Forum: Wirtschaft
Negativ-Rekord: Autoabsatz in Europa bricht drastisch ein
dapd

Die Krise auf dem europäischen Automarkt verschärft sich massiv. Die Zahl der Neuzulassungen ist im Dezember um 16,3 Prozent gefallen. Im gesamten Jahr 2012 wurden so wenige Fahrzeuge verkauft wie zuletzt 1995.

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myfivecents 16.01.2013, 11:07
60. Autoabsatz- Autokauf

So schlecht kann es um die Autoindustrie ja nicht gestellt sein, wenn sich Markenhändler immer noch erlauben können, potentielle Kunden abzuwimmeln wenn es darum geht, einen Gebrauchten in Zahlung zu nehmen. Ich habe bei 2 Händlern der Marke Opel (!) versucht, einen Neuen für 45.000,- Euro zu erwerben, nur leider wurde ich zunächst aufgefordert, meinen 9-jährigen Alten privat zu verkaufen, weil man sich dieses Auto nicht auf den Hof stellen wollte! (ok, war Markenfremd und dazu noch ein immer wieder geächteter SUV). Ich habe mich daraufhin an einen Markenhändler gewandt, wo auch schon mein Alter gekauft wurde und wieder: Kein Interesse. "Den werden wir nie mehr los, nichtmal für den Export geeignet da zu alt! Sorry, aber mit dieser Art des Kundenumgangs kann ich nicht wirklich umgehen.
Ich möchte jetzt hier keine Diskussion lostreten, dass es doch lohnender wäre, meinen Alten privat zu verkaufen. ich frage mich nur: Warum jammern die Hersteller, wenn andererseits sie nicht gewillt sind, auf Kundenwünsche einzugehen?

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Trollvottel 16.01.2013, 11:07
61.

Zitat von Abraxas77
Sparen müssen die Leute, sagt die schwäbische Hausfrau. In Frankreich wird schon die Entlassung von 14% der Mitarbeiter von Renault diskutiert, die sich dann von der Stütze einen BMW kaufen. Und währendessen erzählt Herr Schäuble dass die Krise überwunden ist. Und in UK ist der tripple-dip noch nicht vom Tisch, HMV geht dort gerade über den Jordan, eventuell nochmal 4500 Arbeitslose. Die Krise ist überwunden, hat Brüning das damals auch gesagt?
Überhaupt kann man nur staunen, überall werden Leute entlassen und die Arbeitslosenzahlen gehen ständig zurück.
Daraus folgt doch wohl wenn alle Betriebe zumachen herrscht Vollbeschäftigung.

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joeeoj 16.01.2013, 11:08
62. Wo ist das Problem ?

Die Message der Regierung ist doch eindeutig und wurde verstanden: "Autofahrer werden vom Staat abgezockt und das Autofahren durch neue Hürden in jedem Bereich immer inneffizienter gemacht" Also setzt Otto Normalo immer mehr auf andere Fortbewegungsmittel: Bahn, Flieger, Motorrad, 2 Beine usw. Ist doch politisch gewollt oder etwa nicht ???

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Stauss 16.01.2013, 11:11
63. Das war zu erwarten

Bei den Benzinpreisen...

Ich habe meinen Wagen abgeschafft und denke doch gar nicht daran, mir einen neuen zu kaufen. Nachdem ich meine Bequemlichkeit und das Prestigedenken meiner Frau erfolgreich bekämpft habe, werde ich mich jetzt nicht mehr als die Melkkuh der Nation zur Verfügung stellen. Die Autokosten in diesem Lande sind doch schon längst jenseitig jeder Nutzen-/Kostenrechnung.

Oft steht man mit seinem beweglichen Ledersessel im Stau und sucht nach Verkehrsfunknachrichten, die das bestätigen. Und wird dabei noch von "Schleichern" angeblinkt, weil man nach deren Meinung zu schnell fährt.

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huettenfreak 16.01.2013, 11:12
64. Gemolken, ob mit oder ohne Auto!

