Forum: Wirtschaft
Naturschutz-Aktion in Hannover: So leer wäre ein Supermarkt ohne Bienen
Carolin Wahnbaeck

Was passiert, wenn es keine Bienen mehr gibt? Ein Supermarkt in Hannover will das zeigen, räumt 60 Prozent seiner Produkte über Nacht aus den Regalen - und öffnet morgens ohne Vorwarnung seine Türen.

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Oldspeak 14.05.2018, 22:24
10. ....

@Newspeak: Ihr Kommentar ist logisch nicht ganz korrekt: sehr viele Produkte werden heute ausschliesslich durch industrielle Landwirtschaft bzw. durch Dünger-, Herbizid- und Pestizideinsatz erzeugt; das bedeutet aber nicht, dass es diese Produkte ohne deren Einsatz nicht ebenfalls geben würde. Ohne Bienen gäbe es die durch im Artikel angeführten Produkte aber tatsächlich nicht mehr.

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andreasm.bn 14.05.2018, 22:30
11. na, mit diesem Argument treffen Sie ja direkt den Poster Nr.1,...

Zitat von wernerz
Wenn die Aktion dazu beiträgt, die Dummheit, Gleichgültigkeit oder Unwissenheit der Allgemeinheit etwas transparenter zu machen, so kann ich nicht verstehen, dass Sie dies mit Hinweis auf Einseitigkeit verurteilen.
ansonsten drauf geschi..en, was angeblich nur durch Düngung, Pestizideinsatz und ähnliche Ka..e zustande kommt und bei Wegfall derselben fehlen würde!
Den Satz von Einstein schon mal gehört? "Wenn die Bienen aussterben, hat die Menschheit noch ...." (frei zitiert)

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markus.pfeiffer@gmx.com 14.05.2018, 22:33
12.

Zitat von Vournet
Rosinen und Weintrauben sind weg, aber Wein gibt es noch? Da wurde scheinbar nicht allzu gründlich gearbeitet bei dieser Aktion.
Woher wissen Sie, dass die Weintrauben weg waren? War auf dem Foto ja nur ein Ausschnitt des Obstregals gezeigt - und übrigens: Saison für Weintrauben ist von Ende August bis Anfang Oktober. ;)

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tobyr 14.05.2018, 22:34
13. Wir befinden uns ja mittlerweile in der Situation...

... dass Bienen eher in der Stadt leben können als auf dem Land, weil die totale landwirtschaftliche Monokultur die Agrarflächen bienenfrei macht. Wie in vielen anderen Fällen auch wird dabei für kleinen Gewinn großer Schaden angerichtet: Statt wenigstens ein paar Flächen für Wildblumen zu lassen oder ein bißchen weniger Chemie einzusetzen, muss auch der letzte Quadratmeter agrarindustriell verwertet werden.

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opameier 14.05.2018, 22:36
14.

Zitat von Newspeak
Man sollte dasselbe bitte mal für Produkte machen, die nur durch Düngung, Pestizid- bzw. Herbizideinsatz, industrielle Landwirtschaft erzeugt werden. Unsere Supermärkte wären noch leerer als ohne Bienen. Aber mit einseitigen Aktionen ist es einfacher sich ein einfaches Weltbild zu machen.
Mit dem Dünger, das lasse ich noch gelten, aber der Rest ist doch Unsinn, die Menge an Ertrag die durch Pestizide wegfällt entspricht doch der Menge die bei uns eh nicht verkauft wird und im Müll landet.
Wenn jemand ein einfaches Weltbild hat, dann Sie.

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markus.pfeiffer@gmx.com 14.05.2018, 22:37
15. Nur leider....

Leider steht dann ab 14:00 Uhr wieder die Bio"honig" für 3-5 €/500g im Regal, der realistisch nicht einmal in China zu dem Preis erzeugt, exportiert und dann in Deutschland abgefüllt und vertrieben werden kann. Da redet dann keiner mehr drüber, dass a) die Bienen in China auch kein heimisches Obst bringen und b) der Anteil an beigemischtem "Reissirup" im "Honig" bei dem Preis nicht gering sein kann.

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pethel 14.05.2018, 22:41
16. Respekt!

Respekt!
Da hat sich mal ein Konzern Gedanken gemacht und auf deutlich spür- und sichtbare Konsequenzen im Konsumenten-Alltag hingewiesen. Okay, die Waren wurden nach ein paar Stunden wieder eingeräumt - das Geschäft muss ja weiter gehen - und einen "Werbe-Effekt" hat es evtl. obendrein; aber das ist auch an sich in Ordnung...
In meinen Augen eine äußerst gelungene und "augenöffnende" Aktion! Tja, vielleicht sollten das sämtliche Lebensmittel-/Supermarktketten in Absprache mal flächendeckend regelmäßig durchführen - am besten sogar tage- oder wochenweise. Da wäre mal Nachdenken angesagt in der konsumgetriebenen Verbraucher-, Bequemlichkeits- und Ignoranten-Herde ;-). Ich gebe zu: Ich würde mich auch umgucken...

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d.u.s 14.05.2018, 22:42
17. Find ich gut,

selbst wenn's eine Werbeaktion ist. Macht dem Verbraucher die Problematik bildhaft und die Auswirkungen auf unseren Alltag im Ansatz spürbar. Diesen positiven Aspekt kann man durchaus schätzen und muss nicht nur griesgrämig quengelnd mir der Lupe das Haar in der Suppe suchen, von wegen gnägnägnä.. das ist einseitig - und ich hab's bemerkt.. gnägnägnä.. da ist was Unwichtiges nicht gut recherchiert, und mir ist's ausgefallen.. Das ist unnötig, unproduktiv und nervt.

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Grrinch 14.05.2018, 22:45
18. Der alte Spruch

Der alte Spruch „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet...“ bewahrheitet sich immer wieder. Immer wieder muss die Karre erst vor die Wand gefahren werden bis die Masse merkt daß es so nicht weitergeht. Das ist mit der Umwelt so, in der Politik und und und.
Manchmal frage ich mich haben die Menschen denen sowas alles egal ist noch eine zweite Welt auf der sie leben, denn so wie diese zugrunde gerichtet kann es ja gar nicht anders sein. Es zeigt sich deutlich, der Mensch als Einzelner ist intelligent, aber als Masse an Dummheit kaum zu übertreffen.

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mullex 14.05.2018, 22:48
19. Bienen brauchen Imker.

In der DDR hatten wir reichlich Imker mit großen Beständen an Bienenvölkern, aber kein Honig. Heute haben wir Honig satt aber kaum noch Imker mit wenigen Bienenvölkern. Selbst der Rapsertrag hat sich verdoppelt.

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