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Nachwuchsmangel: Handwerker müssen Kunden wohl noch länger warten lassen
DPA

Handwerker sind gefragt, die Firmen finden laut dem Dachverband ZDH aber zu wenig Nachwuchs. Er warnt: Betriebe müssen schließen - und die Kunden sich auf noch längere Wartezeiten bei Aufträgen einstellen.

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Sixpack, Joe 25.06.2018, 08:47
1. Wenn Handwerker endlich ihre Arbeit richtig machen...

brauchen die nicht 3x die gleiche Arbeit zu erledigen bis es endlich richtig ist. Aber so lange man in diesem Land das ´Duale Ausbildunsgsystem´ für das beste (natürlich selbsterklärt!) System der Welt halt, wird sich wohl nichts ändern.

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observerlbg 25.06.2018, 08:48
2. Ja, es wird eng!

Bin nach 30 Jahren im Handwerk nun auch schon seit Jahren gaaanz woanders aktiv. Unser Betrieb wurde wie so viele abgewickelt. Und das Nachwuchsproblem war noch das Kleinere. Unzuverlässige Kunden (Zahlung manchmal erst nach dritter Mahnung), reglementierende Kontokorentgeber, immer höhere Kosten (Raum-, Fahrzeug-, Sicherungskosten...), Schwarzarbeit und immer mehr "Smartkunden", die letztendlich auf Kosten der anderen Kunden "smart" sind. Für uns ursprünglich im Handwerk Beschäftigte tun sich Derzeit immer bessere Möglichkeiten außerhalb des Handwerks auf. Besser bezahlt, besser abgesichert, bessere Arbeitszeiten.... Und die immer mehr werdenden Hubschraubereltern wollen für ihre immer weniger werdenden Prinzessinnen und Prinzen natürlich den optimalen Studienplatz mit Aussicht auf einen Platz an der wirtschaftlichen Sonne. Und ja, meine ehemaligen Kollegen und handwerklichen Geschäftspartner waren oft extrem konservativ ausgerichtet und unflexibel bei der Auswahl der Bewerber. Bevor die einen willigen Migranten einstellen würden, reduzieren sie lieber ihre Geschäftstätigkeit. Manchmal bis der Cashflow unterschritten ist und eine "geschickte" Insolvenz zumindest der Geschäftsführung eine gesegnete Pension beschert. Wenn die Situation im Nichthandwerk schlechter wird, werde ich mich vielleicht wieder selbstständig machen. Schaun mer mal.

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Spiegelleserin57 25.06.2018, 08:49
3. ganz andere Erfahrungen aus meiner Praxis!

"Besonderer Personalmangel herrscht demnach bei Bäckern und Fleischern. "Auch bei Klempnerbetrieben, Sanitär- und Heizungsbetrieben und in der Haustechnik ist der Mangel an Auszubildenden und Fachkräften gravierend", sagte Wollseifer."
Besonders die mittelständige Unternehmen agieren sehr schnell auf Kundenwunsch. Ich habe innerhalb einer Woche, einen Installateur und einen Elektriker zur Reparatur ordern können. Was die Firmen mittlerweile nicht mögen ist, Neubauten nachträglich umzubauen da man festgestellt hat dass z.b. die Technik in den Sicherungskästen nicht noch deutschen Normen gebaut werden , die deutschen Firmen später aber die Gewährleistung tragen sollen. Mittlerweile haben sich viele Firmen nur noch auf Reparaturen spezialisiert da die kleinen Aufträge auch Gewinne bringen und bei Ausfall keinen hohen Verlust.
Bäcker werden wir in Kürze nicht mehr brauche da Maschine und mit Programmen das Brot backen und es nur noch eines Bedieners der Software bedarf. Knopfdrücken reicht also.
Herr Wollseifer sollte die Entwicklung auf Industrie 4.0 und später nicht vergessen in der sehr viele Handwerksberufe wegfallen und Roboter deren Arbeit übernehmen.
Die Entwicklung läuft auf Automatisation und nicht mehr auf Handarbeit hinaus.
Daher haben die Reparaturbetriebe die Zukunft schon verstanden und entwickeln sich noch in eine Richtung die eventuell eine Zukunft haben könnte.

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muekno 25.06.2018, 08:51
4. Glücklich der

der sich selbst helfen und und handwerklich geschickt ist. Das Zubehör gibt es im Baumarkt um die Ecke. Bis auf Gas kann ich glücklicherweise alles, Gas könnte ich auch ist mir aber zu gefährlich.

