Forum: Wirtschaft
Mythos Erfolgsmann: Die Wahrheit hinter Trumps Milliarden
AP

Donald Trump brüstet sich mit seinem angeblich selbst geschaffenen Reichtum. Dabei zapfte er geschickt öffentliche Gelder an. Und seine Pleiten? Verschweigt er.

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Shismar 17.02.2016, 19:07
30. Er ist eben Establishment

Sicher kann man über die Art und Weise wie Trump sein Vermögen erworben hat geteilter Meinung sein. Ich meine, er sei schon ein ziemlich windiger Hund, dem Rücksichtnahme oder Fairness vollkommen fremd sind. Außerdem ein Angeber.

Was ich aber nicht verstehe ist, dass in Amerika Menschen glauben er sei nicht Teil des Establishments? Gerade Trump, Ausbeuter vor dem Herrn. Vor der Pleite gerettet von Banken, Millionen erklagt und geerbt. Der Mann steckt so in den Taschen der Finanzindustrie, dagegen ist Hillary ne Jungfrau in Weiß.

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cave68 17.02.2016, 19:11
31. Was hat das mit Neid zun tun?

Zitat von acitapple
Das ist so typisch deutsch. Neidisch bis zum Fremdschämen. Läuft das etwa bei uns anders ? Ich erinnere nur mal an die, nachgewiesen, nutzlose Fassadendämmung, die aufgrund steter Lobbyarbeit ins Gesetz genommen wurde. Dafür gibt es noch tausende Beispiele in good old germany. Und er verschweigt seine Misserfolge ? Sowas wird einem auch nur in Deutschland vorgeworfen, wo man damit rechnen kann, dass Widersache einem jede Niederlage bis zum Sterbebett auftischen und sämtliche Erfolge negieren. Dabei kann man ruhig mal "erfolgreiche" Leute befragen. Alle haben Niederlagen erlebt und sind gestärkt daraus hervorgegangen. Aber hier wird nur auf sowas geachtet. Man stelle sich vor, er hat aus 200 mio "nur" 4,5mrd. gemacht, was für ein loser... Man muss den Kerl nicht mögen um von diesem offenkundigen Neid angeekelt zu sein.
Ich und die meisten anderen User hier sind nicht neidisch auf Trump...warum auch?Ich kann mir das Meiste was ich will auch leisten...bin aber andererseits froh nicht unter solch einer narzisstischen Störung und Grössenwahn zu leiden wie dieser Herr Trump.
Natürlich gibt es in Deutschland auch solche Fälle und auch die Besteuerung von Reichen und ihrem Vermögen müsste hier viel höher sein...aber die USA ist diesbezüglich immer noch ein Extrembeispiel.
Also warum sollte man das nicht kritisieren dürfen.Sie können sich natürlich vorstellen,dass ein Herr Trump nach einem Wahlsieg den Bedürftigen noch mehr wegnehmen wird und die Steuergesetze zugunsten seiner Kaste drehen wird.
Ich neide niemandem etwas....mir tun nur die Leute leid,die heute schon von der Gesellschaft abgehängt sind und jetzt noch mehr den Hals zugehalten bekommen.

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beatbox 17.02.2016, 19:24
32. Wirtschaftskompetenz

Wirtschaftskompetenz kann sich dieser Artikel nicht nachsagen lassen.
Der Staat finanziert sich durch geglückte unternehmerische Leistungen und nicht umgekehrt. Wenn staatliche Subventionen gewährt werden, dann in der Regel steuerliche, das heißt das Geld muss auch erst mal verdient sein. Eine Gesellschaft, in der unternehmerische Risikobereitschaft verpönt ist, dafür Erfolg geneidet wird, untergräbt sich auf Dauer ihre finanzielle Existenz. Wie erfolgreich staatsunternehmerum ist, zeigt sich z.b. An den 58 Milliarden miesen der staatlichen HSH Nordbank und etlichen anderen.

