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Nach Mieten-Protest: Berlin kauft 670 Wohnungen in Karl-Marx-Allee
Clemens Bilan/epa

Das Land Berlin will den Konflikt um bezahlbaren Wohnraum entschärfen und kauft rund 670 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee. Der Konzern Deutsche Wohnen geht leer aus.

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Dr. homo oeconomicus 16.07.2019, 09:29
90.

Zitat von redwed11
Natürlich ist das ein politischer Preis, da jede Wohnung die nicht den Heuschrecken mit ihrem miesen Geschäft in die Hände fällt ein Gewinn für die Mieter ist. Zudem ist bisher nicht bekannt geworden wie hoch der Kaufpreis wirklich ist. Übrigens hat nicht der Senat die Häuser gekauft sondern die Landeseigene Wohnungsgesellschaft Gewobag. Und die Gewobag ist als privatwirtschaftliches Unternehmen nicht an die Haushaltsordnung gebunden, braucht aber auch keinen Gewinn für windige Investoren machen. Wenn Sie hier ihre Rechnung aufmachen, um wie viel hätte eigentlich die Deutsche Wohnen die Mieten erhöhen müssen, da die Investoren auch noch auf ihre Gewinne bestehen?
Weniger linke Ideologie und mehr Wissen und Verstehen würde Ihnen und Ihren Posts sehr gut tun.
Natürlich kauft die Gewobag die Wohnungen, aberauf Kredit des Landes Berlin. Somt geht das Land Berlin ins Risiko und ist daher an die LHO gebunden. Auch das Land Berlin kann nicht mal eben so Kredite vergeben. Daneben wird die Gewobag auch wirtschaftlich arbeiten müssen und daher wird der Mietpreis auch nicht geringer ausfallen als bei anderen Wohnungsgesellschaften. Ich schätze das der Kaltmietpreis mindestens bei 11 Euro je qm (ohne Sanierung) liegen wird. Und auch die Gewobag muss Gewinne erwirtschaften, um nachhhaltig wirtschaften zu können. Allein die Preissteigerungen im Baubereich und dauernd neue Vorschriften - ich sag nur Leiterbeauftragten - zwingen die Wohnungsgesellschaften dazu.

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liberaleroekonom 16.07.2019, 09:48
91. Pro Wählerstimme ca. 170.000 Euro, das geht doch - oder?

Zitat von liberaleroekonom
Wenn 82 Wohnungen ca. 28 Millionen Euro kosten, dann kosten 670 Wohnungen ca. 230 Millionen Euro (28 Mio. Euro geteilt durch 82 Wohnungen multipliziert mit 670 Wohnungen). Die Deutsche Wohnen hat in Berlin einen Wohnungsbestand von ca. 110.000 Wohnungen. Wenn Herr Müller und sein Senat mit dieser von Ihnen so gelobten tollen Rekommunalisierung des Berliner Wohnungsmarktes also weitermachen sollen, dann müsste die Rot-Rot-Grüne Landesregierung für die vollständige Übernahme des Wohnungsbestandes der Deutsche Wohnen ca. 37,56 Milliarden Euro aufbringen. Kommt dann noch der Wohnungsbestand von Vonovia und all der anderen bösen Miethaie in Berlin dazu, wären das schon ... ach egal, rechnen Sie einfach selber weiter. Und am Ende zählen Sie dann einfach zusammen, wieviele neue Wohnungen mit dieser Methode in Berlin geschaffen werden. Dazu brauchen Sie dann auch keinen komplizierten Dreisatz mehr anwenden, sondern ganz einfache Addition: Null + Null + Null usw. = NULL. So geht Politik, die nicht rechnen kann.
Wenn ich nun darüber nachdenke, dass in diesen 670 Wohnungen ca. 1.300 Erwachsene (durchschnittlich pro Wohnung zwei Erwachsene) wohnen, die ich damit glücklich mache, dann sind die ca. 230 Millionen Euro doch gut investiertes Geld.
Pro Wählerstimme für weiterhin Rot-Rot-Grün sind das doch gerade einmal lächerliche 170.000 Euro. Wie gut das Berlin so reich ist und sich derartige Aktionen locker leisten kann. Ansonsten gibt es ja noch den Länderfinanzausgleich.

