Forum: Wirtschaft
Nach Brexit: Britische Regierung verspricht Steuersenkungen für 32 Millionen Arbeiter
DPA

Großbritanniens Schatzkanzler will den Bürgern den Brexit mit weitreichenden Steuergeschenken versüßen. Profitieren würden allerdings vor allem: die Besserverdiener.

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muellerthomas 30.10.2018, 09:14
20.

Zitat von Atheist_Crusader
Allerdings... die Steuer für ausländische Internetkonzerne klingt prinzipiell nach einer guten Idee. Wir sollten prüfen ob das auch für die EU Sinn machen würde.
Allerdings sind 400 Mio. GBP ein lächerlich kleiner Betrag. Da stellt sich sogar die Frage, ob die Erhebung der Steuer nicht mehr Kosten verursacht.

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isi-dor 30.10.2018, 09:16
21.

Zitat von archivdoktor
Ja, ja......immer profitieren diese Besserverdiener - kein SPON-Artikel ohne diesen alten Hut! Vielleicht sind ja diese 32 Millionen Arbeiter Besserverdiener.....Die Briten werden das schon richten und brauchen bestimmt keine schlauen Ratschläge aus Deutschland!
Genau. Sie werden es schon richten und benötigen dann auch keinerlei Rettungsmaßnahmen aus der EU mehr. Hach, ich freu mich.

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Alm Öhi 30.10.2018, 09:16
22. @ Objectives

Es werden hiermit auch die Rentenfreibeträge der höheren Steuerklassen angepasst, sodass es für mich weniger vom Staat steuerfrei gibt.
Also eine Nullnummer, da höhere Rentensätze für die Folgejahre geplant sind.

Ich würde mir wünschen das sich Leute melden die in UK steuerpflichtig sind .

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freeclimber 30.10.2018, 09:20
23. Für wen schreibt Spon eigentlich?

Bitte versucht doch einmal in einer der britischen Grossstädte mit 45000 Pfund jährlich, vor Steuerabzug, vernünftig über die Runden zu kommen. Vielleicht korrigiert ein solches Experiment dann doch etwas die Einschätzung des Begriffs „Besserverdiener“!
Dasselbe gilt natürlich auch für die Besserverdiener in Deutschland, die wegen des besseren Verdienstes gezwungen sind in teuren Ballungsgebieten zu wohnen. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Monatsmieten hier in Britannien wöchentlich anfallen.

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favorit601 30.10.2018, 09:22
24. Alte neoliberale Nummer

Die Regierung hat inzwischen offenbar auch das letzte Buch von Keynes in die Themse geworfen.
Prozyklische Nicht-Einnahmenpolitik! Die Steuereinnahmen aufgrund des Brexit werden bröckeln, der Staat verstärkt diesen Effekt durch Steuersenkungen, was die Möglichkeiten verringern dürfte, ohne deutlich höhere Verschuldung staatliche Investitionen tätigen zu können. Von Transferleistungen für die arme Bevölkerung mal ganz abgesehen.

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muellerthomas 30.10.2018, 09:23
25.

Zitat von tpfeiffe
Mein Debattenbeitrag: Hat die Spiegel Redaktion hier mal wieder polemisch die Fakten einseitig und verzerrt dargestellt? Die 'mutmassliche' Bevorzugung der Besserverdiener und Besserverdienerinnen entpuppt sich beim Nachlesen der Fakten dann doch sehr schnell als imaginaeres Schreckgespenst....
Wie kommen Sie zu dieser Behauptung?

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peter.stein 30.10.2018, 09:25
26. Ist ja auch irgendwie logisch

wenn einer aufgrund seines Einkommens wenig Steuern zahlt, kann er auch naturgemäß weniger entlastet werden als jemand der viel zahlt. Außerdem müßte man sich mal anschauen, was man denn in England den so unter "Besserverdienender" versteht. Falls das vergleichbar mit der deutschen Situation ist, dann wird's auch Zeit, das die entlastet werden, denn es ist keineswegs Typ mit den 2 Porsche vor der Tür, wie der Begriff "Besserverdienender" so wunderbar klassenkampftechnisch suggeriert, sondern schon ein Facharbeiter, den man gemeinhin eher zur Mittelschicht zählen sollte.

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kuac 30.10.2018, 09:25
27.

Zitat von Wurzelbär0815
Nach meiner Auffassung wird GB mittel- und langfristig vom Verlassen der EU profitieren. Gerade Deutschland exportiert doppelt so viele Güter nach GB wie umgekehrt. Sollten die Zölle ab April die Waren deutlich verteuern, was ich nicht glaube, denn es wird wie durch ein Wunder in letzter Minute ein Deal gezaubert, könnte auch eine heimische Produktion / Anbau wieder interessant werden......
Wieso besteht GB dann auf den zollfreien Zugang zur EU auch nach Brexit?

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freeclimber 30.10.2018, 09:27
28. Zustimmung!

Zitat von eulenspiegel2k17
Immer wieder die gleiche Erzählung von Steuersenkungen, die ein Land beglücken. Tatsächlich steigt lediglich die Zahl der Superreichen, wie man gerade in London wunderbar beobachten kann. Einzig Steuererhöhungen und die Verstaatlichung von Infrastruktur bleiben der richtige Weg.
Sie haben natürlich recht! Selbstverständlich nimmt in
Ländern, die ihre Steuern kräftig erhöhen die Zahl der Superreichen deutlich ab. Diese Spezies wandert aus und verlagert ihr Produktionskapital in andere Länder.
Dumm nur, dass dadurch auch die Zahl der Arbeitslosen kräftig steigt.

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Mr T 30.10.2018, 09:29
29.

Zitat von Das dazu
scheinen ja früh aufzustehen und ihrem Job als Brexitbefürworter hier nach zu gehen. Anders scheint sich die auffallende Stimmung hier für den Brexit und das Paradies danach nicht zu erklären. Da wird sogar von Produktion fabuliert, die bei höheren Steuern dann wieder nach GB ziehen würde. Warum sollte das passieren? Der Markt in GB ist relativ gesehen klein. Dorthin Produktion zu verlagern macht keinen Sinn. Die Briten werden höhere Preise einfach hinnehmen müssen oder Verzicht lernen werden. Der ganze Plan von Hammond hört sich verrückt an. Er basiert darauf, die Versprechungen der Brexiteers zu erfüllen und die Wähler damit bei Laune zu halten. Wie das finanziert werden soll, wo der wirtschaftliche Aufschwung her kommen soll, das wird geflissentlich übersehen. Wie soll eine Wirtschaft wachsen, wenn Spitzenkräfte dem Arbeitsmarkt entzogen werden? Wenn viele freiwillig auswandern, EU-Bürger und Briten? Wer das nicht glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen hinter seiner Wut-Brille. Überall in der Eu versuchen derzeit Briten noch unter zu kommen. Warum wohl? Weil die Wirtschaft nächsten Jahr sogar noch besser wachsen wird, als vor einem halben Jahr noch angenommen? Und der Grund ist, weil das Abkommen zu 95% steht? Man, man, es ist nicht zu glauben.
Wo haben Sie denn britische trolle gesehen? Ein Kommentar, der anzweifelt, ob Brexit gb helfen wird, da der Rest der Eu demnaechst wieder Probleme bekommt,.warum diese Wutrede? Abgesehen davon, dass Hammond den no deal brexiteers , die Karotte hinhaelt.

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