Forum: Wirtschaft
Netzentwicklungsplan: Ausbau der Stromnetze kostet Milliarden
dapd

Die Energiewende kommt, das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigt - aber der Ausstieg aus der Atomenergie wird teuer. Allein für den Ausbau der Stromnetze veranschlagen die Netzbetreiber in ihrem Ausbauplan mehr als 30 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren.

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oskar414 29.05.2012, 18:08
1.

Zitat von sysop
Die Energiewende kommt, das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigt - aber der Ausstieg aus der Atomenergie wird teuer. Allein für den Ausbau der Stromnetze veranschlagen die Netzbetreiber in ihrem Ausbauplan mehr als 30 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren.
30 Milliarden in 10 Jahren - soviel und noch viel mehr hat der Bürger
für die Banken innerhalb kürzester Zeit alternativlos bereitstellen müssen. Von dem Geld für die Banken haben wir nichts - aber von
dem Geld für Smarte Stromleitungen würde die Bevölkerung wenn das ganze auch
noch dezentralisiert (davor haben die Konzerne Angst) organisiert wird
eine ganze Menge.

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conradum 29.05.2012, 18:12
2. optional

Wer Rechnen kann weiß das der Netzausbau kosten neutral für die Verbraucher sein muss.Rücklage der Netzbetreiber, zuzüglich Mehreinnahmen Steuer und wen das wirklich nicht reichen sollte dann nehmen wir die Finanztransaktionsteuer hinzu. Es kann aber auch sein das Frau Merkel mit Ihrer Mehltaupolitik gar nicht merk(elt) welche Möglichkeit sie wirklich hat, Stromabschaltungen bei allen schlechtverdienen Mitbürger zu verhindern.

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Brakelmann 29.05.2012, 18:13
3. Netzkosten

Und was ist daran neu, dass der Ausbau des Stromnetzes Millarden kosten wird? Das hätten die Politiker den Bürgern auch vor dem vollkommen überzogenen Ausstieg aus der Kernenergie aus der Kernenergie sagen können. Dass der Ausstieg kommen musste, war klar. Vielleicht nicht zu diesem Zeitpunkt und vielleicht auch nicht so umfassend. Die Riesenkosten jedoch zu verschweigen bezeichne ich als Betrug. Herr Trittin sprach damals von ein paar Cent pro Kilowattstunde. Das war eine vorsätzliche Lüge, oder aber er wusste es nicht besser. Das wäre bei ihm auch kein Wunder.

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bantam111 29.05.2012, 18:18
4. Wie hoch sind die Einnahmen

Zitat von oskar414
30 Milliarden in 10 Jahren - soviel und noch viel mehr hat der Bürger für die Banken innerhalb kürzester Zeit alternativlos bereitstellen müssen. Von dem Geld für die Banken haben wir nichts - aber von dem Geld für Smarte Stromleitungen würde die Bevölkerung wenn das ganze auch noch dezentralisiert (davor haben die Konzerne Angst) organisiert wird eine ganze Menge.
Hier wird immer nur auf die Ausgaben für neue Stromnetze geschielt. Wieviel nehmen denn die Konzerne für die Stromleitung ein?? Die Bundesnetzagentur müßte doch einen Preis berechnet haben, da alternative Anbieter ja Durchleitungsgebühren zahlen müssen.

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fuchs008 29.05.2012, 18:21
5. Bayernwerk

Die Idee von Seehofer zu einer Landeslösung gefällt mir besser als dieser zentralistische Netzausbau, der die Monopolstellung der großen Energieversorger zementieren soll.
Mehr Gaskraftwerke mit Fernwärmenutzung in die Städte oder an große Industrieanlagen, mehr Biogasanlagen, mehr Onshore-Windkraft, mehr Kleinst-Bhkw in Wohnhäusern, mehr PV- und Solaranlagen auf die Dächer.
Je mehr Strom in der Nähe der Verbraucher produziert wird, umso weniger Netzausbau braucht man. Und umso billiger wird die Energieversorgung.

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t-master 29.05.2012, 18:29
6. Passt doch ...

die versteckten Mehrausgaben für Castor-Transporte, Endlager und Co fallen letztendlich weg und man kann das Geld jetzt in vernünftigere Dinge investieren.
Und saniert werden muss das Stromnetz über kurz oder lang sowieso.

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M. Michaelis 29.05.2012, 18:29
7.

Zitat von oskar414
30 Milliarden in 10 Jahren - soviel und noch viel mehr hat der Bürger für die Banken innerhalb kürzester Zeit alternativlos bereitstellen müssen. Von dem Geld für die Banken haben wir nichts -
Von den Leitungen auch nicht. Es ist nach der Energiewende ja nichts besser als vorher.

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msondern 29.05.2012, 18:29
8.

Bei dem Geld, das im Moment in die "Rettung des Euros" gepumpt wird sind 30 Mrd. in 10 Jahren doch absolut verträglich. Hier bekommt Merkel es allerdings nicht hin, mal ihren Klassiker mit der Alternativlosigkeit zu bringen.

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Rosine 29.05.2012, 18:31
9.

Zitat von sysop
aber der Ausstieg aus der Atomenergie wird teuer.
Langfristig ist das spottbillig wenn man mal die Lagerkosten für radioaktiven Giftmüll für einige 10.000 Jahre durchrechnet.

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