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redwed11 16.07.2019, 09:49
92.

Zitat von liberaleroekonom
Wenn 82 Wohnungen ca. 28 Millionen Euro kosten, dann kosten 670 Wohnungen ca. 230 Millionen Euro (28 Mio. Euro geteilt durch 82 Wohnungen multipliziert mit 670 Wohnungen). Die Deutsche Wohnen hat in Berlin einen Wohnungsbestand von ca. 110.000 Wohnungen. Wenn Herr Müller und sein Senat mit dieser von Ihnen so gelobten tollen Rekommunalisierung des Berliner Wohnungsmarktes also weitermachen sollen, dann müsste die Rot-Rot-Grüne Landesregierung für die vollständige Übernahme des Wohnungsbestandes der Deutsche Wohnen ca. 37,56 Milliarden Euro aufbringen. Kommt dann noch der Wohnungsbestand von Vonovia und all der anderen bösen Miethaie in Berlin dazu, wären das schon ... ach egal, rechnen Sie einfach selber weiter. Und am Ende zählen Sie dann einfach zusammen, wieviele neue Wohnungen mit dieser Methode in Berlin geschaffen werden. Dazu brauchen Sie dann auch keinen komplizierten Dreisatz mehr anwenden, sondern ganz einfache Addition: Null + Null + Null usw. = NULL. So geht Politik, die nicht rechnen kann.
Das Sie ein Verfechter der grenzenlosen Ausplünderung der Mieter und der uneingeschränkten Raffgier der Vermieter sind, haben Sie schon oft genug mit Ihren Beiträgen bewiesen.
Hier ist offiziell noch kein Preis genannt worden. Alle Schätzungen, auch die von Ihnen, sind reine Spekulation. Daher ist Ihre Berechnung absoluter Unsinn.
Noch einmal für Sie. Der Berliner Senat hat absolut richtig gehandelt, denn jede Wohnung die nicht den Miethaien wie Deutsche Wohnen und Konsorten in die Hände fällt ist ein Gewinn für alle Mieter. Auch wenn Sie mit spekulativen Zahlen hier weiter Stimmung für skrupellose Abzocke der Mieter machen. Der Weg des Berliner Senats, auch mit Einführung des Mietendeckels, ist eine Politik für die Mieter und das ist gut so.
Übrigens, die 6 landeseigenen Berliner Wohnungsgesellschaften bauen zur Zeit 28.000 neue Wohnungen. Das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Denn Wohnungen gehören nicht in die Hände von Heuschrecken die mit allen legalen und illegalen Mitteln versuchen die Mieter auszupressen. Daher muss der Berliner Senat seinen Weg zum Vorteil der Mieter weiter gehen. Es ist der beste und ein guter Weg im Gegensatz zu dem asozialen Gebaren von Deutsche Wohnen und anderen.

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redwed11 16.07.2019, 10:21
93.

Zitat von liberaleroekonom
Wenn ich nun darüber nachdenke, dass in diesen 670 Wohnungen ca. 1.300 Erwachsene (durchschnittlich pro Wohnung zwei Erwachsene) wohnen, die ich damit glücklich mache, dann sind die ca. 230 Millionen Euro doch gut investiertes Geld. Pro Wählerstimme für weiterhin Rot-Rot-Grün sind das doch gerade einmal lächerliche 170.000 Euro. Wie gut das Berlin so reich ist und sich derartige Aktionen locker leisten kann. Ansonsten gibt es ja noch den Länderfinanzausgleich.
Sie arbeiten hier wieder mit spekulativen Zahlen um Stimmung zu machen. Aber sollten Ihre Zahlen stimmen, was nicht der Fall ist, dann ist das im Hinblick auf das bezahlbare Wohnen ein richtiger Schritt. Und sollte das Geld aus dem Länderfinanzausgleich kommen, so ist das Geld für eine soziale Maßnahme ebenfalls richtig angelegt. Denn jede Maßnahme die das asoziale Gebaren der Deutsche Wohnen einschränkt, ist eine gute Maßnahme im Interesse aller Mieter dieser Stadt.
Aber warten Sie mit Ihren Rechnungen bis die wirklichen Zahlen veröffentlicht sind.

