Forum: Wirtschaft
Nach Mieten-Protest: Berlin kauft 670 Wohnungen in Karl-Marx-Allee
Clemens Bilan/epa

Das Land Berlin will den Konflikt um bezahlbaren Wohnraum entschärfen und kauft rund 670 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee. Der Konzern Deutsche Wohnen geht leer aus.

Seite 11 von 11
redwed11 16.07.2019, 11:49
100.

Zitat von k70-ingo
Eben - genau das ist der Punkt. Die betroffenen Berliner Mieter (daß alle Mieter von dem Deal profitieren, ist ohnehin Unfug) sind eben nicht die Allgemeinheit, bzw. repräsentieren nicht das Allgemeinwohl, sondern nur eine kleine, sich in ihrer Lebensplanung selbst verkalkuliert habende, aber mit einem beachtlichen Anspruchsdenken behaftete, Minderheit, die jetzt aus ideologischen und wahltaktischen Gründen von der Lokalpolitik gepampert werden soll.
Wenn in dieser Stadt und dem Land eine Gruppe gepampert wird, sind es die der CDU im Bundestag gepampert wird, sind es die Vermieter, die jenseits jeglichen Anstands von grenzenloser Gier getrieben die Mieter mit allen legalen und illegalen Mitteln ausnehmen. Vermieter die die Mieter um ihr Eigentum, den Verdienst aus ihrer Arbeit, bringen. Diese aggressive Minderheit wird von der Politik gepampert und nicht die Mieter, die in der ganzen Sache das schwächste Glied sind. Und wenn dann die Politik, wie in Berlin diesem asozialen Gebaren entgegentritt kommen Leute wie Sie und sprechen von Anspruchsdenken und einer Minderheit. In Berlin sind die Mieter in der absoluten Mehrheit und jede Wohnung die den Heuschrecken vorenthalten wird ist eine positive Entscheidung für die Schwächsten, die Mieter.
Das was dort geschieht erfolgt nicht aus wahltaktischen Gründen sondern aus sozialer Verantwortung den Mietern gegenüber. Aber Leute wie Sie, die der grenzenlosen Gier das Wort reden, werden soziale Verantwortung nie verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 16.07.2019, 12:09
101.

Zitat von k70-ingo
Deswegen wurden ja auch Wohnungen gekauft, in der seit jeher die Fanszene der Partei der Wohnungsbausenatorin lebt - und nicht die Residenzen von stramm antikommunistischen altwestberliner Rentnern in Steglitz.
Die Rentner in Steglitz haben leider schlechte Karten, da da die CDU die Mehrheit im Bezirksparlament hat und der Bezirk einen Vertrag mit der Deutsche Wohnen abgeschlossen hat. Daran ist zu erkennen, wem die Politik der CDU gehört. Den Abzockern und Gierigen.
Es wurden auch Wohnungen und Grundstücke in anderen Stadtbezirken gekauft. So in Neukölln, Kreuzberg und Köpenick.
Warum verbreiten Sie solchen falschen Meldungen. Um hier Propaganda für die Abzocker zu machen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
k70-ingo 16.07.2019, 12:40
102.

