Forum: Wirtschaft
Nachhaltige Geldanlage: Grüner anlegen und profitieren - so geht's
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Ökologisch soll die Geldanlage sein und sozial dazu - das kann teuer werden, muss es aber nicht. Es gibt günstige Indexfonds, die neben dem Renditeversprechen auch auf saubere Unternehmen achten.

rene.macon 30.06.2018, 14:23
2. Etikettenschwindel: Was "nachhaltig" ist, kann man genau sowenig...

...allgemeinverbindlich sagen wie, was "gerecht" ist oder "tugendhaft" oder "schön" oder "ästhetisch" oder "ethisch". Ein bekanntes Grundproblem der modernen Philosphie. Was soll also dieser Verbal-Klamauk?

Geht man z.B. von der Treibhausgas-Problematik aus, wäre die Nutzung von Atomenergie sicherlich äußerst sinnvolle Energiequelle. Aber die selbsternannten Experten "der" Nachhaltigkeit schließen diese aus. Deshalb steigt in Deutschland nun schon seit Jahren die Kohleverstromung und mit ihr die CO2-Emissionen. Ziemlich absurd oder? Wer braucht solche "Experten" und ihre Investmentfonds?

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HH1960 30.06.2018, 16:13
3. Besser grün

Wir haben aus den im Artikel genannten Gründen rd. 25% des Geldes in grüne, gemanagte Fonds angelegt und warten mal einige Jahre, was daraus wird. Den dreckigen Firmen das Geld zu entziehen scheint mir neben politischen Vorgaben und NGO's ein wirkungsvoller Weg zu sein, zu besserem wirtschaften zu kommen. Das ist mir auch etwas weniger Rendite wert.

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pantoffelheldin 30.06.2018, 17:29
4. Nach bestem Wissen und Gewissen

Absolute Sicherheiten bekommt man im Leben selten. Und natürlich ist bei diversen Produkten nicht immer auch exakt das enthalten, was draufsteht. Mir persönlich ist ökologisch sinnvolles investieren wichtig, und weil ich gerne selbst die Kontrolle habe, werde ich mit Fonds nicht wirklich warm. Stattdessen habe ich mich für das Direkt-Investitions-Programm der Lichtmiete Invest entschieden. Da investiert man, ähnlich wie im oben angeführten Beispiel mit den Windrädern, in Sachgüter und erhält eine Rendite. Sich umfassend und in alle Richtungen zu informieren ist, wenn man Investor werden will, das Wichtigste, vor allem, wenn einem nicht nur wichtig ist ökologisch sinnvoll zu investieren, sondern auch nur ein möglichst geringes Risiko einzugehen. Denn üblicherweise geht es ja nicht nur darum, in bestimmte Unternehmen zu investieren, sondern auch darum, das eigene Geld gut anzulegen.

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darkmattenergy 30.06.2018, 17:53
5. Interessenten solten am 01.07.2018 um 11h45 ZDF Info schauen

Wiederholt wird dann der Beitrag "Falsche Versprechen?"

Soweit ich mich recht an die vorherige Ausstrahlung vor wenigen Tagen erinnere, mit einer ernüchternd bis erschütternd schlechten Botschaft:

Laut den Recherchen des ZDF sind nur rund 40 Prozent der zur Zeit auf dem Markt angebotenen "grüner" Fonds und Geldanlagen vertrauenswürdig, während bei den restlichen 60 Prozent keineswegs nur teilweise Verluste verminderte oder fehlende Renditen drohen, sondern in der übewiegenden Zahl der Fälle der Totalverlust der Fonds.

Totalverluste, die auch nach der "gelegentlichen"juristischen Aufarbeitung der Betrügereien ohne jede Kompensation alleine zu Lasten der Anleger enden, da bis dahin das gesammelte Kapital überlicherweise längst unrückholbar in Sicherheit gebracht wurde.

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kuschl 30.06.2018, 21:30
6. Anlagetipps auf Grundschulniveau

Anlagetipps für Leute, die anscheinend über jedes ökologische Stöckchen springen. Jetzt gibt's also quasi ökologischen Profit. Aha. Hatten wir schon mal, hieß Solarword mit einem Obergrünen als Chef. Rendite? Keine Kapital weg. Obergrüner? Wohnt im Schloß. Ach ja, dann gab es noch eine Windkraftfirma, auch alles ökologisch. Schicksal der Aktionäre? Wie oben. Kapital versenkt aber mit einem guten Gefühl, da fühlt man sich doch zumindest ein bißchen besser als wenn man sich nur drüber ärgert

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