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liberaleroekonom 16.07.2019, 10:28
94. Rekommunalisierung rechnet sich nicht

Zitat von redwed11
Das Sie ein Verfechter der grenzenlosen Ausplünderung der Mieter und der uneingeschränkten Raffgier der Vermieter sind, haben Sie schon oft genug mit Ihren Beiträgen bewiesen. Hier ist offiziell noch kein Preis genannt worden. Alle Schätzungen, auch die von Ihnen, sind reine Spekulation. Daher ist Ihre Berechnung absoluter Unsinn. Noch einmal für Sie. Der Berliner Senat hat absolut richtig gehandelt, denn jede Wohnung die nicht den Miethaien wie Deutsche Wohnen und Konsorten in die Hände fällt ist ein Gewinn für alle Mieter. Auch wenn Sie mit spekulativen Zahlen hier weiter Stimmung für skrupellose Abzocke der Mieter machen. Der Weg des Berliner Senats, auch mit Einführung des Mietendeckels, ist eine Politik für die Mieter und das ist gut so. Übrigens, die 6 landeseigenen Berliner Wohnungsgesellschaften bauen zur Zeit 28.000 neue Wohnungen. Das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Denn Wohnungen gehören nicht in die Hände von Heuschrecken die mit allen legalen und illegalen Mitteln versuchen die Mieter auszupressen. Daher muss der Berliner Senat seinen Weg zum Vorteil der Mieter weiter gehen. Es ist der beste und ein guter Weg im Gegensatz zu dem asozialen Gebaren von Deutsche Wohnen und anderen.
Dann schauen wir uns doch einfach die Situation der Wohngenossenschaften am Beispiel Berlin etwas genauer an.
Nach dem Bausenatorin Lompscher erst kürzlich die Neubauziele des Senats in dieser Legislatur (also bis 2021) bereits von 30.000 auf 25.000 gesenkt hatte, haben die Wohnungsbaugesellschaften nun auch dieses Ziel als nicht erreichbar bezeichnet. Die sechs Berliner Gesellschaften halten höchstens 24.000 neue Wohnungen für machbar. Ihre 28.000 Wohnungen sind also etwas veraltet, aber das ist jetzt nicht entscheidend.

Weil Berlin aber wächst und viele Menschen in die Stadt ziehen, werden nach Berechnungen von Experten bis 2030 mindestens 194.000 neue Wohnungen gebraucht. Wer soll jetzt also all die fehlenden Wohnungen bauen, wenn es die Stadt Berlin mit seinen Gesellschaften nicht schafft/kann?

Die mit Vergesellschaftung bedrohten großen privaten Investoren wie Vonovia und Deutsche Wohnen oder die von Herrn Kühnert diffamierten privaten Kleinvermieter, die alle kein legitimes Geschäftsmodell betreiben?
Der angedachte Mietendeckel ist vermutlich der letzte Sargnagel, der jetzt noch dem Berliner Wohnungsmarkt gefehlt hat. Eine unbefriedigende Situation durch permanente weitere Fehlentscheidungen noch zu verschlimmern schafft nur der rot-rot-grüne Berliner Senat.
Ich will DIESE Rekommunalisierung von 670 Wohnungen nicht zwingend unbedingt als Fehlentscheidung diffamieren, sondern lediglich darauf hinweisen, dass derartige Eingriffe in den Wohnungsmarkt ihre finanziellen Grenzen haben und immer extrem teuer sein werden. Ich bin davon überzeugt, dass egal wieviel Geld man letztendlich dafür in die Hand genommen hat, man hätte das Geld in Berlin bestimmt effizienter verwenden können.

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redwed11 16.07.2019, 10:32
95.