Zitat von redwed11
Wenn in dieser Stadt und dem Land eine Gruppe gepampert wird, sind es die der CDU im Bundestag gepampert wird, sind es die Vermieter, die jenseits jeglichen Anstands von grenzenloser Gier getrieben die Mieter mit allen legalen und illegalen Mitteln ausnehmen. Vermieter die die Mieter um ihr Eigentum, den Verdienst aus ihrer Arbeit, bringen. Diese aggressive Minderheit wird von der Politik gepampert und nicht die Mieter, die in der ganzen Sache das schwächste Glied sind. Und wenn dann die Politik, wie in Berlin diesem asozialen Gebaren entgegentritt kommen Leute wie Sie und sprechen von Anspruchsdenken und einer Minderheit. In Berlin sind die Mieter in der absoluten Mehrheit und jede Wohnung die den Heuschrecken vorenthalten wird ist eine positive Entscheidung für die Schwächsten, die Mieter. Das was dort geschieht erfolgt nicht aus wahltaktischen Gründen sondern aus sozialer Verantwortung den Mietern gegenüber. Aber Leute wie Sie, die der grenzenlosen Gier das Wort reden, werden soziale Verantwortung nie verstehen.
Völliger Unfug.
Sie wissen das mangels eigener Erfahrung und aufgrund ideologischer Verblendung nicht, aber wenn jemand von Politik und Rechtsprechung absolut nicht gepampert wird, dann sind es Vermieter.
Deswegen, und befeuert von der medial gepushten derzeitigen Neiddiskussion, verlieren immer mehr private Vermieter das Interesse an der Vermietung und geben auf.
Allerdings kommen diese Wohnungen dann nicht den Mietern oder Genossenschaften zugute, sondern landen meist bei Leuten oder Institutionen, die Vermietung nicht als Herzenssache (wie der private Selbstdtändige, der das Mietshaus als private Altersvorsorge gekauft, womöglich selbst gebaut hat), sondern leidenschaftslos als Quell guter Rendite sehen.

Völlig ausgeblendet wird bei der aktuellen Diskussion die Erbenthematik.
Heutzutage baut -eben aufgrund der Menge an Knüppeln, die Politik und Verwaltung privaten Bauherren zwischen die Beine werfen- kein Freiberufler oder Selbstständiger mehr ein Mehrfamilienhaus zur eigenen Altersvorsorge.
Die, die das in den 50er bis 80er Jahren gemacht haben, sterben allmählich weg - und deren Erben (denen ohnehin die persönliche Bindung zu dem Haus fehlt) haben keine Lust, sich diesen Klotz ans Bein zu binden und werfen ihn so schnell wie möglich auf den Markt.
Bevorzugt wird an Heuschrecken verkauft. Die zahlen gut und labern nicht herum.

Die mediale Hysterie mit dem aggressiven Sozialneidgebaren der Umverteilungsideologen tut ihr Übriges dazu.
Ich erwähnte bereits, daß es ein schick renoviertes Apartment in bester Lage in Wilmersdorf gibt, was wegen Äußerungen wie die von Ihnen nicht vermietet wird, sondern nur alle paar Wochen als Zweitwohnung für Hauptstadtbewohner dient.
Sie sind daran mit schuld. Als der Eigentümer überlegte, vielleicht zu vermieten, habe ich ihm Kommentare aus dem SPON-Forum gezeigt und ihn gefragt, ob er sich wirklich solche Leute in den Pelz setzen will. Er hat dann die Vernunft walten lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 16.07.2019, 13:59
103.

