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Nebenverdienst im Ruhestand: Von der Leyen macht mehr Rentner zu Jobbern
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Nebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.

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Markus_petersen 20.03.2012, 07:37
1. Wahlen rücken näher

Ahhh, die Wahlen rücken näher und Frau "ich kümmer mich um meine Kinder und um meinen kranken Vater" von der Leyen will wieder gewählt werden.

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MütterchenMüh 20.03.2012, 07:51
2. ist wohl ein vorgezogener Aprilscherz

Zitat von sysop
Nebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.
Das Konzept ist wohl nicht schlüssig.
Warum sollte jemand früher in Rente gehen, mit dem daraus resultierenden Abschlag, lebenslang wohlgemerkt, um dann mit seiner realisierten Abschlagsrente kräftig in die Hände zu spucken, um sich mehr zu seiner mit Abschlag gekürzten Rente hinzuverdienen zu können.
Das erinnert doch extrem nach Schilda!

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cleanair 20.03.2012, 07:52
3.

Ein Nebenverdienst vor Erreichen des Ruhestands macht eigentlich nur Sinn, wenn er zu keinerlei Abschlägen bei der Rente führt.

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Subco1979 20.03.2012, 07:58
4.

Zitat von sysop
Nebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.
Die ursprüngliche Idee war noch halbwegs okay. Aber der "Wegfall der Obergrenze"? Bis auf den Höchstverdienst der letzte 15 Jahre beschränkt?
Das passt vorne und hinten nicht!
Es sollte Altersarmut dabei reduziert werden. Aber die, die es am meisten brauchen, sind die 6,50 Euro-Jobber. Deren Höchstgehalt war eben nicht wirklich hoch. Also bringt denen das nicht viel.
Außerdem sind die übrigen, die das Geld brauchen, normalerweise in körperlich anstrengenden Jobs unterwegs. Kein Sesselfurzer so wie ich, sondern Leute die schwere Sachen schleppen oder auf dem Gerüst schwindelfrei arbeiten müssen.

Ich könnte einen Bürojob dann auch mit 63 und später noch machen. Wenn es ein Chef-Job ist, noch entsprechend länger. - Aber die normalen Arbeiter?

Klingt eher wie für die Elite-Verdiener geschaffen: Mit 63 offiziell in Rente, aber dann bis 80 in verschiedensten Betriebs- und Aufsichtsräten für moderaten Aufwand kräftig hinzuverdienen. Die können das noch, denn in Konferenzen sitzen und Kaffee und Kuchen zu speisen ist auch im hohen Alter noch möglich.

Lösung: Relativierung der Höchstgrenze zum Durchschnittsverdienst eines deutschen Arbeitnehmers. - Wenn Arbeit im hohen Alter überhaupt eine Lösung sein kann...

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antoniox 20.03.2012, 08:11
5. Rente plus Grundsicherung...

Und dann wäre da noch die oft unerwähnte Situation der Rentner, welche Frührente aus Gesundheitsgründen, sprich "Berufsunfähigkeit" beziehen und aufgrund ihres jungen Alters keine ausreichende Rente ansparen konnten und somit auf eine zusätzliche Grundsicherung angewiesen sind, die ihre monatlichen Bezüge präzise auf das "Hartz IV"-Niveau anhebt. Diese Gruppe von Rentnern ist doppelt gebeutelt: Sie können Zeit ihres restlichen Lebens kaum davon leben und dürfen wegen staatlicher Unterstützung GAR NICHTS hinzu verdienen, während offizielle. dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehende Hartz IV-Empfänger wenigstens die Aussicht darauf haben, irgendwann wieder einmal in Lohn und Brot zu stehen. Ist das Gerechtigkeit? Ist das sozial? Meines Erachtens werden hier Erkrankte zu Menschen dritter Klasse abgestempelt. Bei den Nazis wären diese Menschen entsorgt worden, in diesem Staat dürfen sie am Hungertuch nagen. Übrigens Inteerssantes Thema für den SPIEGEL!

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flower power 20.03.2012, 08:14
6. Die

Zitat von sysop
Nebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.
ist nun mal eine durchtriebene Sparfüchsin, und treibt doch wieder nur einen Keil in das soziale Umfeld. Minimalrente ja, aber nicht für alle? Was soll der Unsinn, minimal ist eben schon die unterste Grenze. Frage : Was macht man mit den Langzeitarbeitslosen? Totschiessen? Strick zum Erhängen schenken, oder gleich mehr Geld geben. Denn dann spart man die vielen Unterbrechungen am Schienennetz der DB.
Die Minimalrente kürzen könnte so gesehen der DB Millionen kosten. Haben sie mal da eine bessere Antwort als nuir Leistungskürzungen Frau Leyen?
Mein vorschlag : In Japan´s Großstädten ist man bemüht den begehrten Wohnungsraum der produktiven Gesellschaft zu geben. Rentner leben da eben nicht. Sie hat man auf die Philippinen ausquartiert. dort , natürlich in gewohnter japan. Retro-Umgebung, können sie ihren Lebensabend unter Gleichgesinnten verbringen. Bestens versorgt von jap. Ärzten. Vielleicht sollten wir unsere Rentner nach Malta, Griechenland, Portugal, Südspanien, Azov Sea umquartieren zur Lebens-Oldie-Party.

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Bono Beau 20.03.2012, 08:17
7. Golden?

Zitat von sysop
Nebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.
ein obscures und - wer hätte es gedacht - unsoziales Machwerk. Unterm Strich werden diejenigen, die am dringendsten eine Aufstockung brauchen, die nicht erarbeiten können. 35 Versicherungsjahre sind in der Patchwork-Arbeitsgeneration sehr viel. Hartz 4 für Rentner - das ist letztenendes die Formel.

Wann wird Frau von der Leyarbeit begreifen, dass wir keine "Vollbeschäftigung" mehr haben und nicht mehr haben werden? Wie wär's mit einer Mindestrente in Höhe des Pfändungsfreibetrages? Der ist ja auch nicht aus der Luft gegriffen und eine einigermassen realistische Formulierung des Existenzminimums, unterhalb dessen ein Leben in grundgesetzlicher Würde nicht möglich ist.

Golden ist nix an der Situation der Niedriglöhner und Sozialrentner. Aber gar nix!

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tatortreiniger 20.03.2012, 08:17
8. Nebenverdienst im Ruhestand

Zitat von sysop
Nebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.
Nebenverdienst im Ruhestand? Im Grunde genommen geht es Frau von der Leyen nicht um „Nebenverdienste“, sondern um ein zweites Standbein für Rentner, weil diese künftig immer weniger von ihren Bezügen leben können.

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j.anus 20.03.2012, 08:18
9. Die Löhne

Zitat von sysop
Nebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.
reichen oft genug nicht aus, um halbwegs gut zu leben und die Rente reicht ebenso wenig.
Hauptsache die Gewinne der Firmen knallen durch die Decke.
Wichtig scheint nur, dass die Menschen bis zur Bahre vom Denken abgehalten und im Überlebenskampf gehalten werden...so veranstalten sie schon keinen Streß.

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