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smartphone 25.06.2018, 09:03
5. Fragwürdige Thesen

Hr Wollseifer leidet wohl unter massiver Amnesie - wie alles seinens Schlages ( IHk , BITKOM usw ) Das Handwerk hat über xx Jahre die potentiellen Azubis wie den letzten Dreck behandelt . es gibt eine Schattenausbildung für eben nicht in Lehrverträge gekommene Jugendliche ( über 250000 ) und die sind ebensowenig in die Kategorie "Doofis" einordenbar wie btw auch die andere laufende bejammerte Gruppe, die sog MINT .... Wer also seit Jahrzehnten die Jugend verar..t und verheizt, braucht sich über gewisse Zustände nicht zu wundern . Sachgrundlose Befristung ist typisch und nach "Entlassung" kritisiert die HR, dass keine mind 5 J Berufserfahrung speziell im Gebiet XY vorliegen ....Die Bezahlung ist eh unterirdisch, weil selbst die Gewerkschaften im Enddarm der AGs stecken.... theoretisch müßten die Nettolöhne in den letzen 20 jahren um den Faktor 2-3 gestiegen sein und eben nicht auf ein Drittel der realen Kaufkraft
Btw schon erstaunlich dass ein Meister soviel oder mehr verdient wie eben ein Hochqualifizierter

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duke_van_hudde 25.06.2018, 09:16
6. Nun bei den Löhnen kann man das Handwerk

auch niemanden empfehlen, wenn er nicht danach einen Meister macht und eine eigene Firma gründet.

Die Lohnspannen zu einen Studium sind einfach zu hoch und gleichzeitig gibt es keine Aufstiegschancen mehr ohne Studium.
Dazu kommt die deutlich geringere Lebenserwartung eines Handwerkers gegenüber jemanden mit einen Studium.
Dieser Punkt wird aber nicht mal im Ansatz bei der Rente berücksichtigt.

Auf den Bau kann man zwar sein Einkommen zur Zeit sehr gut mit Schwarzarbeit aufbessern, aber damit tauscht man halt noch mehr Zeit gegne Geld und das bei extrem geringerer Lebenszeit die man als Handwerker auf den Bau hat gegenüber einen Akademiker.

Die Deutlich geringere Lebenserwartung müsste sich massiv auf die Rente auswirken und die Löhne müste auch höher sein wie der 0815 Akademiker sonst ist das ganze sicher nicht fair.

Früher konnte nur ein kleiner Teil Akademiker werden und das hat dann die Löhne so extrem hoch gestellt im Vergleich zu Handwerkern. Heute hat ja quasi jeder Abitur und ein B.SC wird auch fast hinterhergeschmissen.

Ein B.SC sollte daher deutlich geringer bezahlt werden wie eine gute Ausbildung auf den Bau und die Arbeit dort. Solange das ncith der Fall ist treibt man alle die können halt in ein Studium und das ist absolut logisch.

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adam01 25.06.2018, 09:40
7. Ein Handwerker

wird bald mehr verdienen als ein Rechtsanwalt im Durchschnitt verdient.

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furrkenbrecht 25.06.2018, 09:54
8. Angebot und Nachfrage

Wenn ich keinen Handwerker mehr bekomme, weil er Mangelware ist, dann muss ich eben tiefer in die Tasche greifen oder wieder selbst Hand anlegen. Es gibt immer, nie Mangel. Mangel ist eine Frage des Preises.

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smartphone 25.06.2018, 10:06
9. wg Rente

Also die Thesis mit der Lebenserwartung usw ist eher hochfragwürdig . Denn in der Rente wird defacto "nur" die Lebensarbeitszeit berücksichtigt .... Zeiten also , die kaum ein Akademiker erreichen wird ! ein Azubi fängt so mit 16 an .... während zb meine Jahrgänge mit eher 21-23 ins Studium gingen...das Studium dauerte typischerweise 12-16 Semester an der TU --- und dann sidn 9 von 10 in die Exclusivausganbe der kaschierten Arbitslosigkeit gegangen ( Promotion ) ... Die Hauptschwierigkeiten eines "geordneten" Übergangs ins Berufslebens waren u.a. hochfragwürdiger Jugendwahn , der ganze Gruppen Topqualifizierter auskegelte---und diese in letzter Konsequenz auch keine Kinder in die Welt setzten .... Warum ich das erzähle, weil sowohl Akademiker Grundrente beantragen wird und eben potentielle Kinder die das zahlen sollten eben nichtexistent.... Its the ecocnomy, stupid...... also ein Vollversagen der Wirtschaft UND Politik, die für kleinste (Wahl)vorteile massive Probleme aufgebaiut haben ....Das heißt Rente UND vorallem Pensionen gehören abgeschafft und durhc ein BGE ( >1500 € plus KV ) je Erwachsener ersetzt.... um die dringensten Casi zu lösen .... Vielen ist nicht klar , dass längst Lebensangst sich breit macht

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