Zitat von k70-ingo
Völliger Unfug. Sie wissen das mangels eigener Erfahrung und aufgrund ideologischer Verblendung nicht, aber wenn jemand von Politik und Rechtsprechung absolut nicht gepampert wird, dann sind es Vermieter. Deswegen, und befeuert von der medial gepushten derzeitigen Neiddiskussion, verlieren immer mehr private Vermieter das Interesse an der Vermietung und geben auf. Allerdings kommen diese Wohnungen dann nicht den Mietern oder Genossenschaften zugute, sondern landen meist bei Leuten oder Institutionen, die Vermietung nicht als Herzenssache (wie der private Selbstdtändige, der das Mietshaus als private Altersvorsorge gekauft, womöglich selbst gebaut hat), sondern leidenschaftslos als Quell guter Rendite sehen. Völlig ausgeblendet wird bei der aktuellen Diskussion die Erbenthematik. Heutzutage baut -eben aufgrund der Menge an Knüppeln, die Politik und Verwaltung privaten Bauherren zwischen die Beine werfen- kein Freiberufler oder Selbstständiger mehr ein Mehrfamilienhaus zur eigenen Altersvorsorge. Die, die das in den 50er bis 80er Jahren gemacht haben, sterben allmählich weg - und deren Erben (denen ohnehin die persönliche Bindung zu dem Haus fehlt) haben keine Lust, sich diesen Klotz ans Bein zu binden und werfen ihn so schnell wie möglich auf den Markt. Bevorzugt wird an Heuschrecken verkauft. Die zahlen gut und labern nicht herum. Die mediale Hysterie mit dem aggressiven Sozialneidgebaren der Umverteilungsideologen tut ihr Übriges dazu. Ich erwähnte bereits, daß es ein schick renoviertes Apartment in bester Lage in Wilmersdorf gibt, was wegen Äußerungen wie die von Ihnen nicht vermietet wird, sondern nur alle paar Wochen als Zweitwohnung für Hauptstadtbewohner dient. Sie sind daran mit schuld. Als der Eigentümer überlegte, vielleicht zu vermieten, habe ich ihm Kommentare aus dem SPON-Forum gezeigt und ihn gefragt, ob er sich wirklich solche Leute in den Pelz setzen will. Er hat dann die Vernunft walten lassen.
Das stimmt doch so nicht. Nur zwei Bespiele für die Bevorteilung der Vermieter. Da wurde eine sogenannte Mietpreisbremse in Kraft gesetzt die keinerlei Miete gebremst hat. Im Gegenteil, mit der Mietpreisbremse wurden die Mieten noch stärker erhöht. Eine völlig wirkungslose Sache.zum Wohle der Vermieter. Es gibt viele mögliche Ausnahmen die zu Lasten der Mieter weiter extreme Erhöhungen zulassen.
Das nächste ist die Modernisierungsumlage. Da konnten bis Ende vorigen Jahres die Vermieter 11 Prozent der Kosten auf die Mieter umlegen. Die Raffkes haben damit dann mit getricksten Aufträgen und Rechnungen die Mieten um bis zu 200% erhöht. Diese Regelung wurde nun auf 8 % Reduziert, was aber nur eine kosmetische Korrektur war. Mit der neuen Regelung ist die Abzocke ein klein wenig eingeschränkt aber im Grunde hat sich nichts geändert.
Zwei der schlimmsten Regelungen zum Wohle der Vermieter und zum Schaden der Mieter, die weiter ausgeplündert werden können.
Ihre tränenreiche Stellungnahme für die Vermieter ist völlig überflüssig. Soviel Geld wie heute ist mit dem Vermieten noch nie gemacht worden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kennybln 16.07.2019, 14:12
104. Beleidigend und dabei keine Ahnung

Zitat von lobro
...und warum haben diese Vollspacken seinerzeit gegen eine Fusion von Berlin und Brandenburg gestimmt. Im Brandenburgischen Umland wäre genug Platz für die Ansiedlung von Industrie gewesen. Außerdem hätte man eine komplette Landesregierung und ein Parlament gespart.
1. Warum beleidigen Sie alle Bewohner Berlins als Vollspacken? Jedes mal wenn es einen Artikel in SPON über Berlin gibt, werden die Berliner als faule Hartz IV Empfänger, die die Gelder aus dem LFA mit beiden Händen lachend ausgeben, beschrieben. Ich kann Ihnen und Ihren anderen lästernden Kollegen versichern, dass ich diese Art Mensch in meinem privaten und geschäftl. Umkreis nicht kenne. Ja auch in Berlin geht der weitaus größte Teil der Einwohner arbeiten. Berlin hat Schulden keine Frage, aber jeder kann im Internet erfahren, wie sie entstanden sind und welche Anstrengungen schon unternommen wurden sie abzubauen (man mag es nicht glauben, der Abbau geschah und geschieht und linksversifft oder rotrotgrün versifften Regierungen die keine Ahnung vom Umgang mit Geld haben). Es liegt auch vieles im Argen in dieser Stadt und es gibt einiges zu kritisieren am Senat, aber hat jemals einer von den lästernden Foristen die Mühe gemacht mal zu schauen, was in Berlin getätigt wurde um die Schulden abzubauen und dies auch mal positiv zu kommentieren. Nein es kommen immer nur diese pauschalen Vorurteile über das laute, dreckige und kriminelle Berlin. Mir als ein in Berlin geborener nervt es einfach, weil diese Stadt immer nur auf diese negativen Sachen reduziert wird. Dabei ist Berlin so vielseitig. Meine Kollegen aus den USA, England oder Asien sind jedenfalls immer wieder überrascht, wie grün und noch relativ offen bebaut ein Stadt mit über 3 Mio. Einwohner sein kann. Wenn wir dann zusammen einen Ausflug an den Müggelsee oder Wannsee machen, glauben die einem nicht, dass das alles noch Berlin ist. UND JA ICH LEBE GERN IN DIESER STADT so wie jeder Bayer, Franke, Pfälzer usw. in seiner jeweiligen Region gerne lebt. (außer ACHTUNG VORURTEIL: Schwaben die sind alle hier ;) )
2. Sie haben keine Ahnung, denn Berlin hatte damals für eine Fusion gestimmt. Zwar nur knapp aber trotzdem dafür!!!!!

