Forum: Wirtschaft
Nachfolger von Theresa May: Die gefährlichen Versprechen der Brexiteers
REUTERS/Henry Nicholls

Nur noch viereinhalb Monate: Großbritannien taumelt auf den Brexit zu. Die möglichen Nachfolger von Theresa May versprechen den Bürgern das Blaue vom Himmel. Leisten kann sich das Königreich das nicht.

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rudig 16.06.2019, 11:55
20. Wirklich?

Ist das wirklich so, die EU hat doch riesige Probleme, z.B.
Immigration
schwaches Wachstum
Arbeitslosigkeit
Armut
u.s.w.
ich kann verstehen, daß die Briten diesen Verein verlassen und
hoffe, daß sie erfolgreich sind.

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grandma_moses 16.06.2019, 11:55
21. Nur noch viereinhalb Monate...

...bis zur nächsten Fristverlängerung um ein Jahr.

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mkummer 16.06.2019, 11:56
22. Man wird sich eingestehen müssen

dass die grosse Zeit Europas vermutlich vorbei ist - England ist Vorreiter, wird aber nicht der einzige bleiben. Amerika, Russland und vor allem China wird es freuen.

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Luscinia007 16.06.2019, 11:57
23.

Zitat von Nonvaio01
... es wird ein hard Brexit das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Der rest in Europa hatte 3 jahre Zeit sich darauf einzustellen, wer das nicht gemacht hatte ist fahrlaessig oder einfach nur dumm.
Es sind die Briten, die sich noch nicht auf einen Hard Brexit vorbereitet haben. Wie aus internen Papieren der britischen Regierung hervorgeht. Es hat nicht genügend Arzneimittel-Vorräte, keine Planungen für Grenzkontrollen, keine Planungen für die im EU-Ausland lebenden Briten ...
Die EU hat ihre Planungen für den No-Deal-Brexit mit Stand vom 12.06.2019 abgeschlossen und in Rechtsform gegossen. "Vor dem Brexit-Termin am 31. Oktober seien keine weiteren gesetzliche Notfallmaßnahmen mehr nötig."
https://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-schulden-eu-droht-briten-mit-konsequenzen-a-1272273.html

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wizzbyte 16.06.2019, 11:57
24. Wir erleben in England die Schwächen

des parlamentarischen Mehrheitswahlrechts, in den USA die Schwächen des präsidentiell-executiven Mehrheitswahlrechts. Differenziert denkende Teile des Wahlvolks zersplittern sich fast automatisch und gehen gegen mental schlichte, durch Parolen kasernierbare Minderheiten unter.

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Beat Adler 16.06.2019, 11:58
25. Briten sind 50:50 gespalten in Remainers und Brexiteers

Briten sind 50:50 gespalten in Remainers und Brexiteers. Das House of Commons ist es auch, die Tories sind es und die Labour Party dazu.

Nur der Farage mit seiner Brexitpartei Anti-EU und die Liberaldemokraten Pro EU sind es nicht.

Wenn Grossbritanien am 31. Okt um 23:00 Uhr Londonzeit ohne Vertrag aus der EU rauskracht, wird es in ueberall Grossbritanien dunkel. Die Reaktion der Pro-EU Fraktion, mit um die 50% der Bevoelkerung im Ruecken, wird nicht lange auf sich warten lassen.

Dass es Politiker gibt, die unbedingt in die Fussstapfen von Theresa May treten wollen, um selbst zu versagen, das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, ist wie zu bezeichnen? Freude am Untergang?
mfG Beat

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dendro 16.06.2019, 11:58
26. Liebe "Wutbürger" und Möchtegern-Faschos in Deutschland

Bitte schaut gaaaanz genau hin, was dort auf der Insel passiert. Bitte lest noch mal gaaaanz genau nach, wie die Faschistoiden in Österreich ihr Land für ein bisschen Macht an Russland verscherbeln wollten und bitte vergesset auch nicht die irre Staatsverschuldung die die Neo-Mussolinis in Italien eingefahren haben und die in allen Fällen den kleinen Mann treffen. Und dann, ja dann wählt weiter brav die AfD. Aber bitte sagt später nicht, das hättet ihre so nicht gewusst. Das hat den Adolf-Mitläufern 1945 damals auch niemand abgenommen.

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emingersimon 16.06.2019, 11:59
27.

Die Wahlen werden ja eine Katastrophe werden, Populismus von links, rechts, von Brexitgegnern und -befürwortern, von Nationalisten und Unionisten, und nach der Wahl wird sich zeihen, dass das nicht funktioniert, woraufhin aber erst Recht wieder mehr Populismus verwendet werden wird. Da sollen sich doch mal die allseits beliebten und anerkannten Monarchen dazu äußern. Ja, die sollen unabhängig und unpolitisch und so sein, aber es ist auch irgendwie deren Pflicht, das Land vor einer extremen Krise zu bewahren.

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HaPeGe 16.06.2019, 11:59
28. Großbritannien und die EU

Erst einmal war es verkehrt, aus meiner Sicht, dass GB in die EU eintrat. Es hat während seiner Mitgleidschaft nie wirklich dazu gehört und war ein ewiger Störaktor. Der EU wird es guttun, wenn GB die EU verlassen hat. Den größten ökonomischen Schaden werden die Briten davon tragen. Vor allem, wenn es Hardbrexit geben sollte, was ja wahrscheinlich ist.

Und die EU ist mit ihren 27 Mitgliedern viel zu groß. Staaten wie Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Kroation sind entweder politisch oder ökonomisch nicht reif für die EU und stellen eine politische und/oder ökonomisch Belastung dar. Die Türkei gehört auf keinen Fall in die EU; sie ist schon aus geopolitischer Sicht kein Bestandteil Europas.

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curiosus_ 16.06.2019, 12:01
29. Kurzsichtig

Zitat von ctrader62
Die Briten haben in den 70er Jahren eine gewaltige Krise durchgemacht. Halb sozialistisch regiert stürzte das Pfund heftig ab, die Arbeitslosigkeit wurde gigantisch. In Magret Thatchers Zeit kam das Land wieder zur Blüte.
Da stellt sich die Frage, warum ist es bei den Briten heute so wie es ist? Da hat Magret Thatcher und ihre Politik sicher einen großen Anteil daran.

Eine bestimmte Politik mag kurzfristig ja Vorteile bieten. Und kann langfristig in die Katastrophe führen. Aus dem kurzfristigen Erfolg primitiv zu schließen, dass man das einfach wiederholen muss und alles wird gut zeugt nicht von allzu viel Grips unter der Mütze. Um das zu riskieren reicht nicht ein einfacher Analogieschluss, da sollte man schon logisch-rational nachvollziehbar darlegen können warum das helfen sollte.

Und, warum es bei den Briten heute so ist wie es ist legt auch die Kolumne wieder nicht dar. Das zu verstehen ist aber zwingend nötig um das Problem zu lösen.

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