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Nebenkosten von Immobilien: SPD will Umlage der Grundsteuer auf Mieten verbieten
DPA

Künftig sollen allein Vermieter die Grundsteuer bezahlen - wenn es nach dem Willen der SPD geht. Fraktionsvize Carsten Schneider fordert, dass Eigentümer die Abgabe nicht mehr auf die Mieten umlegen dürfen.

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supergrobi123 05.03.2019, 10:56
190. Sehr gern!

Zitat von Swift
Die SPD will wohl mit aller Gewalt den Wohnungsbau zurückfahren. Ich muss mir wohl überlegen, meine beiden vermieteten Wohnungen (in denen ich selber mal gelebt habe) zu verkaufen und lege mein Geld besser im Ausland an.
Denn mit Immobilien lässt sich auch in Zukunft noch gutes Geld verdienen, dann aber eben auf einem etwas niedrigeren Niveau!
Es ist sicher erstrebenswert, die Wohnimmobilie für die ganz normalen Leute für Investorenhaie weniger attraktiv zu machen.
Dann fallen auch die Grundstückspreise. Und mit niedrigeren Grundstückspreisen kommen auch wieder normale Menschen, Genossenschaften und die Wohnugsgesellschaften der Städte und Gemeinden zu vernünftigem Bauland. Und damit zukünftige Eigentümer, die nicht ausschließlich die schnelle Rendite im Auge haben und zu 100% auf Verdrängung setzen.
Also ich bin dafür!

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fin2010 05.03.2019, 10:57
191. verzweifelte SPD - alle Nase lang eine neue Sau durchs Dorf

Und eine Idee unausgegorener als die andere. Eigentlich könnte man doch auch die Umlage von Heizkosten auf den Mieter verbieten. Oder gleich die Miete - kostenloses Wohnen als Menschenrecht. Oder CO2 verbieten. Oder .... Was für ein Komikerverein, diese SPD.

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lupenrein 05.03.2019, 10:57
192. Wieder einmal

wird ein Versprechen von der Bundesregierung gebrochen.
Die Grundsteuer wird insgesamt also doch steigen..
Das passt zum Trend der allgemein ansteigenden Steuern.
'Wir schaffen das' also - n i c h t.

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Mikrator 05.03.2019, 10:58
193. Nach den Klausuren , vor den Wahlen

Die SPD will ja wieder erkennbar werden. In kreisenden Werkstattgesprächen und Klausurtagungen scheint sich ja der Auftrag an die Führung herauskristallisiert haben.

Seit Februar jede Woche mindestens eine Maßnahme vorzuschlagen, die den "bedrohten Kleinen Leuten" das Gefühl vermittelt wird, die SPD gibt Sicherheit und ein Gefühl von Gerechtigkeit zurück. Egal ob Kohleausstieg, anlasslose Respektrente , Kitafreibier auch für Besserverdienende und versuchte Grundsteuerfreistellung..., Auftrag erfüllt.

Die Umfragewerte sind stabil, aber ausbaufähig. Wahlalter senken. Da kommt bestimmt noch mehr.

Nur , ich glaube, die CSU hat ja auch 2018 Signale gesetzt, die nicht zu Ende gedacht waren; das Ergebniss der Landtagswahl kennen wir ja.

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mariakar 05.03.2019, 11:01
194. Auch Mieter nutzen die kommunale

Infrastruktur. Jetzt zeigt sich, wie schädlich das Veräußern des Tafelsilbers war. Staatliche Wohnungsbaugesell. wurden für 1 Euro den Investoren in den Rachen geworfen. An Wien hätte man sich ein Beispiel nehmen sollen. Dann gäbe es erstens nicht den Mangel und die Preise wären im Rahmen.
Mein Sohn zieht aus seiner 2,5 Zimme Wohnung demnächst aus. Der Vermieter hat die neu Miete um über 200 Euro angehoben. Krass und dreist. Aber er wird sie zum dem neuen Preis vermietet bekommen, keine Frage.
Ein weiteres Problem ist der Leerstand. Viele "kleine" oder so genannte "private" Mieter vermieten nicht mehr, weil sie den Ärger mit den Mietern nicht wollen. Wenn einer haust und die Miete schuldig bleibt, geht das schnell mal in die Tausende und wenn dann der Vermieter danach noch renovieren muss, ist es besser, er lässt die Wohnung lieber leerstehen. Kenne genug Beispiele.
Hier hat man ja in den letzten Jahren alles getan, um den Mieter vermeintlich zu schützen und den Vermieter bluten zu lassen. Es sind aber nicht diese normalen Vermieter, die das Problem darstellen, sondern die Investoren, die schnell das große Geld wollen.

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supergrobi123 05.03.2019, 11:03
195. Lage, Lage, Lage.