Ich lese hier einige Beiträge, in denen allgemeine Freude über verminderte Autoverkäufe geäußert wird. Sicher, für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel ist es gar nicht schlecht sich sogar ganz vom eigenen Auto zu verabschieden.
Die Erfahrung zeigt allerdings, dass durch Konsumverzicht gespartes Geld dann von anderer Seite abgesaugt wird, ich sage nur Energiewende und Ticketpreise für den ÖPNV.
Die Leute haben auch immer brav am Wasser gespart mit dem Ergebnis, dass wir für die Hälfte des Verbrauchs heute das Doppelte bezahlen müssen.
Fazit: Das Geld ist so oder so weg (ob mit oder ohne Auto) und wir alle dürfen uns auf eine Rente auf Grundsicherungsniveau freuen, egal wieviel jeder von uns tatsächlich eingezahlt hat.

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j.cotton 16.01.2013, 11:15
65. very, very...

Zitat von martin-z.
dürfte den deutschen autobauern ziemlich egal sein, weil das geschäft durch den boomenden china und indien markt ausgeglichen wird.
...simply.
Ford, Opel, Mercedes schwächelt auch, genau betrachtet...
China ist auf dem Wege energetisch/umweltmäßig "dicht" zu werden.
(und baut selber)
Südamerika wir deutlich enger und...
...die USA sitzen auf einer Fiskalklippe.
Keine sehr ermutigenden Aussichten.
Für Realisten.

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spiegelfechte 16.01.2013, 11:16
66. wen wundert es

wenn Autofahrer keine Lust auf neue Autos haben da sie (nicht nur von den Grünen) immer mehr gegängelt werden und für alles blechen sollen, was der Staat großzügig anderen verspricht?

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dowhepole 16.01.2013, 11:16
67.

Zitat von antmanhh
sondern eine Ressourcenwirtschaft / Naturalwirtschaft ohne Waren, ohne Geld, ohne Markt und Staat. Das ist die Zukunft!!!
Können sie das genauer ausführen?
Wie soll das Leben dabei dann aussehen?

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gandalf_guevara 16.01.2013, 11:18
68.

Zitat von fisschfreund
Mein Auto ist schon uralt und hat 220 000 km runter. Aber es fährt super, braucht nicht viel Treibstoff (Autogas),kommt immer durch den TÜV und es geht nie kaputt. Aussserdem habe ich ein funktionierendes Geschlechtsteil und brauche daher keine 150 oder mehr PS. Also warum soll ich mir so eine überteuerte moderne Dreckskarre kaufen? Ich werfe doch lieber mein Geld für andere Dinge aus dem Fenster :)
Da kann ich Ihnen nur zustimmen.

Billiger, ruhiger und ökologischer als mit einem Altautomobil kann man kaum unterwegs sein.

Warum soll ich ein Vermögen dafür bezahlen, dass ich kurz nach dem Kauf schon zur kostenpflichtigen Inspektion muss ? Gebraucht gekauft, scheckheftgepflegt bis irgendwas um 120.000 - und die letzten 100.000 km in Heimarbeit gewartet - und immer schön durch den TÜV...., geht doch. TÜV steht bald wieder an, macht mir aber keine Sorgen.

Meine Armbanduhr war teurer als mein Auto - zu Recht, denn die brauche ich täglich unzählige Male, viel öfter als ein Auto. Da gebe ich dann schon eher mal ein paar Euro mehr für deutsche Handarbeit aus als für ein reparaturanfälliges neues Verbrennermobil mit hohem Rumstehfaktor.

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bartholomew_simpson 16.01.2013, 11:19
69. öpnv

Bei besserem Ausbau des ÖPNV wäre die Zahl der Autoverweigerer noch höher, da das Auto vielerorts als Statussymbol ausgedient hat.

Trotz explodierender Wohnkosten sind Ballungsräume wie München attraktiv, da auf das Auto ganz oder teilweise verzichtet werden kann.

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