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Nach 54 Jahren: Frankreich ist nicht mehr Deutschlands wichtigster Kunde
DPA

Eine Ära geht zu Ende: Die USA haben Frankreich im ersten Halbjahr 2015 als wichtigsten Abnehmer deutscher Exporte abgelöst. Der Wandel könnte von Dauer sein.

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my-space 26.08.2015, 14:25
1. Gut so!

Frankreich bleibt wichtig, aber die USA sind ein guter und zuverlässiger Kunde mit ultrarobuster Wirtschaft im Vergleich zu anderen europäischen Ländern oder Russland. Keine schlechte Entwicklung.

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helmut.alt 26.08.2015, 14:42
2.

Warten wir die nächste Wirtschaftskrise ab oder einen neuen amerikanischen Präsidenten, der den Slogan ausgibt "buy American".

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k.dick 26.08.2015, 14:49
3. Es ist eher interessant,

das der bisher größte Markt der Welt, nicht der grösste Abnehmer deutscher Waren war. Amerika ist also gar nicht so wichtig für die deutsche Wirtschaft, sondern immer noch das gute alte Europa. Also weg mit TTIP, TISA und CETA.

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Boesor 26.08.2015, 14:50
4.

Zitat von helmut.alt
Warten wir die nächste Wirtschaftskrise ab oder einen neuen amerikanischen Präsidenten, der den Slogan ausgibt "buy American".
Im patriotischen Amerika gibts solche Bestrebungen doch schon lange, ebenso wie in Deutschland.
Solange das Angebot aus Deutscghland den ökonomischen Vorteil hat wird das patriotische immer zurückstehen.

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mielforte 26.08.2015, 14:51
5. Nicht gut so,

wir brauchen die allerbesten Beziehungen zu Frankreich. Wer das ignoriert, hat Europa nicht im Blick.

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Ährengast 26.08.2015, 14:52
6.

Brauchen wir dann TTIP eigentlich noch? Offenbar geht es ja auch ohne.

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Boesor 26.08.2015, 14:53
7.

Zitat von k.dick
das der bisher größte Markt der Welt, nicht der grösste Abnehmer deutscher Waren war.
Da der größte Markt der Welt auch enstprechend weit weg ist finde ich das gar nicht so merkwürdig. Daraus jetzt aber ein AUS für alle möglichen Freihandlesabkommen zu konstruieren macht wenig Sinn.
Die Argumente dagegen mag es geben, aber das handelsvolumen ist keines davon.

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ditor 26.08.2015, 14:55
8. Außenhandelsdefizit

Dann wollen wir mal hoffen dass man dank Reindustrialisierung bald wieder mehr Güter aus den USA kaufen kann und das Außenhandelsdefizit mit D nicht weiter steigt.

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exkoelner 26.08.2015, 14:56
9. Wie auch, Deutschland tötet Europas Wirtschaft!

Und trifft damit natürlich erst mal den Handelspartner No. 1. Mal davon abgesehen, das in unserem Grundgesetz die Verpflichtung zu einer ausgeglichenen Handelsbilanz steht, die man bei Überschüssen z.B. jederzeit in wenigen Monaten, durch Erhöhung der Reallöhne erreichen könnte ... die Amis bedrucken Papier in Grün, und wir liefern dafür Mercedes Benz in Stahl und Plastik (das wir wiederum woanders herholen müssen) ... das ist also erfolgreiche Wirtschaftspolitik, grün bedrucktes Papier gegen funktionierende Autos? Ich weiß nicht ...

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