Forum: Wirtschaft
Nach Abgasskandal: Volkswagen will bundesweit alte Diesel verschrotten
REUTERS

Um Fahrverbote für seine Kunden zu verhindern, will VW alte Diesel nicht nur zurücknehmen, sondern auch verschrotten. Wer sich für einen Umtausch entscheidet, erhält offenbar eine Prämie von bis zu 10.000 Euro.

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marcaurel1957 18.10.2018, 11:26
100.

Zitat von die_WahrheitXXL
Jeder Dieselbesitzer eines Euro-5 kennt den Wertverlust seines Fahrzeugs durch den staatlich gedeckten Betrug des VW-Konzerns. Dieser liegt mindestens zwischen 10.000 bis 20.000 Euro je nach Modell und Ausstattung. 5.000 werden nun geboten - aber nur wenn man sich eine neue Diesel-Dreckschleuder von VW anschafft? ...
Laut Schwacke - und die wissen es besser - ist den VW Besitzern durch die VW Manipulationen KEIN Wertverlust entstanden...aber schwafeln Sie ruhig weiter, wenn es Freude macht

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marcaurel1957 18.10.2018, 11:28
101.

Zitat von makeup
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sogar über dieses Theater lachen. Ein Drama in 250 Akten. Hilft alles nichts - ich bestehe bei meinen 2 Golfs auf Hardwarelösung. Wir sehen uns bei Gericht.
Bestehen Sie ruhig darauf....Sie wären übrigens der erste, der eine derartige hoffnungslose Klage einreicht

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gaiusvampus 18.10.2018, 11:29
102. Offenbar? Nur angeblich!

Die Meldung suggeriert, alles sei wie beschrieben. Aber es handelt sich wohl doch nur um (eventuell begründete) Von der dpa verbreitete Vermutungen. Zumindest nicht um Verlautbarungen von VW, die eben auch nicht offen liegen.

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missourians 18.10.2018, 11:36
103.

Klar sind wir wieder Vorreiter und zahlen dafür, während der Rest uneingeschränkt produziert und Geschäfte macht.

Nur mal ein Tipp: Gehen Sie mal im Winter in die USA auf einen LKW Rastplatz. Dort stehen reihenweise LKWs mit laufendem Motor, die ganze Nacht, damit ihre Kabine geheizt ist. In Europa muss hierfür extra eine umweltfreundliche Gasanlage rein!
Von den Maßen an 8 Zylinder SUVs, Pickups... die dort in Massen CO2 und Stickoxide raushauen, während man die kleinen VW - Diesel verteufelt, und in manchen absurden Anklageschriften davon erzählt wird wieviel Menschen durch diese VW-Diesel gesundheitlich geschädigt wurden!

Ich will damit nicht sagen, dass wir es falsch machen, sondern wir die Anderen dazu zwingen sollten mit zu ziehen! Klar heißt es nun wieder, was will D hier ausrichten? D nicht so viel wie die EU. Wieso machen wir es nicht wie Trump es gerne macht. Wer unsere Standards nicht einhält, verkauft bei uns auch nichts! Der gesamte EU-Markt ist auch für USA und China immens wichtig, nicht nur der US- und chinesische -Markt für uns.

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wi_hartmann@t-online.de 18.10.2018, 11:41
104. Der Kunde ist der Dumme

Die Zeche soll wieder einmal der Kunde zahlen.
Die sogenannte Umtauschaktion ist doch ein gutes Geschäft fürHersteller und Händler. Bei einigem Geschick konnte man doch in
der Vergangenheit 10-15 % Rabatte vom unverbindlichen Listen-preis aushandeln. Hinzu kommt, daß man für einen 5 jahre alten Diesel je nach Kilometerleistung und Allgemeinzustand locker 40 % des ursprünglichen Neupreises erreichen konnte.
Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung kann man auchals Enteignung bezeichnen, ganz zu verschweigen von Verschwend-
ung von Ressourcen.
Im benachbarten Ausland "dieselt" es ungebremst weiter.