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Overseasreader 17.02.2016, 19:32
33. Man muss genau lesen

Donald selbst hatte kein Startkapital von 200 Millionen, es war das Geld seines Vaters. Und Donald ist nicht der geniale Selfmademan sondern sein Imperiumgtrickse wurde von 70 Banken wegen der vielen Arbeitsplaetze nur kuenstlich am Leben gehalten. Haetten die Banken NEIN gesagt, waeren auch seines Vaters Millionen weg gewesen. Man muss eben nur genau lesen.

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cave68 17.02.2016, 19:52
34.

Zitat von beatbox
Wirtschaftskompetenz kann sich dieser Artikel nicht nachsagen lassen. Der Staat finanziert sich durch geglückte unternehmerische Leistungen und nicht umgekehrt. Wenn staatliche Subventionen gewährt werden, dann in der Regel steuerliche, das heißt das Geld muss auch erst mal verdient sein. Eine Gesellschaft, in der unternehmerische Risikobereitschaft verpönt ist, dafür Erfolg geneidet wird, untergräbt sich auf Dauer ihre finanzielle Existenz. Wie erfolgreich staatsunternehmerum ist, zeigt sich z.b. An den 58 Milliarden miesen der staatlichen HSH Nordbank und etlichen anderen.
Unternehmerisches Risiko und damit auch Innovationswille können aber auch kleinere und mittelständische Unternehmen bereitstellen.
Für ein Land ist es m.E. immer noch besser,wenn es 500 kleinere,mittelständische Firmen mit verschiedenen Besitzern gibt,als dass eine Person 500 Firmen oder Beteiligungen besitzt.
Je mehr Leute wie Herr Trump besitzen und je weniger der Rest der Bevölkerung desto weniger können sich auch seine Produkte und Dienstleistungen leisten.
Autos können halt eben keine Autos kaufen.....
Was übrigens die Banken betrifft,da spielt wohl auch Naivität und Grössenwahn eine Rolle.Ich will gar nicht wissen,auf wieviele Schneeballsystem-Geflechte,die sich Firma genannt haben diese Grossbanken hereingefallen sind und dieses nun als faule Kredite mit sich herumschleppen.

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busytraveller 17.02.2016, 19:57
35. keine Analyse

Da wird kaum etwas über die Gründe seiner Erfolge und Misserfolge gesagt. Stattdessen lächerliche Dinge, wie ein geflopptes Brettspiel. Total oberflächlich. Eine Idee bekommt man. Möglicherweise hat sich Trump and Projekte gewagt, die anderen zu riskant waren, der öffentlichen Hand aber unter den Nägeln brannten, und die sie deshalb finanziell großzügig unterstützten. Dann wäre er genau der Mann für riskante Projekte gewesen, dann man ab und an braucht. Nicht schlecht also. Was gibt's daran auszusetzen?

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lemmy01 17.02.2016, 19:58
36.

Ich bin mit Sicherheit kein Trump-Fan. Aber dieser Artikel ist lächerlich.

Zuerst zu den dargestellten Misserfolgen: Gibt es natürlich. Aber bekanntermaßen macht derjenige auch keinen Fehler, der nichts macht. Solange die Bilanz unterm Strich stimmt, ist es doch völlig egal, wenn ein Brettspiel als Produkt einmal gefloppt hat.

Vielleicht hat er nicht 10 Mrd $ als Vermögen, sondern nur 4 Mrd $. So what?

Und dann hat er sich das Geld angeblich vom Staat ergaunert. (Genauer müsste man wohl sagen "legal ergaunert"). Ist es auch verwerflich, wenn jemand in Deutschland gut verdient, wenn er sich wegen irrsinniger staatlicher Förderung eine Solaranlage auf's Dach gestellt hat? Natürlich, wenn er dazu Politiker bestochen hätte, wäre das etwas völlig anderes. Aber das behaupten die Verfasser des Artikels nicht.