Zitat von Dr. homo oeconomicus
Weniger linke Ideologie und mehr Wissen und Verstehen würde Ihnen und Ihren Posts sehr gut tun. Natürlich kauft die Gewobag die Wohnungen, aberauf Kredit des Landes Berlin. Somt geht das Land Berlin ins Risiko und ist daher an die LHO gebunden. Auch das Land Berlin kann nicht mal eben so Kredite vergeben. Daneben wird die Gewobag auch wirtschaftlich arbeiten müssen und daher wird der Mietpreis auch nicht geringer ausfallen als bei anderen Wohnungsgesellschaften. Ich schätze das der Kaltmietpreis mindestens bei 11 Euro je qm (ohne Sanierung) liegen wird. Und auch die Gewobag muss Gewinne erwirtschaften, um nachhhaltig wirtschaften zu können. Allein die Preissteigerungen im Baubereich und dauernd neue Vorschriften - ich sag nur Leiterbeauftragten - zwingen die Wohnungsgesellschaften dazu.
Da wird wieder einmal Angst verbreitet mit den angeblichen Mieten die gezahlt werden müssten. Warten Sie doch ab, bis die Zahlen auf dem Tisch liegen.
Übrigens fällt bei der Gewobag das Bedienen der Aktionäre mit einer Dividende die für 2018 bei der Deutsche Wohnen 311 Millionen Euro betrug, weg. Der Gewinn belief sich 2018 bei der Deutsche Wohnen auf 1,86 Milliarden Euro. Das sind Summen die den Mietern abgepresst wurden und bei der Gewobag so nicht anfallen. Somit ein guter Schritt für die Mieter.
Noch eine erfreuliche Nachricht im Zusammenhang mit Deutsche Wohnen. Der Aktienkurs sank heute wieder um 1,66 % und in den letzten 3 Monaten um 20,8 %. Sie sehen, es geht vorwärts da es mit der Deutsche Wohnen abwärts geht.

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k70-ingo 16.07.2019, 10:40
96.

Zitat von redwed11
Sie arbeiten hier wieder mit spekulativen Zahlen um Stimmung zu machen. Aber sollten Ihre Zahlen stimmen, was nicht der Fall ist, dann ist das im Hinblick auf das bezahlbare Wohnen ein richtiger Schritt. Und sollte das Geld aus dem Länderfinanzausgleich kommen, so ist das Geld für eine soziale Maßnahme ebenfalls richtig angelegt. Denn jede Maßnahme die das asoziale Gebaren der Deutsche Wohnen einschränkt, ist eine gute Maßnahme im Interesse aller Mieter dieser Stadt. Aber warten Sie mit Ihren Rechnungen bis die wirklichen Zahlen veröffentlicht sind.
Eben - genau das ist der Punkt.
Die betroffenen Berliner Mieter (daß alle Mieter von dem Deal profitieren, ist ohnehin Unfug) sind eben nicht die Allgemeinheit, bzw. repräsentieren nicht das Allgemeinwohl, sondern nur eine kleine, sich in ihrer Lebensplanung selbst verkalkuliert habende, aber mit einem beachtlichen Anspruchsdenken behaftete, Minderheit, die jetzt aus ideologischen und wahltaktischen Gründen von der Lokalpolitik gepampert werden soll.

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woswoistndu 16.07.2019, 10:41
97. Ja nee is klar

Dieses Geschrei kann ich nicht mehr hören! Jetzt ist Berlin Schuld, weil in München vollkommen überzogene Mieten gezahlt werden oder was? Es ist dringend an der Zeit etwas gegen diesen Wahnsinn der Renditegier mit Wohnraum vorzugehen. Keine Frage, der Senat hätte damals nicht so voreilig verkaufen dürfen. Und sicherlich ist das, was da jetzt in der KMA passiert Symbolpolitik - aber eine mit Wirkung. Die Finanzierung gelingt über die Mieteinnahmen, da hat euer Länderfinanzausgleich null Anteil. Und nur mal so zur Info: in den jetzt gekauften Buden wohnt fast ausschließlich westdeutscher Zuzug.

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redwed11 16.07.2019, 11:16
98.

