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Nach Brexit: Regierung will Großbritannien zum Steuerparadies machen
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Nach dem Brexit erwägen zahlreiche Firmen, das Land zu verlassen. Der britische Finanzminister steuert nun gegen und will die Steuern für Unternehmen drastisch senken.

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mistermister 04.07.2016, 08:08
1. Konzeptloses London

Es zeigt sich wie unfähig derzeit London agiert. Mit Ideen dieser Art wird die Arbeiterklasse weiter ausgeblutet. Und UK läuft Gefahr mit dieser Regelung als Steueroase klassifiziert zu werden. Und Steueroasen sind auf der Schwarzen Liste der EU. Finanzgeschäfte nur sehr schwer möglich und ganz und gar nicht mit den 4 Grundfreiheiten vereinbar. Es zeigt sich wie amateurhaft die Regierung in London ist.

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Mundil 04.07.2016, 08:12
2. Und das wird bedeuten

dass genau diejenigen welche wegen der klaffenden Schere zwischen Arm und Reich den Brexit gewählt haben noch mehr darunter leiden werden.
Noch weniger Steuern- noch weniger Sozilleistungen- noch teureres Gesundheitssystem.
Hoffentlich reicht dann das Geld noch zur Aufstandsbekämpfung...

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AxelSchudak 04.07.2016, 08:15
3. Steuerdumping auf Kosten der Bürger

So ein Steuerdumping ist ärgerlich genug, wenn man das innerhalb der EU akzeptiert - denn letztendlich sind Steuern, die Unternehmen sparen, Geld, das der Staat nicht hat oder sich von anderer Seite holen muss.

Die Idee, Unternehmen durch niedrige Steuern anzulocken, geht immer entweder auf Kosten der eigenen Bürger oder der Nachbarstaaten, aus denen diese Unternehmen abziehen. Es ist eine unmoralische Politik, das sie ausgerechnet denen am meisten nutzt, die sich Steuern leisten könnten.

Wenn Britannien ausserhalb der EU ist, kann muss das durch entsprechende Zölle abfedern. Auf die "Steuersparnationen" innerhalb der EU muss man dann politischen Druck ausüben.

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soron 04.07.2016, 08:15
4. Na aber sicher ...

Ein Steuerparadies mit maximalem Zugang zum EU-Binnenmarkt - das werden die Europäer den Briten natürlich zugestehen. Ausserdem wird die EU weiterhin Streichelzoos für Einhörner fördern.

Im Ernst - was denkt Osborne sich ? Ist er schon im Wahlkampfmodus ? Oder ist das eine Panikreaktion nach dem Brexit ?
Die EU wird ganz sicher nicht dabei zusehen, wie die Briten zuerst das gesamte gemeinsame Haus destabilisieren und sich dann zum Rosinenpicken begeben.
Natürlich muss Osborne als Finanzminister zur Beruhigung der Lage beitragen - aber weiter Fantasieversprechungen à la "350 Millionen" in die Welt zu setzen ist nicht hilfreich.
Es mag sein, dass die Äußerung ein paar zweifelnde Unternehmen zuerst einmal ruhig stellt, um abzuwarten, was passiert.
Aber wenn absehbar ist, dass sich das als Luftschloss herausstellt und der PLAN keiner ist, mit anderen Worten die Briten keinen haben und jetzt einfach nur würfeln - dann wird er das Gegenteil bewirken.

Hier sieht man, das nicht *weniger* Demokratie und Volksabstimmungen nötig wären, sondern *mehr* Demokratie und eine Rückkehr zu Bürgerpolitikern, die einen realen Beruf ausgeübt haben, bevor sie gewählt wurden. Cameron, Johnson, Osborne ... alles Beispiele für BERUFS-Politiker, die den Karriereerhalt alles andere unterordnen, auch das Wohl ihres Landes und ihrer Wähler.

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Raftermann 04.07.2016, 08:17
5. Krankenhäuser

Statt in Krankenhäuser geht das Geld nun also an die Unternehmen, blöd fürs Volk ;-) die 150 Mio die Woche verschwinden ratzfatz im nächsten Loch.

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klyton68 04.07.2016, 08:19
6. War zu erwarten

Aber die dann nicht eingenommenen Steuern müssen ja in irgendeiner Form kompensiert werden. Also Soziales kürzen un AN Steuern rauf?

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Ezechiel 04.07.2016, 08:21
7. Warum auch nicht ?

Wer wird es ihnen Vorwerfen können, wenn sie mit den Steuerparadiesen innerhalb der EU (Luxemburg, Niederlande) in den Wettbewerb treten. Mit dem neuen Geschäftsmodell und guten Verträgen für den Zugang zum EU-Binnenmarkt wird GB nicht schlechter leben als bisher. Für letzteres wird die Bundesregierung im Interesse der deutschen Wirtschaft sorgen.

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mantrid 04.07.2016, 08:22
8. Griechisches Rezept

Weniger Steuern = weniger Einnahmen = höheres Staatsdefizit = niedirger Bonität. Das haben schon die Griechen erfahren müssen. Wenn Unternehme im UK dafür höhre Zölle zahlen müssen, ist der Vorteil gleich wieder hinüber. Wer will schon eine Kleinstaaterei, wie Anno Dünnemals in Deutschand?

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bärenfreund-tom 04.07.2016, 08:27
9.

Die EU muss nur die Zölle erhöhen

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