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Nahles über Pflegeversicherung : "Wir müssen das System umdrehen"
DPA

Die SPD pocht auf eine Reform der Finanzierung der Pflegeversicherung: Parteichefin Nahles warnt, dass vielen Menschen sonst das Ersparte eines ganzen Lebens innerhalb weniger Jahre auf Null schrumpfe.

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new#head 07.04.2019, 10:04
1.

Schön Frau Nahles, gute Idee. Jetzt fehlt eine gute Lösung. Ich schlage vor, die Pflege noch weiter zu privatisieren und zum einträglichen Geschäft für profitorientierte Uternehmen zu machen.
Oder der Staat wird seiner Aufgabe gerecht, übernimmt die Verantwortung für seine alternden und Pflegebedürftigen Bürger. D.h. solche sozialen Aufgaben gehören als Non Profit Gesellschaften in die öffentliche Hand. Dazu müsste man dort aber lernen, leistungsorientiert und kostenorientiert zu arbeiten.

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Harry1 07.04.2019, 10:14
2. Ich finde es Klasse

dass dei SPD nach so vielenJahren zu ihren Wurzeln zurückkehrt und sich um Sozialpolitik kümmert.
Leider zu spät!

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der_sinnlose 07.04.2019, 10:20
3. wie immer dreht Nahles am falschen Rad

das betrifft im Grunde nur Mitmenschen die in die Vollpflege im Heim leben. Schwerstpflegebedürftige. Den kann herzlich egal sein was mit dem Angesparten passiert. Sie werden von dem Geld wohl kaum Immo0bilien kaufen, Weltreisen machen oder es verkonsumieren. Die vererben das Geld allerhöchstens. Oft fliesst auch das an den Staat weil gar keine Erben vorhanden sind.
Wen man wirklich schützen muss sind die Angehörigen die oft einen nicht unerheblichen Teil der Pflegekosten über ihre Arbeit und ihr Vermögen zwangsfinanzieren müssen. Und zwar unabhängig davon ob man sich die vergangenen 50 Jahre gegenseitig auf Fell schauen konnte. Hier hat man zwar erkannt das es nicht sinnvoll ist die Angehörigen bis aufs Existensminimum auszubeuten und hat die Zahlungen angepasst. Allerdings bewegen sie sich immer noch für den einzelnen an der individuellen Schmerzgrenze. Die Abgaben sind gerade so hoch das es sich nicht lohnt den eigenen Job an den Nagel zu hängen im Gegensatz zum Kindesunterhalt. Hier hat der Gesetztgeber das noch immer nicht kapiert.
Wenn Nahles was bewegen will soll sie für die zahlenden Angehörigen etwas machen. Die müssen uU. über 10-15 Jahre fast alles überschüssige Geld abgeben. Man zerstört in weiten Teilen deren Lebensplanung. Der dementen Oma im Pflegemheim ist absolut egal was mit ihrer Kohle passiert. Aufwachen Frau Nahles! Es gibt auch ein Leben ausserhalb des SPD-Universums.

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telarien 07.04.2019, 10:39
4. Liebe SPD

Ihr seid doch schon gefühlte Jahrzehnte in der Groko Regierung. Was hat Euch denn bisher aufgehalten?

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erwinjava 07.04.2019, 10:40
5. Richtig, es wird Zeit

Hier kann man Frau Nahles nur Recht geben. Wenn jemandunverschuldet von einem Schicksalsschlag getroffen und zum Pflegefall werden, hat er genau so den "Respekt" verdient wie ein 65jähriger, der bei Renteneintritt plötzlich feststellt, dass etwas in seinem Leben schief gelaufen ist und seine Rente nicht reicht. Derjenige, der unverschuldet vom Schicksal getroffen und gepflegt werden muss, kann heute in den Ruin getrieben werden. Falls er solide vorgesorgt hat für das Alter, wird das Sozialamt seine finanziellen Verhältnisse erbarmungslos durchleuchten - alle Finanzvorgänge der letzten 10 Jahre, auch innerhalb der Familie, müssen nachgewiesen und begründet werden. Als Vermögen bleiben lediglich 5000 Euro auf dem Sparbuch, für die Beerdigung. Sollten auch die Kinder solide leben und etwas Geld haben, so werden auch sie durchgecheckt und herangezogen. Hier sollte dringend der Selbstbehalt angehoben werden, damit diesen Familien nicht die Lebensleistung und die Würde zerstört wird. Bei der "Respektrente" will die SPD auf eine Bedürftigkeitsprüfung verzichten, im Pflegefall müssen die Betroffenen neben den psychischen Belastungen durch die Krankheit unter Umständen auch noch Behördenwillkür durchleiden.

