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Netzagentur gewährt Erhöhung: Briefporto wird teurer
DPA

Die Bundesnetzagentur genehmigt der Deutschen Post, das Porto kräftig zu erhöhen. Der Standardbrief könnte bald bis zu 90 Cent kosten.

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ctreber 18.04.2019, 11:55
1. Wer bekommt davon was zu sehen?

Aktionäre und/ oder Mitarbeiter (und die vielen Sub-Firmen, die ausliefern)?

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qjhg 18.04.2019, 12:01
2. An der Höhe des Portos wird. Man wohl nichts ändern.

Die offene Frage bleibt, ob man den immer schlechteren Service der Post hinnehmen muss. Es gibt fast keine Abendbriefkästen mehr und ab Samstag bis Montagabend werden In der Regel keine Briefkästen geleert. Und wenn der Empfänger nicht gerade an einem günstigen Ort in einer Großstadt wohnt, erhält er die Post wohl erst weitere 2 Tage später. Bedenkt man zusätzlich, dass die Post auch gern ein Tag der Zustellung auslässt, meine ich, man sollte Wettbewerbern den Markt öffnen, die die gleichen Garantien , Bedingungen wie die Post erhalten aber auch gewährleisten müssen. Noch etwas teuerer bei verbesserter Qualität ist dann sogar akzeptabel.

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Hamberliner 18.04.2019, 12:01
3. Anachronismus

Na und? Briefpost ist doch sowieso ein Anachronismus, und wenn naturgemäß immer weniger Briefe befördert werden leuchtet doch ein, dass ein Brief mehr kostet. Ich schreib das als Ü60. Kann natürlich sein, dass die jungen Greenhorns mit der Digitalisierung noch Probleme haben weil sie einen E-Mail-Account und Dokumente als PDF uncool finden, keinen Rechner zuhause haben sondern nur ein Smartphone und außerhalb Facebook, Whatsapp, Twitter und Instagram mit der Digitalisierung überfordert sind.

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schnubbeldu 18.04.2019, 12:01
4. nun werden wieder Firmen und Versicherungen ...

... Ihre Kunden damit strangalieren von Papierrechnung auf ePost umzusteigen. Klar, wer es auf Papier "braucht" kann es sich dann auf seine Kosten ausdrucken. Oder im Gegenzug wird für jeden "Briefversand" zukünftig eine "Bearbeitungsgebühr" von 1,50 Euro fällig.

Und der Briefträger wird noch mehr zum "Werbungsausträger" degradiert. Ganz toll finde ich dann die Hauswurfsendungen "an die Bewohner XYZ" die KEINER benötigt.

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die_WahrheitXXL 18.04.2019, 12:06
5. zeitgleich sollte eine Anpassung erfolgen

und zwar beim absolut unzeitgenmäßen Datenschutz. Oft werden heutzutage Briefe verschickt, weil eben eine email aus Datenschutzgründen nicht möglich ist. Aber die Frage stellt sich, wie sicher denn Briefe wirklich sind? Es ist wirklich einfacher einen Briefkasten zu knacken als eine email. Das Thema "Brief schreiben" gehört längst der Vergangenheit an. Ja, Pakete sind sinnvoll, aber Briefe braucht doch wirklich kein Mensch mehr. Es wird Zeit, daß unsere Regierung das versteht, umsetzt und die Briefe - wie wir sie heute kennen - ins Museum schickt.

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monopuls 18.04.2019, 12:08
6. immer mehr Menschen...

verschicken PDFs
weniger Umsatz
Portoerhöhung
mehr Menschen verschicken PDFs
weniger Umsatz
Portoerhöhung
mehr Menschen verschicken PDFs
...
...

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tinnytim 18.04.2019, 12:12
7. Nicht nachvollziehbar

Die Bundesnetzagentur lässt sich anscheinend von allen Seiten widerspruchslos betrügen. Beim Strom dürfen die Netzbetreiber 10% garantierten Gewinn im Jahr machen und die Post braucht nur die Zahlen mit kreativer Buchhaltung entsprechend schlecht rechnen und bekommt dann schon ihre Wünsche erfüllt. Neulich hab ich einen Brief in die USA geschickt. Da war ich auch schon mit 90Ct dabei. Der Flug über drn Atlantik scheint ja geradezu ein Schnapper zu sein gegenüber der Fahrt von einem Postverteilzentrum zum anderen.
Interessanter Weise war die Paketbranche auch eine der wenigen Branchen, in der der Durchschnitts-Lohn die letzten 10 Jahre real gefallen ist - um satte 14%.

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spon_3501918 18.04.2019, 12:12
8. Die Briefpost schafft sich damit mehr und mehr ab

Vor noch nicht allzu langer Zeit waren es 55ct. Jetzt bald 90ct. Das sind 35ct in gefühlt 3 Jahren. Da wird der Leidensdruck in Unternehmen überhaupt noch Briefe zu verschicken natürlich immer größer werden und immer mehr wird auf PDF umgestellt. Ob sich das dann für die "Post" noch so rechnet? Eigentlich läuft ein System ja optimaler / kosteneffizienter wenn mehr durchläuft.

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Alex2311 18.04.2019, 12:15
9. Kündigung

Zitat von Hamberliner
Na und? Briefpost ist doch sowieso ein Anachronismus, und wenn naturgemäß immer weniger Briefe befördert werden leuchtet doch ein, dass ein Brief mehr kostet. Ich schreib das als Ü60. Kann natürlich sein, dass die jungen Greenhorns mit der Digitalisierung noch Probleme haben weil sie einen E-Mail-Account und Dokumente als PDF uncool finden, keinen Rechner zuhause haben sondern nur ein Smartphone und außerhalb Facebook, Whatsapp, Twitter und Instagram mit der Digitalisierung überfordert sind.
WIe können Sie eine Kündigung nachweisen, ohne die per Einschreibbrief verschickt zu haben?

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