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Nebenkosten von Immobilien: SPD will Umlage der Grundsteuer auf Mieten verbieten
DPA

Künftig sollen allein Vermieter die Grundsteuer bezahlen - wenn es nach dem Willen der SPD geht. Fraktionsvize Carsten Schneider fordert, dass Eigentümer die Abgabe nicht mehr auf die Mieten umlegen dürfen.

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interessierter Laie 05.03.2019, 09:11
110. @Navygo

das ist es doch gar nicht. Nach dem Urteil des BVerfG sind die Einheitswerte veraltet und damit die Berechnung nicht rechtens. Das Gesamtaufkommen soll auch nicht gesteigert werden. Aber werden die Werte aktualisiert oder eine andere wertabhängige Methode angewandt, würde es gerade da teuer, wo die Werte (und Mieten) stark gestiegen sind - in der Stadt. Auf dem Land hingegen würde es sogar billiger. Im Endeffekt wird es vermutlich aber dennoch teurer, weil die klammen Kommunen Einbußen durch den Hebesatz kompensieren werden, Überschüsse aber sicher nicht...

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Hanz Gruber 05.03.2019, 09:17
111. Die Dilettanten der SPD

mit ihren weltfremden Ideen mal wieder. Jedem mit einem Schulabschluss oberhalb der Hauptschule sollte klar sein das Kosten immer direkt oder indirekt auf den Endkonsumenten abgewälzt werden. Wenn Vermieter die Grundsteuer nicht mehr offensichtlich direkt über die Miete wieder rein bekommen dürfen, dann zahlen die die Steuer eben offensichtlich selber. Aber keine Sorge, diese Kosten für den Vermieter holt sich dieser mit der nächsten Mieterhöhung wieder rein. Und die Mieterhöhung ist dann auch mit Mietpreisbremse durchsetzbar, da der Vermieter hier nicht mehr Gewinn erwirtschaftet, sondern eine Gewinnminderung ausgleicht.

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wiescheid 05.03.2019, 09:19
112. Also eine Vermögenssteuer?

Wenn das so lange, so wäre dann der Unterschied zu einer Vermögenssteuer? Also einer selektiven - mit dem Geld auf dem Konto müsste ich sie ja nicht zahlen, aber mit einem Haus (was nicht mal vollständig mir gehört) ist sie fällig. Tolle Idee...

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mbb209 05.03.2019, 09:19
113. Unfähigkeit

Die Politik ist offensichtlich nicht in der Lage, die erzwungene Grundsteuerreform unbürokratisch und aufkommensneutral zu gestalten und setzt als Sahnehäubchen gleich noch ein Umlageverbot darauf. Den Herrschaften scheint nicht klar zu sein, dass es auch sehr viele private Vermieter gibt, die nur eine oder zwei Wohnungen vermieten, die erst mal über zwanzig Jahre finanziert werden mußten und damit Einnahmen mit Nachsteuerrenditen unter 3 % generieren - da gab es in normalen Zeiten auf Tagesgeld mehr.

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neutron76 05.03.2019, 09:20
114. Irgendwie wird die Grundsteuer eingepreist

Ich war allerdings auch überrascht, als ich gelesen habe, dass sie direkt umgelegt werden kann.

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demokrat2 05.03.2019, 09:24
115. SPD macht Schluss mit Vorrechten ....

.... der Besitzer und Vermögenden. Die Grundsteuer ist allein vom Eigentümer zu bezahlen und nicht von den Mietern. Solche Art von "Bevorzugung und Priviliegien" sind aufgrund der Mietpreisentwicklung nicht mehr zu akzeptieren und in höchstem Maße ungerecht. Das ist wieder ein exemplarisches Beispiel wie sich die CDU/CSU das (Un)Recht zurecht gebogen hat, um Besitzende von Kosten zu bewahren. Derart gibt es viele Gefälligkeitsregelungen zum Vorteil der eh schon bevorzugten. Das muss ein Ende haben.

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mostly_harmless 05.03.2019, 09:24
116.

Zitat von lostandfound
Der Staat bezahlt schon über 50 Milliarden im Jahr für die „Zugezogenen“, da bleibt nicht viel für Wohnungsbau.
2018 hatte D - entgegen der Untergangsphantasien am rechten Rand - den größten Überschuss der Geschichte dieses Landes. Und jetzt reflektieren Sie bitte das Delta zu Ihren wirren Behauptungen.

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frame 05.03.2019, 09:24
117.

Die Politiker werden immer realitätsfremder, deshalb sinkt die Wahlbeteiligung immer weiter. Sie sind in ihrem politischen Elfenbeinturm aufgestiegen und haben vom normalen Leben nix, aber auch gar nix mehr mitbekommen. Die meisten haben nie lohnabhängig gearbeitet, sondern parteibezahlt.

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pierrotlalune 05.03.2019, 09:27
118. D

ja die spd, tut so, als ob sie was für die kleinen Leute tun will. Dieser Vorschlag ist nun ein Vorschlag der rein gar nichts bringen würde, die Grundsteuer würde dann nicht mehr in den Nebenkosten erscheinen sondern direkt in die Kaltmiete einberechnet werden.
Die spd sollte sich eher mit ihre Grundrente, Respektrente beschäftigen. Die sog. Respektrente wäre nach dem jetztigen Heils Vorschlag auch keine Respektrente. Er sollte mal nach Belgien schauen:
Belgien finanziert mit den höheren Einkommen eine Mindestrente. Damit versucht Belgien, die Altersarmut in den Griff zu bekommen. Die belgische Mindestrente nach voller Karriere liegt derzeit für einen Alleinstehenden bei 1 145,80 €. Auch die deutsche SPD hat sich schon mit einer solchen Forderung nach einer Mindestrente hervorgetan. Die derzeitigen Vorschläge lägen aber im Ergebnis mit nur rund 880 € weit niedriger als in Belgien.

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Michael-Kreuzberg 05.03.2019, 09:27
119. Dumm Dümmer SPD!

Gehts noch? Die SPD schafft sich grad selbst ab, produziert aber jeden Tag beklopptere Vorschläage. Die wirken wie ein Arzt der nicht weiss was dem Patienten fehlt aber erstmal Abtibioteka und Asperin verschreibt.

Die Substanzbedteuerung Grundsteuer muss endlich komplett abgeschafft werden, denn nicht nur Mieter zahlen Steuern für ein Grundbedürfnis, sondern auch Selbstnutzer wie Rentner und Familien. Egal welches Einkommen getade vorliegt.
Grundsteuer ist nicht anderes als eine Vermögensteuer, nur das man ihr nur ausweichen kann indem man unter der Brücke lebt oder auswandert.
Anstatt den Soli ganz sbzuschaffen sollte der Soli in eine Gemeindesteuer als Ersatz zur Grundsteuer umgewandelt werden.
As ist sozialer und belastet keinen mehr als heute und entlastet alle Bewohner von Wohnungen.

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