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steueragent 07.04.2019, 10:41
6. Schöne Forderung. Eine eierlegende Wollmilchsau darfs auch noch sein?

Zitat von new#head
Schön Frau Nahles, gute Idee. Jetzt fehlt eine gute Lösung. Ich schlage vor, die Pflege noch weiter zu privatisieren und zum einträglichen Geschäft für profitorientierte Uternehmen zu machen. Oder der Staat wird seiner Aufgabe gerecht, übernimmt die Verantwortung für seine alternden und Pflegebedürftigen Bürger. D.h. solche sozialen Aufgaben gehören als Non Profit Gesellschaften in die öffentliche Hand. Dazu müsste man dort aber lernen, leistungsorientiert und kostenorientiert zu arbeiten.
Was ich damit sagen will, das ist doch Quatsch, was Sie da vorschlagen. Eine gute Pflege kostet richtig viel Geld und zwischen Staat und privaten Anbietern kann da von Natur aus nicht viel Unterschied sein von der Kostenseite her. Das meiste Geld geht drauf für Personal und der Rest für sonstige Kosten. Der Private will halt noch einen Gewinn machen. Der ist jedoch nicht entscheidend. Sind immer schöne Sprüchlein, der Staat muss hier Verantwortung übernehmen. Kein Problem, kostet halt x Milliarden Euro extra. Die Rechnung bekommt der Steuerzahler.

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voiceecho 07.04.2019, 10:41
7. Nicht ernst zunehmen!

Die Vorsitzende der selbsternannten sozialen Partei kann man leider nicht ernst nehmen! Die SPD Schmeißt aktuell in regelmäßiger Reihenfolge irgendwelche „Sozialthemen“ in den Ring, um kurz vor Wahlen auf sich aufmerksam zu machen, um so vielleicht ein paar Stimmen zu generieren! Genauso wie Hartz 4, Bedingungsloser Einkommen, Rente und so weiter! Alles schon gehabt! Passiert ist am Ende nichts! Nach der Wahl erinnert sich dann keiner in dieser Zombie-sozialistischen Partei an irgendeine Forderung! Die aktuelle SPD möchte um jeden Preis an der Macht bleiben, koste es was es wolle, Hauptsache es gibt irgendwelche Ämter zu verteilen! Die würden dafür sogar ein Pakt mit dem Teufel eingehen! Diese Truppe hat die SPD irreparabel beschädigt! Die SPD braucht neue Köpfe und neue Ideen, sonst wird sie nur noch eine 5% Partei sein! Fishing for votes funktioniert schon lange nicht mehr! Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre der Gang für einige Jahre in die Opposition!

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sven2016 07.04.2019, 10:50
8. Die Absichtserklärung ist nett.

Aber ich bin leider ziemlich sicher, dass sich keine konkrete Handlungsvorgabe daraus entwickeln wird.

Dieses dauernde “Es kann nicht sein, dass ...“ (besonders gerne von der FDP gebraucht) ohne Folgen für die Politik ist nur die zur Zeit gängige Sprachverunreinigung, mit der wir leben müssen.

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hobbyastronaut 07.04.2019, 10:50
9. @ 3. Volle Zustimmung!

Was Sie beschreiben, fasst sich unter dem Begriff Elternunterhalt zusammen. Für die Betroffenen ein absolut entwürdigendes Verfahren, dass zudem jeden finanziellen Freiraum nimmt. Das gibt es nur in D.

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