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rad666 18.10.2018, 11:51
105. Oh weh

Mit die größten NOx Produzenten sind natürlich Heizungen (Öl oder Gas). Die müsste man im Winter natürlich auch abschalten, der Gesundheit zuliebe.
Und auch der heimische Adventskranz erzeugt NOx - pro Kerze ca. 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Raumluft, damit ist der Grenzwert im Wohnzimmer stundenlang am 4. Advent um das fünffache Überschritten! Und die Kinder sitzen außenrum und freuen sich auch noch.
Um diese Dosis abzubekommen müsste man tagelang an der Messstation in Stuttgart campieren... vermutlich Wochenlang, man bekommt das NOx ja nicht so hochkonzentriert auf einmal in die Lunge.

Absurd dieses ganze Theater, nur noch von Hysterie beherrscht.

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k70-ingo 18.10.2018, 13:28
106.

Zitat von jewill
Hat mal Jemand die Ökobilanz ausgerechnet. Ich meine den gigantischen Energieaufwand, um ein Auto herzustellen, im Verhältnis zu dem bisserl zuviel Abgas, dass aus den "schmutzigen" Dieselautos kommt. Was hat das noch mit Umweltschutz zu tun?
Ja, mehrfach.
90% des Ressourcenverbrauchs in einem Autoleben findet bei der Produktion statt.

Es ist daher nichts ökologischer und nachhaltiger, ein Auto so lange wie möglich über die übliche statistische Lebensdauer hinaus zu nutzen - und eben nicht, Neuwagen herzustellen.

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P-Schrauber 18.10.2018, 14:15
107. Woher

Zitat von marcaurel1957
Laut Schwacke - und die wissen es besser - ist den VW Besitzern durch die VW Manipulationen KEIN Wertverlust entstanden...aber schwafeln Sie ruhig weiter, wenn es Freude macht
1. Woher soll das Schwacke besser wissen?
2. Schwacke zeigt die Preise die man im bundesweiten Durchschnitt für sein Auto bekommt.
So und jetzt vergleichen Sie bitte einmal die Preise für vergleichbare Euro 4 Diesel Modelle aller Marken und VW,

Dann bitte nochmals für Euro 5 und abermals für Euro 6.
So und wenn sie die Preidifferenz sehen, dann sind die bei Euro 5 negativ zu den von anderen Marken bei Euro 4 und 6 positiv also genau das Geegnteil von dem was Sie hier mitteilen.

Wenn Sie sich Ihre Meinung bilden dann sollte das bitte Ihre eigene sein und nicht irgend etwas was sie irgendwo gelesen haben.
Und damit
3. Es kann sein das Schwacke eventuell einmal mitgeteilt hat dass es da keinen Unterschied gegeben hat, nur das entspricht mitnichten den aktuellen Werten seit 2018!

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mhuz 18.10.2018, 14:34
108.

Für die Autofirmen währe es billiger gekommen, wenn sie von Anfang an alle Diesel auf dem Markt, eigezogen hätten und gegen gleichwertige Benziner eingetauscht hätten bzw. auf Hardware umgerüstet. So ist der Ruf ruiniert und der Absatz.

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grossmutter 18.10.2018, 15:19
109. Es muss gar nicht der MAK-Wert sein...

Zitat von burlei
Oh nein, nicht schon wieder das hunderte mal widerlegtes Märchen von den Unterschieden Arbeitsplatz/Umwelt! Naja, dann eben das 823. mal....
Man hält es kaum für möglich, aber gerade in dem Land, wo der Diesel-Skandal losgetreten wurde, hat man viel weniger Angst vor NO2 als in Europa.

In den USA beträgt der nationale NO2-Grenzwert für die Straßenluft satte 100µg/m3. Nach diesem Kriterium wäre stand heute keine einzige (!) deutsche Messstation mehr problematisch. Selbst gemessen am etwas strengeren kalifornischen Grenzwert von knapp 60µg/m3 wäre in Deutschland quasi flächendeckend "Ideal air quality for outdoor activities" nach US-Krierien zu konstatieren.

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