Forum: Wirtschaft
Nach dem Brexit-Votum: Aufstieg und Fall der großen Vereinfacher
REUTERS

Die Populisten sind los, nicht nur in Großbritannien. Sie bringen den Westen Europas an den Rand des Scheiterns. Wie konnte es soweit kommen?

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jufo 26.06.2016, 07:37
1. interessante Analyse

Das Misstrauen gegenüber den Eliten kann aber auch aus Zukunftsängsten entstehen. Wir stehen möglicherweise vor einer neuen technologischen Revolution die viele heutige Berufe ersetzen wird. Wie werden Eliten damit umgehen, die schon in den vergangenen Jahren die Produktivitätsgewinne kassiert haben bei geringer Teilhabe der unteren Lohngruppen? Wie soll man Eliten trauen, die Finanzsysteme destabilisieren und die Kosten dafür vergesellschaften? Also eine Art Neofeudalismus betreiben?

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rudolfhoefling 26.06.2016, 07:44
2. Herr Müller, beweisen Sie doch Ihre Aussage

"Dass das Pfund am Freitag auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten fiel, dürfte die Brexiteers nicht weiter beeindrucken."
Es wird Ihnen doch sicherlich ein Leichtes sein Ihre Aussage zu beweisen oder doch nicht weil sie falsch ist.
Schauen Sie doch einfach im Internet nach und teile Sie dann doch ihre Erkenntnis mit.

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paulaschwarz 26.06.2016, 07:46
3. Jetzt wissen wir Bescheid.

Jahrzehntelang die falschen Menschen mit den falschen Voraussetzungen gewählt. Wir hätten Ökonomen wählen sollen, dann stände die EU glänzend da.
Keine Buchhändler, Rechtsanwälte, Lehrer oder Physiker - Ökonomen!

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derhey 26.06.2016, 07:49
4. Demokratie und Vernunft

wohl wahr, um gegen Populismus angehen zu können.
Es veragen aber nicht die Populisten, im Gegentei.l sondern die sog. politischen Eliten, weil sie unfähig sind, die "Vernunft" auch mit einfachen, verständlichen Worten zu erklären, Zusammenhänge für den einfachen Bürger nachvollziehbar zu machen. Die Deutungsversuche aus Brüssel, London abgehoben, i.d.R. nicht für den Bürger bestimmt, was sollen die Bürger mit europ. Werten/Verträge anfangen, an deren Inhalte sich die aktuellen Regierungen selbst nicht halten und nur die Finanzmärkte und die Wirtschaft bedienen. Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit,

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Esib 26.06.2016, 07:50
5. In dem Artikel steht viel richtiges

Allerdings fehlt eine wesentliche Zutat, die in Europa den Rechtspopulismus über die Jahre stark gemacht hat und an der auch der Spiegel seinen Anteil hat: Die linke Intolleranz gegenüber abweichenden Meinungen (gerne auch mit Verleumdung oder Vernichtung der wirtschaflichen Grundlagen der Abweichler), was dazu führte, dass an vielen Stellen die Behauptungen von Presse und Politik ebenfalls massiv mit der Lebenswirklichkeit der Menschen kollidierte - und damit die Glaubwürdigkeit eingebüßt wurde. Die Populisten - dieses Mal von rechts - haben dieses Vakuum genutzt.

Und in Deutschland kommt noch dazu, dass die CDU unter Merkel immer weiter nach links gerückt ist, die SPD in vielen Themen links überholt hat und nun schon teilweise den Grünen die Felder streitig macht. Daher gelten Positionen, die vor 10 Jahren noch von CDU/CSU selbst vertreten wurden heute als "rechtspopulistisch". Das merken auch die Menschen, wenn vielleicht auch nur im Unterbewusstsein.

Das Thema ist daher mE weitaus komplexer als es der Autor vermitteln will und die Suche nach den Schuldigen im Artikel viel zu einfach gehalten. Klar, wer mag es schon zu sagen: Wir Linke haben durch unser intollerantes Verhalten das Geschehen erst möglich gemacht.

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kleinbürger 26.06.2016, 07:55
6. zahltag

zitat :

Für die wirtschaftliche Entwicklung ist Populismus hochproblematisch, weil er ökonomische Beschränkungen ignoriert. Die Sache geht regelmäßig schief. Wer die Beschränkungen der Ökonomie ausblendet, mag zunächst Mehrheiten hinter sich versammeln. Aber irgendwann wird er scheitern.

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ganz so einfach ist es nun doch nicht.

was sind denn nun die wirklichen beschränkungen ?

in europa wird heftig gestritten ob sparpolitik oder vermehrtes schuldenmachen der richtige weg sind.

nicht einmal da ist man sich einig.

die "experten", die politiker und das gemeine volk weiß garnichts, weiss nicht was das brexit-experiment bringen kann.

nur eines scheint klar in bezug auf schuldenmachen :

irgendwann ist zahltag, immer ohne ausnahme.

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aopoi 26.06.2016, 07:55
7. Und? Was lernen wir aus dem Artikel?

Eigentlich geht es doch allen gut und Popolisten bringen uns an den Rand des Scheiterns. Dort wo es den Menschen in der EU etwas schlechter geht, oder wo sie sich schlechter fühlen, sind sie in der Regel selber Schuld. Für Volksentscheidungen ist das Volk zu dumm, lässt sich nur von Populisten verleiten.

Kein Wort über die regierenden Politiker, die dabei sind die EU an Wand zu fahren, dafür viele Worte über die bösen Populisten und die dummen Bürger die darauf reinfallen.

Naja, dann also weiter wie bisher. Das wollten sie doch sagen, Herr Proffessor?

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solmail 26.06.2016, 07:55
8.

Ohne Populismus ist althergebrachte Politik überhaupt nicht möglich, Populismus ist das Standbein etablierter Parteien. Eine einseitige Verortung bei Europakritikern ist nachhaltig mangelhaft

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ulrich_loose 26.06.2016, 07:57
9. Nein Herr Müller,

die EU hat sich selbst an den Rand des Scheiterns gebracht. Mit andauernder Arroganz, Überheblichkeit, einem nicht gewünschten Zentralismus, eklatanter Vertragverletzungen, inakzeptablen Umverteilungsorgien und und und...

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