Vielen Dank
ein Berliner

Beitrag melden Antworten / Zitieren
k70-ingo 16.07.2019, 15:23
105.

Zitat von kennybln
1. Warum beleidigen Sie alle Bewohner Berlins als Vollspacken? Jedes mal wenn es einen Artikel in SPON über Berlin gibt, werden die Berliner als faule Hartz IV Empfänger, die die Gelder aus dem LFA mit beiden Händen lachend ausgeben, beschrieben. Ich kann Ihnen und Ihren anderen lästernden Kollegen versichern, dass ich diese Art Mensch in meinem privaten und geschäftl. Umkreis nicht kenne. Ja auch in Berlin geht der weitaus größte Teil der Einwohner arbeiten. Berlin hat Schulden keine Frage, aber jeder kann im Internet erfahren, wie sie entstanden sind und welche Anstrengungen schon unternommen wurden sie abzubauen (man mag es nicht glauben, der Abbau geschah und geschieht und linksversifft oder rotrotgrün versifften Regierungen die keine Ahnung vom Umgang mit Geld haben). Es liegt auch vieles im Argen in dieser Stadt und es gibt einiges zu kritisieren am Senat, aber hat jemals einer von den lästernden Foristen die Mühe gemacht mal zu schauen, was in Berlin getätigt wurde um die Schulden abzubauen und dies auch mal positiv zu kommentieren. Nein es kommen immer nur diese pauschalen Vorurteile über das laute, dreckige und kriminelle Berlin. Mir als ein in Berlin geborener nervt es einfach, weil diese Stadt immer nur auf diese negativen Sachen reduziert wird. Dabei ist Berlin so vielseitig. Meine Kollegen aus den USA, England oder Asien sind jedenfalls immer wieder überrascht, wie grün und noch relativ offen bebaut ein Stadt mit über 3 Mio. Einwohner sein kann. Wenn wir dann zusammen einen Ausflug an den Müggelsee oder Wannsee machen, glauben die einem nicht, dass das alles noch Berlin ist. UND JA ICH LEBE GERN IN DIESER STADT so wie jeder Bayer, Franke, Pfälzer usw. in seiner jeweiligen Region gerne lebt. (außer ACHTUNG VORURTEIL: Schwaben die sind alle hier ;) ) 2. Sie haben keine Ahnung, denn Berlin hatte damals für eine Fusion gestimmt. Zwar nur knapp aber trotzdem dafür!!!!! Vielen Dank ein Berliner
Na ja nun, es ist aber eine Tatsache, daß der Anteil der Transfermpfänger in Berlin im Vergleich überproportional hoch ist.

