Forum: Wirtschaft
Nach dem Brexit-Votum: Aufstieg und Fall der großen Vereinfacher
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Die Populisten sind los, nicht nur in Großbritannien. Sie bringen den Westen Europas an den Rand des Scheiterns. Wie konnte es soweit kommen?

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ozoli 26.06.2016, 09:52
120. Sie fragen im Ernst ...

Wie konnte es soweit kommen? Die Antwort ist einfach -'Mangelnde Bildung und Aufklaerung' gepaart mit 'Angstmacherei vor dem Unbekannten' sind das Grundprinzip der Rechtspopulisten um ahnungslose Menschen zu gewinnen. Es haette mithilfe eines modernen Schul- und Bildungssystem sowie einer europaweiten Aufklaerungspolitik verhindert werden koennen. Jetzt ist es zu spaet. Nationalismus und Rassismus sind wieder salonfaehig geworden.

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hans.lotz 26.06.2016, 09:54
121. Wissenschaftliche Hausmannskost

Mit dieser mageren Botschaft, deren Wissenschaftlichkeit ebenso dürftig ist, wird dem Problem nicht beizukommen sein. Statt oberflächiger Betrachtung der Ist-Situation wäre eine Analyse der Fehlentwicklung und die Definition und Wichtung von Lösungsansätzen geboten.

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honx 26.06.2016, 09:54
122.

Nicht die Populisten bringen die EU zum Scheitern, sondern die Volksparteien, die sich entschlossen haben, Teile ihrer Volkes zu ignorieren und so einVakuum für die Populisten zu schaffen.
Dem Volk wurde der Euro als Hartwährung verkauft, dem Volk wurde versprochen, dass es keine Transferunion gibt. Diese Grundsätze haben die Volksparteien über Bord gerufen, und jetzt gibt es die Quittung. UK dreht den Eurokraten den Geldhahn zu, und das ist gut so!

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felixml 26.06.2016, 09:54
123. Etwas dürftig...

die Argumentation von Müller. Er wünscht sich eine Gemeinschaft, innerhalb derer man über seine eigene Zugehörigkeit nicht abstimmen darf und deren Geschick dann von rein wirtschaftsgläubigen Technokraten gesteuert wird.
Als Lehrer spreche ich häufig mit meinen Schülern über Europa und genau Müllers Vorstellungen bzgl. einer europäischen Gemeinschaft sind es, die bei jungen Menschen Angst und Ablehnung gegenüber der EU erzeugen.
Ein Letztes noch, Herr Professor: es scheint mir ein Symbol für die Wirtschaft "ihres" Europas zu sein, dass in ihrem Artikel "säen" falsch konjugiert ist. Sie "sähen" vielleicht gerne einen technokratischen Superstaat; ob sie schon jemals etwas "gesät" haben, kann ich nicht beurteilen...

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Gerüchtsvollzieher 26.06.2016, 09:55
124. Demokratien sind auf Vernunft gebaut

Die EU und die EZB sind aber keine Demokratie!
Der Letzte wird das Licht in der EU ausmachen und die Zeche zahlen, ich weiß, wer das sein wird...

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KayYou 26.06.2016, 09:55
125. Populisten

Und gleich der erste Leserbeitrag zeigt das Problem auf. Bauchgefühl schlägt Experten. Weil ich mich darüber ärgere, dass sich etwas ändert, soll doch die Welt zusammenstürzen. Und ausgerechnet die Station Turmstraße dafür zu nennen. Ich erinnere mich noch gut daran, als kurz hinter Alt-Moabit die Welt für Westberliner zu Ende war. Und Ostberliner Stadtpläne mit einem großen weißen Fleck daherkamen. Früher war alles besser, jawoll.

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zeitungsleser52 26.06.2016, 09:55
126.

Die Politiker wirkten zuletzt hilflos und ratlos. Hinzu kommt das verwirrspiel um die griechischen schulden. Abgesehen von einem schuldensozialismus, der keine Probleme löst, kam nichts bei herum. Egal ob dieser als ezb, esm oder bankenunion daherkommt. Mit unabsehbaren folgen. Konsequenzen sind überfällig.

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Buntspecht 26.06.2016, 09:56
127.

Zitat von Claudia_D
Wird man da regelmäßig ausgeraubt? Berlin ist ja so ein schlimmes Pflaster, das hab ich bei Alfred Döblin gelesen. Kam sogar mal als Doku im Fernsehen. Subjekte wie dieser Biberkopf, ganz schlimmm.
ich verstehe immer nicht, dass hier Menschen belächelt werden, die ihre Meinung sagen, auch wenn es vielleicht eine nicht so "flüchtlingsbefürwortende" ist. Es ist diskriminierend und alle werden gerne über einen Kamm geschert (rechts, populistisch, Wutbürger).
So langsam nutzt sich das ab, und wir wollen doch auch bei den Flüchtlingen nicht alle über einen Kamm scheren, oder?

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thomas.200459 26.06.2016, 09:56
128. wissen wir bescheid?

Zitat von paulaschwarz
Jahrzehntelang die falschen Menschen mit den falschen Voraussetzungen gewählt. Wir hätten Ökonomen wählen sollen, dann stände die EU glänzend da. Keine Buchhändler, Rechtsanwälte, Lehrer oder Physiker - Ökonomen!
Ökonomen wählen?

Zehn Ökonomen vertreten zehn Meinungen,wie kann das
sachdienlich sein?

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Akkin 26.06.2016, 09:56
129. So so, die Populisten sind schuld,

eher sind doch die Politiker schuld, die Probleme nicht lösen können, oder ist ein einziges Problem in Europa gelöst. Wir brechen Verträge, schneller als wir die Unterhemden wechseln, wir kommen für die Schulden der anderen Länder auf, Sparer werden enteignet und Schuldner belohnt. Wer soll denn dieses EU Gebilde noch gut finden?
Anders wäre es, wenn man die Altersvorsorge erhalten würde, die Wirtschaft zu Wachstum ankurbeln würde. Derzeit haben wir ein anderes Europa, weder Wachstum, noch eine € Sicherheit, weder eine Altersvorsorge die den Namen auch verdient. Ich will so ein Europa nicht, am Ende kommen auch noch alle Flüchtlinge zu uns. Die Probleme werden immer schlimmer bis es irgendwann mal einen Knall gibt.

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