Zitat von schnubbeldu
Die Grundsteuer wird als kommunale Einnahme für Angebote der Bürger verwendet. Sei es für KiTas, Schulen (über die Kreisumlage, die sich nach der Höhe der Grundsteuer ergibt), Büchereien, Schwimmbäder, etc. Was hat ein Vermieter mit den Kosten zu tun? Der Begriff "Grundsteuer" wird immer ein Missverständnis bei den Bürgern, sowohl Eigentümer als auch Mieter, verursachen. Würde man die "Grundsteuer" als "allgemeine kommunale Umlage" definieren, wäre das Missverständnis endlich mal aus der Welt geschafft. Was passiert denn, wenn zukünftig die Grundsteuer dem Vermieter aufgebrummt wird? Richtig, er macht die Nettokaltmiete teurer. Gewonnen haben Mieter damit nichts! Dieses "Umstricken" ist nur ein Trick in der Politik um "sauber" darzustehen. Ein Vermieter kann z.B. auch mehrere Wohnungen in einer Gemeinde besitzen. Kann er dann mindestens um die Anzahl der Wohnungen mehrmals umsonst ins Schwimmbad gehen? Wer zahlt, sollte auch dann einen höheren Anspruch auf kommunale Einrichtungen haben, als jemand der nicht bezahlt. Da bin ich mal gespannt wieviele Vermieter sich zusammenschließen und dann eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einreichen. Wäre ja nicht die erste Klage dieser Art!
Der Eigentümer profitiert direkt von den kommunalen Ausgaben, da sein Eigentum durch das steuerfinanzierte Angebot im Umfeld im Wert steigt.
Sie wollen also eine Wohnung teurer vermieten dürfen, weil U-Bahn-Anbindung, Kitas, Schwimmbäder und Parks das Leben dort so schön attraktiv machen? Aber bezahlen sollen diese Vorteile dann gefälligst die Mieter selber?
Sie wollen also nur abkassieren, sich aber an nichts beteiligen?
Aha.
Überrascht mich nicht.
Viel Erfolg mit Ihrer Klage!

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moritz27 05.03.2019, 11:04
196. Ach SPD,

das ist doch viel zu kurz gegriffen. Einfach die Mieten komplett verbieten. Das löst alle sozialen Probleme. Gratis KiTa, gratis Schule, gratis Studium, gratis Nahverkehr, gratis wohnen. Hellau und Alaaf.

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Pkaul030 05.03.2019, 11:04
197. Die Sozis, Linken und Grünen

wursteln ein Sozialpaket für Mieter, alles staatlich gelenkt, das hatten wir ja in der DDR und haben gesehen, wohin das führt. Die Wohnungen waren 1989 grösstenteils in einem schlechen Zustand, weil nicht investiert wurde. Wie soll ein Vermieter seinen Wohnraum instand halten, wenn er kein oder nicht genug Geld mit der Vermietung verdient? Mieterschutz ist in Ordnung, aber nicht so. Wer investiert dann noch in den Wohnungsbau, wenn er auf seinen Kosten sitzenbleibt und die Mieten nicht erhöhen darf? Das ist kein kaufmännisches Prinzip. Ich schlage vor, die Regierenden sollten den sozialen Wohnungsbau wieder aufleben lassen und ausreichend Wohnraum für die Bürger bauen. Nach diesem Prinzip bräuchten die staatlichen Wohnungsbauunternehmen keinen Gewinn zu erwirtschaften. Dann werden auch die Mieten sinken, wenn das Angebot die Nachfrage befriedigt.

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Mikrator 05.03.2019, 11:04
198. Nach den Klausuren , vor den Wahlen

Die SPD will ja wieder erkennbar werden. In kreisenden Werkstattgesprächen und Klausurtagungen scheint sich ja der Auftrag an die Führung herauskristallisiert haben.

Seit Februar jede Woche mindestens eine Maßnahme vorzuschlagen, die den "bedrohten Kleinen Leuten" das Gefühl vermittelt wird, die SPD gibt Sicherheit und ein Gefühl von Gerechtigkeit zurück. Egal ob Kohleausstieg, anlasslose Respektrente , Kitafreibier auch für Besserverdienende und versuchte Grundsteuerfreistellung..., Auftrag erfüllt.
Ecce : Grunderwerbsteuer und Grundsteuer sind zwei unterschiedliche Steuern , die eine NUR einmal beim Verkauf an den Landesfiskus , die andere jährlich bei der Grundstücksnutzung an die Kommune.

Aber zur Einordnung des Schneider Vorschlags : Die Umfragewerte sind stabil, aber ausbaufähig. Wahlalter senken. Da kommt bestimmt noch mehr.

Nur , ich glaube, die CSU hat ja auch 2018 Signale gesetzt, die nicht zu Ende gedacht waren; das Ergebniss der Landtagswahl kennen wir ja.

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supergrobi123 05.03.2019, 11:05
199. ???

Zitat von transatco
Irgendwann wird gar keiner mehr vermieten! Warum sollte man Vermieten, wenn man am Ende nicht einmal seine Kosten umlegen darf und zudem die Sorgen mit so manchem Mieter hat!?
Sie dürfen zahlreiche Kosten umlegen.
Zudem erhalten Sie als Vermieter ziemlich fette Steuervorteile.
Jetzt sollen Sie mal eine Steuer selber zahlen und sich ein wenig an Gemeinschaftskosten beteiligen, statt nur abzukassieren, und schon wird gejammert.
Stark!

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