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Nebenkosten von Immobilien: SPD will Umlage der Grundsteuer auf Mieten verbieten
DPA

Künftig sollen allein Vermieter die Grundsteuer bezahlen - wenn es nach dem Willen der SPD geht. Fraktionsvize Carsten Schneider fordert, dass Eigentümer die Abgabe nicht mehr auf die Mieten umlegen dürfen.

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bierzelt 05.03.2019, 07:44
1. Lösung ganz einfach

Hört auf, die Wohnungsbaugenossenschaften zu privatisieren und sozialen Wohnungsbau in private Hände zu legen. Was hier beklagt wird ist hausgemacht. Und ja, wir brauchen 2000 neue Lehrer und Polizisten sicher auch. Zusätzlich zu den eigentlich notwendigen 2000 Steuerfahndern.

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Swift 05.03.2019, 07:45
2. Falscher Weg

Die SPD will wohl mit aller Gewalt den Wohnungsbau zurückfahren. Ich muss mir wohl überlegen, meine beiden vermieteten Wohnungen (in denen ich selber mal gelebt habe) zu verkaufen und lege mein Geld besser im Ausland an.

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cato. 05.03.2019, 07:47
3.

Die SPD kann viel versprechen, am Ende werden die Mieter die zusätzlichen Kosten tragen müssen.

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Baustellenliebhaber 05.03.2019, 07:50
4.

Tolle idee, ich bin dafür das meine Steuern ab sofort nicht mehr auf Politiker umgelegt werden können.

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freudentanz 05.03.2019, 07:52
5. Wie soll das funktionieren?

Ich als Mieter sage dazu: Selten so etwas blödes von einem Finanzpolitiker gehört! Wie soll das überwcht werden? Unmöglich links von der Mitte zu wählen. Keine aber auch null Ahnung von der finanziellen Realität. Reine Effekthascherei. Auf gut deutsch: Lügen

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mucschwabe 05.03.2019, 07:53
6.

Das Problem der hohen Mieten ist nicht die Grundsteuer sondern zu wenig Wohnungen. Außerdem können die Mieten ja auch einfach so erhöht werden. Wie wäre es mit einem konsequenten, mutigen Bauprogramm in den Metropolen? Dann gehen auch die Mieten wieder runter.

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andregera 05.03.2019, 07:57
7. Erhöhe ich halt die Kaltmiete.

Oder am besten die Grundsteuer abschaffen.

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steveleader 05.03.2019, 07:57
8. Alterssicherung...

findet oftmals nicht mehr über das Sparbuch oder die Lebensversicherung statt. Es werden Wohnungen und Häuser gekauft, die dann vermietet werden.
Das schafft Wohnraum. Wenn die Grundsteuer nicht mehr umgelegt werden kann, schmerzt das nicht den der größer 10 Wohnungen vermietet. Es trifft den kleinen Bürger der mit 1 bis 2 Wohnungen, meist zum teil oder ganz fremdfinanziert, diesen Weg der Altersvorsorge gewählt hat.
Das ist nicht sozialdemokratisch.

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schnubbeldu 05.03.2019, 07:57
9. Was soll dies?

Die Grundsteuer wird als kommunale Einnahme für Angebote der Bürger verwendet. Sei es für KiTas, Schulen (über die Kreisumlage, die sich nach der Höhe der Grundsteuer ergibt), Büchereien, Schwimmbäder, etc.

Was hat ein Vermieter mit den Kosten zu tun? Der Begriff "Grundsteuer" wird immer ein Missverständnis bei den Bürgern, sowohl Eigentümer als auch Mieter, verursachen. Würde man die "Grundsteuer" als "allgemeine kommunale Umlage" definieren, wäre das Missverständnis endlich mal aus der Welt geschafft.

Was passiert denn, wenn zukünftig die Grundsteuer dem Vermieter aufgebrummt wird? Richtig, er macht die Nettokaltmiete teurer. Gewonnen haben Mieter damit nichts! Dieses "Umstricken" ist nur ein Trick in der Politik um "sauber" darzustehen.

Ein Vermieter kann z.B. auch mehrere Wohnungen in einer Gemeinde besitzen. Kann er dann mindestens um die Anzahl der Wohnungen mehrmals umsonst ins Schwimmbad gehen? Wer zahlt, sollte auch dann einen höheren Anspruch auf kommunale Einrichtungen haben, als jemand der nicht bezahlt.

Da bin ich mal gespannt wieviele Vermieter sich zusammenschließen und dann eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einreichen. Wäre ja nicht die erste Klage dieser Art!

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