Ebenso haben sich Berliner Regierungen durch eklatante Unfähigkeit in Bezug auf Wirtschafts- und Wohnungspolitik ausgezeichnet.
Wobei Wowereits desaströses Arm-aber-sexy-Gestümper zwar herausragend dilettantisch war, die anderen (West-)Berliner Regenten kaum besser waren.
Mit ein Grund war -neben Bildungs- und Anstandsdefiziten- die typisch Berliner Anspruchs- und Versorgungsmentalität, gespeist von den aus politischen Gründen jahrzehntelang gezahlten Subventionen aus der Bundeskasse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 16.07.2019, 16:20
106.

Zitat von k70-ingo
Na ja nun, es ist aber eine Tatsache, daß der Anteil der Transfermpfänger in Berlin im Vergleich überproportional hoch ist. Ebenso haben sich Berliner Regierungen durch eklatante Unfähigkeit in Bezug auf Wirtschafts- und Wohnungspolitik ausgezeichnet. Wobei Wowereits desaströses Arm-aber-sexy-Gestümper zwar herausragend dilettantisch war, die anderen (West-)Berliner Regenten kaum besser waren. Mit ein Grund war -neben Bildungs- und Anstandsdefiziten- die typisch Berliner Anspruchs- und Versorgungsmentalität, gespeist von den aus politischen Gründen jahrzehntelang gezahlten Subventionen aus der Bundeskasse.
Sie werden es in Ihrer ideologischen Sicht nicht glauben aber die großen Schulden wurden angehäuft durch Versagen des Regierenden Bürgermeisters Diepgen CDU mit seinem Parteifreund Landowski. Dieser Landowski hat mit seinen unsäglichen Spekulationen bei der Landesbank Berlin die Finanzmisere verursacht. Eine Finanzmisere die bis heue nach wirkt. Nicht Wowereit und nicht Müller waren es, es waren Diepgen und Landowski von der CDU die mit Geld nicht umgehen konnten und die Finanzen der Stadt versaut haben. Diese beiden CDUler haben mit ihrem Gestümper dafür gesorgt das die Stadt wieder schwer auf die Beine kam.
Wenn Sie anderen Bildungs- und Anstandsdefizite vorwerfen ist das schon recht putzig. Da kommt dann die Sache mit dem Glashaus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kennybln 16.07.2019, 17:37
107. 28 Jahre Mauer

Zitat von k70-ingo
Na ja nun, es ist aber eine Tatsache, daß der Anteil der Transfermpfänger in Berlin im Vergleich überproportional hoch ist. Ebenso haben sich Berliner Regierungen durch eklatante Unfähigkeit in Bezug auf Wirtschafts- und Wohnungspolitik ausgezeichnet. Wobei Wowereits desaströses Arm-aber-sexy-Gestümper zwar herausragend dilettantisch war, die anderen (West-)Berliner Regenten kaum besser waren. Mit ein Grund war -neben Bildungs- und Anstandsdefiziten- die typisch Berliner Anspruchs- und Versorgungsmentalität, gespeist von den aus politischen Gründen jahrzehntelang gezahlten Subventionen aus der Bundeskasse.
sind eine lange Zeit. West-Berlin war schon vor dem Mauerbau und danach erst recht nicht konkurrenzfähig in Sachen Industrieproduktion. Um Berlin(West) am Leben zu erhalten waren massive Subventionen notwendig. Wären diese Gelder nicht geflossen, wäre die deutsche Nachkriegsgeschichte sehr wahrscheinlich anders gelaufen. Leider waren diese Subventionen nach der Wende ein großes Problem für die noch anwesende Industrieproduktion. Nachdem die Subventionen wegfielen waren die Betriebe wieder nicht konkurrenzfähig nur das diesmal die Firmen einfach abwanderten und über den Zusammenbruch (aus welchen Gründen auch immer) der Industrieproduktion in Ostberlin brauchen wir nicht zu reden. Später kam hinzu, dass es auch um Berlin herum keine Arbeitsplätze gab, was die Situation noch verschärfte. Das dadurch Frust und Resignation entsteht mögen sie evtl. als Anspruchs- und Versorgungsmentalität nennen. Ich nenne es einfach nur eine durchaus verständlich und menschliche Reaktion. Viele der Kritiker verkennen einfach die Ausgangssituation von Berlin sie war einfach speziell und lässt sich nicht mit dem Wandel wie z.B. in Bayern vergleichen. Nochmals es ist bei weitem nicht alles perfekt in Berlin, aber so schlecht und mies wie es einige hier machen, ist es auch nicht.
Was bitte Bildungs- und Anstandsdefizite in dieser Diskussion zu suchen hat erschließt sich mir nicht. Ja Berlin ist bei den PISA Studien nicht unbedingt herausragend im positiven Sinne, aber dafür bei vielen jungen Leute aus ganz Deutschland zum Studieren sehr beliebt. Naja und zum Thema Anstand sag ich nur Idioten gibt es überall man braucht sich nur mal hier in den Foren umschauen. ;)
Wie erwähnt ich will hier kein verklärtes Bild über die Situation hier in Berlin zeichnen, aber ich wünsche mir einfach eine sachliche Diskussion ohne diese Verunglimpfung wir Berliner sind alles faule Hartz IV Schmarotzer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kennybln 16.07.2019, 17:41
108. 28 Jahre Mauer