Um den Bogen zu schließen. Ich bin kein Fan von Trump. Und ich vermute auch, dass er irgendwo "Dreck am Stecken" hat, der im Verlauf des Wahlkampfes auch noch irgendwann zu Tage gefördert wird. Vermutlich in einer späteren Phase von den Demokraten, um einen "Endgegner" der Republikaner zu eliminieren. Dafür ist es jetzt noch zu früh. Aber das, was in diesem Artikel zu Tage gefördert wird, ist mehr als dünn.

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hardliner2015 17.02.2016, 20:08
37. Besser als Obama, Hillary und Co.

Nicht jedes Wagnis kann erfolgreich sein und nicht jede Marke muss sich zwangslaeufig durchsetzen. Vielmehr handelt es sich bei Trump Steaks und Trump Vodka eher um Werbemassnahmen, die ihm jetzt bei der Kandidatur helfen. Trump hat bei mir auf jeden Fall ein besseres Image als Obama, der sich, als er im Stadtrat sass, in einem Restaurant in Chicago Hyde Park nahe der University of Chicago nicht von einer weissen Kellnerin bedienen lassen wollte.

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grbxx 17.02.2016, 20:20
38. 200 Millionen Startkapital

Also damit wäre ich auch Milliardär geworden.

Das ist so wie wenn man mit 20 eine Immobilie kauft, und die dann 40 Jahre später für 400.000 verkauft.

Man muss dazu kein Genie sein.

Der Punkt hier ist, dass es nicht das Ergebnis eigener Ideen ist, sondern eine relative plumpe Methode.

Er ist halt kein Erfinder oder so etwas.

Er ist ein Opportunist, und er versucht das zu übertünchen.

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beatbox 17.02.2016, 20:25
39.

Zitat von cave68
Unternehmerisches Risiko und damit auch Innovationswille können aber auch kleinere und mittelständische Unternehmen bereitstellen. Für ein Land ist es m.E. immer noch besser,wenn es 500 kleinere,mittelständische Firmen mit verschiedenen Besitzern gibt,als dass eine Person 500 Firmen oder Beteiligungen besitzt. Je mehr Leute wie Herr Trump besitzen und je weniger der Rest der Bevölkerung desto weniger können sich auch seine Produkte und Dienstleistungen leisten. Autos können halt eben keine Autos kaufen..... Was übrigens die Banken betrifft,da spielt wohl auch Naivität und Grössenwahn eine Rolle.Ich will gar nicht wissen,auf wieviele Schneeballsystem-Geflechte,die sich Firma genannt haben diese Grossbanken hereingefallen sind und dieses nun als faule Kredite mit sich herumschleppen.
Trump ist in us amerikanischen Dimensionen
eher Mittelstand. Fakt ist, das er , statt sichin Florida in seinen Rolls zu setzenund sein Vermögen zu verbraten immer wieder für unternehmerische Projekte erhebliche Risiken eingegangen ist. Wenn er in der Lage war, Subventionszusagen des Staates auf dem Klageweg zu erstreiten, sehe ich die Legalität seiner Geschäfte als erwiesen an. Der Artikel versucht zu suggerieren, das
Er sein Vermögen dem Staat verdankte.
Dieser mag ihm im eigenen Interesse( Arbeitsplätze, Stadtentwicklung, künftige Steuereinnahmen) durchaus entgegengekommen sein, ohne einen funktionierenden Wirtschaftsplan hätte dies sicherlich aber nicht geklappt.
Auch Trump kann nur in einem Bett schlafen, drei Mahlzeiten essen etc. Das dies zu Lasten von Einkommen von Arbeitsverhältnissen geht, ist ein Trugschluss. Das Gegenteil ist der Fall, wie der Zusammenbruch des Kommunismus gezeigt hat, wo den Menschen praktisch kein Einkommen mit Gegenwert mehr blieb.

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