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Nebenkosten von Immobilien: SPD will Umlage der Grundsteuer auf Mieten verbieten
DPA

Künftig sollen allein Vermieter die Grundsteuer bezahlen - wenn es nach dem Willen der SPD geht. Fraktionsvize Carsten Schneider fordert, dass Eigentümer die Abgabe nicht mehr auf die Mieten umlegen dürfen.

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bildammontag 05.03.2019, 09:04
100.

Zitat von brom36
....dann vermiete ich eben nicht mehr.
andere freuen sich drauf.

Nicht zu vermieten ist im Zweifel asozial. Und ganz sicherlich nicht von der Umlagefähigkeit der Grundsteuer abhängig.

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yogi65 05.03.2019, 09:04
101. sinnfreier Kommentar

Zitat von lostandfound
Der Staat bezahlt schon über 50 Milliarden im Jahr für die „Zugezogenen“, da bleibt nicht viel für Wohnungsbau.
Abgesehen davon, dass kein Zusammenhang zwischen der Höhe von staatlichen Transferleistungen, an wen auch immer, und der Wohnungsbauaktivität besteht sollten Sie sich einmal eine beliebige Baustelle anschauen. Ohne "Zugezogene" bewegt sich da kein Stein.

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chili&pepper 05.03.2019, 09:05
102. zu kurz gedacht..

Wenn die Steuer nicht mehr umgelegt werden kann steigen die Mieten.. Ich selber habe ein Mehrfamilienhaus gebaut und bin stolz darauf das ich günstige mieten anbieten kann.. und mir ist ganz klar das ich meine ganzes leben schulden abtragen muss.. und teilweise trotzdem noch zuschiessen muss.. die einzige Motivation für den ganzen Ärger ist, das man etwas für seine Kinder macht.. aber hey legt noch mehr Daumenschrauben an, dann tut sich das sicher keiner mehr an, Wohnraum zu schaffen..

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Christoph 05.03.2019, 09:05
103.

Zitat von bildammontag
Kaltmiete erhöhen? Ja klar, dafür braucht es doch aber nicht die Abschaffung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer. Das können Sie doch heute schon tun. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Dass er vielleicht seine Mieter nicht bis zum "Geht-nicht-Mehr" auspressen will, die Abschaffung der Grundsteuer-Umlagefähigkeit aber für ungerecht hält?

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YoRequerrosATorres 05.03.2019, 09:06
104. machen Sie es doch schon jetzt!

Zitat von jujo
Wenn es so kommt werde ich meinem Mieter genau in Höhe der Grundsteuer, nach oben gerundet, die Miete erhöhen. Die letzte Mieterhöhung liegt drei Jahre zurück.
Sofort die Miete erhöhen! Ansonsten geht es Ihnen wie so vielen, die ein Jahr VOR der GSt-Reform von ihren Gemeinden und Städten eine fette Erhöhung der Hebesätze verpasst bekommen. Als Vermieter müssen Sie mittlerweile den Politik-Unsin ANTIZIPIEREN! Sonst wird das nix mit der Rendite....

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spmc-12355639674612 05.03.2019, 09:06
105. Genau!

Zitat von brom36
....dann vermiete ich eben nicht mehr.
Verzichten Sie ruhig auf 500 Euro Miete im Monat wegen der 25 Euro Grundsteuer, die Sie vielleicht monatlich zahlen müssten! Und das nur, um den Staat ein bisschen zu ärgern!

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pinguin1966 05.03.2019, 09:07
106. Der hat wohl Angst vor den Folgen der eigenen Reform

Unsinniger Vorschlag. Wenn die Grundsteuerreform zu einer höheren Belastung führt können gar nicht alle geschützt werden. Denn was ist mit der jungen Familie, die sich jetzt mit Baukindergeld ihr Eigenheim gekauft hat und gerade über die Runden kommt? Auf wen soll die eine höhere Grundsteuer abwälzen? Und jemand, der eine Wohnung als Altersvorsorge vermietet und alles so ausgerechnet hat, dass es mit Umlage der Grundsteuer auf die Mieter geht, ohne aber nicht? Der ist natürlich auch ein ganz, ganz böser Miethai! Ironiemodus aus. Da haben wieder irgendwelche Politiker die Dollarzeichen in den Augen und denken, mit der Grundsteuerreform so richtig abkassieren zu können. Jetzt muss nur noch der Kreis der Betroffenen so begrenzt werden, dass die Aktion nicht unpopulär wird. Das scheint zu kurzsichtigem Aktionismus zu führen. Die einzig gerechte Möglichkeit für alle ist aus meiner Sicht eine wirklich belastungsneutrale Grundsteuerreform.

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Hinrich7 05.03.2019, 09:08
107. nur noch dämlich

die Kleinvermieter, also ca. 60 % der Vermieter sollen also draufzahlen, die die in vielen Fällen noch sozialverträgliche Miete verlangen - SPD dein Grabgesang geht weiter.

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helmipeters 05.03.2019, 09:09
108. typisch SPD

auch da wo die SPD Verantwortung trug wurden kommunale Mietwohnungen an Meistbietende verhökert und heutzutage wird sich scheinheilig um die armen Mieter zu gekümmert. Wenn Vermieter die Kosten der Grundsteuer selbst tragen müssen werden in gleichem Umfang die Kaltmieten erhöht. Ob die Mehrkosten dann Kaltmiete oder Nebenkosten benannt werden nutzt den Mieter überhaupt nicht.

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markus_wienken 05.03.2019, 09:10
109.

Zitat von bildammontag
Kaltmiete erhöhen? Ja klar, dafür braucht es doch aber nicht die Abschaffung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer. Das können Sie doch heute schon tun. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Es gibt sie noch:
Die sozial eingestellten Vermieter die unterhalb des Mietspiegels vermieten. So auch meine beiden ehemaligen Vermieter (der jetzige leider nicht mehr).
Aber auch die schauen aufs Geld, fällt die Rendite allzusehr, so werden auch sie die Miete erhöhen oder sich vom Objekt ganz trennen...und der Wegfall der Umlagefähigkeit der Grundsteuer könnte dann der Tropfen sein, der das Fass dann zum überlaufen bringt.

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