Zitat von liberaleroekonom
Dann schauen wir uns doch einfach die Situation der Wohngenossenschaften am Beispiel Berlin etwas genauer an. Nach dem Bausenatorin Lompscher erst kürzlich die Neubauziele des Senats in dieser Legislatur (also bis 2021) bereits von 30.000 auf 25.000 gesenkt hatte, haben die Wohnungsbaugesellschaften nun auch dieses Ziel als nicht erreichbar bezeichnet. Die sechs Berliner Gesellschaften halten höchstens 24.000 neue Wohnungen für machbar. Ihre 28.000 Wohnungen sind also etwas veraltet, aber das ist jetzt nicht entscheidend. Weil Berlin aber wächst und viele Menschen in die Stadt ziehen, werden nach Berechnungen von Experten bis 2030 mindestens 194.000 neue Wohnungen gebraucht. Wer soll jetzt also all die fehlenden Wohnungen bauen, wenn es die Stadt Berlin mit seinen Gesellschaften nicht schafft/kann? Die mit Vergesellschaftung bedrohten großen privaten Investoren wie Vonovia und Deutsche Wohnen oder die von Herrn Kühnert diffamierten privaten Kleinvermieter, die alle kein legitimes Geschäftsmodell betreiben? Der angedachte Mietendeckel ist vermutlich der letzte Sargnagel, der jetzt noch dem Berliner Wohnungsmarkt gefehlt hat. Eine unbefriedigende Situation durch permanente weitere Fehlentscheidungen noch zu verschlimmern schafft nur der rot-rot-grüne Berliner Senat. Ich will DIESE Rekommunalisierung von 670 Wohnungen nicht zwingend unbedingt als Fehlentscheidung diffamieren, sondern lediglich darauf hinweisen, dass derartige Eingriffe in den Wohnungsmarkt ihre finanziellen Grenzen haben und immer extrem teuer sein werden. Ich bin davon überzeugt, dass egal wieviel Geld man letztendlich dafür in die Hand genommen hat, man hätte das Geld in Berlin bestimmt effizienter verwenden können.
Wieder eine falsche Informationen in Ihrem Beitrag. Weder Deutsche Wohnen noch Vonovia haben in Berlin eine einzige Wohnung gebaut. Das Geschäftsmodell der Deutsche Wohnen ist, die Wohnungen so lange verkommen lassen, bis eine vollkommene Sanierung erforderlich ist um dann über die Modernisierungsumlage das von den Mietern finanzieren zu lassen. Dann werden die Mieten angehoben und die bisherigen Mieter müssen ausziehen. Aber beide Gesellschaften haben bisher keine Wohnung gebaut.
Aber auch die privaten Investoren schaffen keinen bezahlbaren Wohnraum. Von denen werden ausschließlich Wohnungen im Luxussegment gebaut die dann zum überwiegenden Teil als Geldanlage gekauft werden. Als Geldanlage für aus oft kriminellen Aktivitäten. Die Wohnungen bleiben unbewohnt. Auch diese angeblich so verschreckten Investoren tragen keinesfalls zur Beseitigung der Wohnungsnot bei. Daher schadet der Mietendeckel am wenigsten den Mietern sondern ausschließlich üblen Spekulanten die ihre 10% und mehr Rendite nicht einstreichen können.

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k70-ingo 16.07.2019, 11:47
99.

Zitat von liberaleroekonom
Wenn ich nun darüber nachdenke, dass in diesen 670 Wohnungen ca. 1.300 Erwachsene (durchschnittlich pro Wohnung zwei Erwachsene) wohnen, die ich damit glücklich mache, dann sind die ca. 230 Millionen Euro doch gut investiertes Geld. Pro Wählerstimme für weiterhin Rot-Rot-Grün sind das doch gerade einmal lächerliche 170.000 Euro. Wie gut das Berlin so reich ist und sich derartige Aktionen locker leisten kann. Ansonsten gibt es ja noch den Länderfinanzausgleich.
Deswegen wurden ja auch Wohnungen gekauft, in der seit jeher die Fanszene der Partei der Wohnungsbausenatorin lebt - und nicht die Residenzen von stramm antikommunistischen altwestberliner Rentnern in Steglitz.

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