. falscher Ansatz

Völlig falscher Ansatz. Das Ziel muss es vielmehr sein, die Menschen gesund zu halten, dann sind auch keine Pflegeheime nötig. Stichworte regenerative Medizin, SENS.

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santoku03 28.07.2016, 16:13
7.

Zitat von derschnaufer
Ich bezahle in 30 Jahren mein Haus ab und das fällt dann der Pflege nach 3 Jahren zum Opfer, weil diese Herrschaften natürlich großzügig zu ihren Gunsten rechnen.Das gibt es wirklich nur in Deutschland.
Vermutlich habe Sie Recht. Woanders gibt es noch nicht einmal eine Pflegeversicherung und Sie können sehen, wo sie bleiben ;)

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santoku03 28.07.2016, 16:15
8.

Zitat von Paddel2
Sofern der Immobilienwert nicht ausreichend die küftigen Pfelekosten deckt, muss zusätzlich vorgesorgt werden. Die Aussage, Immobilien deswegen als Vorsorge auszuklammern ist damit vergleichbar, den Kauf einer einzelnen Aktie als nicht ausreichend zu bezeichnen. Tatsache ist, dass der Kauf einer Immobilie Mietzahlungen als Rendite abwirft, wodurch eine bessere Verzinsung als bei anderen Anlagen erzielt werden kann. Das betrifft auch die Eigennutzung, da dadurch Miete gespart wird . Ich habe ein Cashflow-Modell aufgestellt, dass eine Immobilienfinanzierung mit einer festverzinslichen Anlage von 5 Prozent gegebüberstellt und siehe da: die Immobilie ist im Vorteil. Fazit: der Immobilienkauf lohnt sich auch jetzt noch.
Richtig. man muss natürlich beim Kauf auf ein gutes Preis/Leistungsverhältnis achten, dann geht die Rechnung allemal auf. Wird allerdings heute immer schwieriger.

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Chico73 28.07.2016, 16:42
9.

Zitat von Paddel2
Sofern der Immobilienwert nicht ausreichend die küftigen Pfelekosten deckt, muss zusätzlich vorgesorgt werden. Die Aussage, Immobilien deswegen als Vorsorge auszuklammern ist damit vergleichbar, den Kauf einer einzelnen Aktie als nicht ausreichend zu bezeichnen. Tatsache ist, dass der Kauf einer Immobilie Mietzahlungen als Rendite abwirft, wodurch eine bessere Verzinsung als bei anderen Anlagen erzielt werden kann. Das betrifft auch die Eigennutzung, da dadurch Miete gespart wird . Ich habe ein Cashflow-Modell aufgestellt, dass eine Immobilienfinanzierung mit einer festverzinslichen Anlage von 5 Prozent gegebüberstellt und siehe da: die Immobilie ist im Vorteil. Fazit: der Immobilienkauf lohnt sich auch jetzt noch.
Das glaub ich so pauschal aber mal noch lange nicht. Erstens gibt es heute kaum noch solche Schnäppchen auf dem Immobilienmarkt, bei denen eine attraktive Rendite zu erzielen ist und zweitens wohl kaum besser als eine 5% festverzinsliche Anlage. Die gesunkenen Zinsen spiegeln sich in den gestiegenen Immobilienpreisen wider. Solange Sie davon ausgehen, dass der Wert der Immobilie steigt, mag das ja stimmen - aber wer weiß denn, wohin sich die Preise in den nächsten 30/40 Jahren bei der momentanen Bevölkerungsentwicklung überhaupt hin bewegen.

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