Forum: Wirtschaft
Nach Brexit: Hollande will Paris zum neuen EU-Finanzzentrum machen
DPA

Frankreichs Präsident Hollande will nach dem Brexit Paris als Finanzplatz stärken. Er setzt auf neue Köder für die Banker aus London.

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tgrob99 30.06.2016, 09:10
30. So so Paris

will Finanzmetropole werden, wo fast tägliche Streiks an der Tagesordnung sind, die französischen Arbeitsverträge paradiesisch für uns Deutsche wirken, die Arbeitsmoral der Franzosen bekanntlich nicht die beste ist, Paris Dank sozialer Unruhen und auch anhaltendem Terror nicht der beste Ort für eine neue Firma ist und Wohnraum nicht nur unbezahlbar, sondern auch noch knapp ist.
Paris scheitert derzeit an einer simplen EM, will jetzt auch noch die Olympischen Spiele während das eigene Land sich selbst noch nicht einmal im Griff hat. Klingt nach brasilianischen Verhältnissen.
Und das soll jetzt den Finanzmarkt anlocken?
Dann eher Frankfurt. Frankfurt hat jedoch noch einiges an Sauberkeit und innerer Sicherheit zu tun. Auch die Taktung der öff Verkehrsmittel muss sich dringend verbessern (keine Bahn am Wochenende nach Mitternacht??) der Wohnungsbau schreitet jedoch mit massiven Schritten voran. Wenn Frankfurt endlich mal etwas cosmopolitischer aufführt, könnte es sogar etwas werden.

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winello 30.06.2016, 09:14
31. Finanzplatz London

Ein Finanzplatz wie London ist nicht so schnell ersetzbar, wie übrigens auch Axel Weber meint. Dazu braucht es das nötige mentale Umfeld, Stabilität uam. Die Alternativen auf dem Kontinent kommen selbst ansatzweise nicht an London heran. Allein die franz. "Streikkultur" oder die deutsche "Moraldiskussion" lassen grüssen. Die EU wird London weiter brauchen und relevante Konzessionen machen müssen.

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RenegadeOtis 30.06.2016, 09:15
32.

Zitat von MütterchenMüh
Brexit hat noch gar nicht richtig begonnen, da beginnt schon die Leichenfledderei. Soviel zu sogenannten europäischen Integration und Solidarität. Alles nur Sonntagsreden.
Was für eine Leichenfledderei? Wollen Sie die Unternehmen dazu zwingen, in einem völlig unsicheren Umfeld in London zu bleiben - und wenn ja, wie?

Und die Teilnahme an europäischer Integration aus britischer Sicht zu fordern ist jetzt auch eher der Treppenwitz der Geschichte.

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RenegadeOtis 30.06.2016, 09:17
33.

Zitat von tommau63
Aha, hatten wir nicht den Weltuntergangs-Brexit ? Hat hier überhaupt noch jemand, von den Wissenschaftlern, Experten, Politprofis, eine Ahnung was alles szeniert wird ? Ich glaube nichts mehr von dem, was Politik und Medien mir weiß machen wollen. Alles gelogen.
Oder Sie sollten zuhören lernen. Niemand sprach von "Weltuntergang" und die drastischten wirtschaftlichen Auswirkungen wurden für GB prognostiziert.

Ich finde das trifft auch ganz gut zu.

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acitapple 30.06.2016, 09:17
34.

Wenn es ein europäisches Finanzzentrum gibt ist das ja wohl Frankfurt ! Hier sitzt schon die EZB und die EU-Bankenaufsicht kann auch gleich von London hierher ziehen. Warum sitzen die wohl so beieinander ? Die Hafenbehörde sitzt ja auch nicht im Allgäu.

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tgrob99 30.06.2016, 09:19
35. Man muss sich nicht wundern

Zitat von MütterchenMüh
Soviel zu sogenannten europäischen Integration und Solidarität.
Wer so viel über die EU gelästert, persönlich beleidigt, mit einer unglaublichen Arroganz all die Jahre aufgetreten ist, muss man sich nicht wundern.
GB war das motzende Kind der EU, das immer unzufrieden war und immer eine Sonderbehandlung wollte. Da muss man sich nicht wundern, wenn man sich freut, wenn das quengelnde Kind endlich den Raum verlassen hat.
Und jetzt der öffentliche Rassismus im Land gegen Europäer. Nein, GB ist nur noch ein Schatten seiner selbst, eine gestürzte Land, das lethargisch einer ehemaligen "glorreichen" Zeit (immer wieder gerne der Weltkrieg! Was wäre diese Nation ohne diesen Weltkrieg! Dieses glorifizieren des Weltkrieges!) nachtrauert. GB war nie EU. Kein Euro, Als einziges Europa Land auf der anderen Seite Auto fahren müssen, andere Stromstecker haben müssen, Verweigerung des metrischen Systems - Hauptsache dagegen und anders als Europa sein müssen. Mir fehlt einfach die Empathie für dieses Land, dass sich bewußt immer abgeschottet hat, sich selbst feiert und auf andere spuckt.

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swiss-italian 30.06.2016, 09:19
36. Paris hat eine Menge zu bieten

Die Stadt verfügt mit der Defense über das grösste Geschäftszentrum Kontinental Europas. Es ist die zweite europäische Weltstadt mit London. Es hat exzellente Infrastrukturen und eine multikulturelle Gesellschaft die heute durchaus auch Englisch spricht.
Was spricht gegen Paris?

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iffelsine 30.06.2016, 09:23
37. Das wird ihm der IS verhageln !

Kein Brit-Banker begibt sich in eine derart unsichere Stadt. Verkehr ähnlich schlimm wie in London und Migrationsprobleme hausgemacht bis ins nächste Jahrhundert. Hollandes Lösung: südafrikanische Townships mit Stacheldraht und bewaffnetem Personal... Also Paris hat keine Chance ! Frankfurt ist zu altbacken, da wollen keine jungen Menschen hin, bleibt Dublin, allerdings etwas dezentral...

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Watchtower 30.06.2016, 09:24
38. Englisch in Paris verbreitet?

Zitat von nestor01
und zwar aufgrund der liberalen Bankenregeln, und der Verbreitung der englischen Sprache als Umgangssprache in Frankreich. Von Hollande lernen heißt eben siegen lernen. Aber warten wir die nächste Wahl ab. Vielleicht erleben wir mit der Präsidenten Marine le Pen einen "Frexit".
Das Gegenteil ist der Fall. Außerdem sind die Lebenshaltungskosten zwar mit London vergleichbar, jedoch liegen die Gehälter ca. 40 % unter denen in London. Kurz: Wenn Verlagerung, dann Frankfurt oder Dublin. Hier liegen die Gehälter ähnlich unter denen von GB, allerdings hebt sich dieser Malus durch vergleichbar niedrigere Lebenshaltungskosten wieder auf.

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frenchie3 30.06.2016, 09:24
39. Nur keine Panik

Banker können lesen und rechnen. Da reicht ein Blick auf das aktuelle Arbeitsrecht und eine kurze Kalkulation der "charges patronales" (Arbeitgeberanteil Gehalt) und die ziehen nach Frankfurt. Wenn dann noch einer über die Steuerbelastung für Firmen stolpert ziehen die selbst in die Sahara. Wer heute in F investiert sucht nur verzweifelt was zum abschreiben

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