sind eine lange Zeit. West-Berlin war schon vor dem Mauerbau und danach erst recht nicht konkurrenzfähig in Sachen Industrieproduktion. Um Berlin(West) am Leben zu erhalten waren massive Subventionen notwendig. Wären diese Gelder nicht geflossen, wäre die deutsche Nachkriegsgeschichte sehr wahrscheinlich anders gelaufen. Leider waren diese Subventionen nach der Wende ein großes Problem für die noch anwesende Industrieproduktion. Nachdem die Subventionen wegfielen waren die Betriebe wieder nicht konkurrenzfähig nur das diesmal die Firmen einfach abwanderten und über den Zusammenbruch (aus welchen Gründen auch immer) der Industrieproduktion in Ostberlin brauchen wir nicht zu reden. Später kam hinzu, dass es auch um Berlin herum keine Arbeitsplätze gab, was die Situation noch verschärfte. Das dadurch Frust und Resignation entsteht mögen sie evtl. als Anspruchs- und Versorgungsmentalität nennen. Ich nenne es einfach nur eine durchaus verständlich und menschliche Reaktion. Viele der Kritiker verkennen einfach die Ausgangssituation von Berlin sie war einfach speziell und lässt sich nicht mit dem Wandel wie z.B. in Bayern vergleichen. Nochmals es ist bei weitem nicht alles perfekt in Berlin, aber so schlecht und mies wie es einige hier machen, ist es auch nicht.
Was bitte Bildungs- und Anstandsdefizite in dieser Diskussion zu suchen hat erschließt sich mir nicht. Ja Berlin ist bei den PISA Studien nicht unbedingt herausragend im positiven Sinne, aber dafür bei vielen jungen Leute aus ganz Deutschland zum Studieren sehr beliebt. Naja und zum Thema Anstand sag ich nur Idioten gibt es überall man braucht sich nur mal hier in den Foren umschauen. ;)
Wie erwähnt ich will hier kein verklärtes Bild über die Situation hier in Berlin zeichnen, aber ich wünsche mir einfach eine sachliche Diskussion ohne diese Verunglimpfung wir Berliner sind alles faule Hartz IV Schmarotzer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
scheidacker 18.07.2019, 09:39
109. Die Zielrichtung der Berliner Wohnungspolitik

ist nicht, Mißständen abzuhelfen. Ein erhellender Beitrag dazu hier https://ikb-law.blog/2019/07/18/diw-missversteht-berliner-wohnungspolitik/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 11