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Neubauförderung: Billiger Wohnraum? So wird das nichts
DPA

Die Bundesregierung hat allerlei Versuche gestartet, die Mieten zu begrenzen - mit geringem Erfolg. Im schlimmsten Fall könnten die Grundstückspreise sogar steigen.

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adep 26.04.2016, 22:29
110. Von Verwaltung sabotiert über 10 Jahre Genemigungszeit

In der Nachbarschaft (Vorort süddeutsche Großstadt) dauert die Aufstellung eines Bebbauungsplans für ein innerstädtisches Baugebiet jetzt schon über 10 Jahre. Die ist von drei Seiten mit Bebauung umgeben und hat auch keine ökologischen Besonderheiten. Aber da dauert jeder Bearbeitungsschritt schon mindestens sechs Monate und dann ist der zuständige erkrankt. Die geschätzten Erschließungskosten liegen schon bei knapp 200 €/qm. Dazu kommt noch die ENEV2016 etc. So schafft man planvoll Wohnungsnot.

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ikarus2015 26.04.2016, 22:32
111. Die Preise steigen auch...

...da die Wohnentwickler sonst Ihre Wohnprojekte aufgrund der Grundstückspreise nicht realisieren können und der Staat da gar nicht mehr mitziehen kann. Die öffentliche Förderung rechnet sich dort also nicht. Aber es gibt Entwarnung: da wir uns bereits mitten in einer Wohn-Immobilienblase befinden, dauert es nicht lange bis es wieder knallt. Und dann fallen auch wieder die Preise! Vorher tut es allerdings noch einigen weh...

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tadelicious 26.04.2016, 22:36
112. wieso so kompliziert..

ab 40m² = 200 euro
ab60m²= 300 euro
ab 80m² = 400 euro
ab 100m²= 500 euro

fertig. problem gelöst. für unsere besser verdiener alles ab 120 m2 immer 50% davon an den staat als keine ahnung irgend einen namen für abgabe ausdenken. die können davon dann die nebenkosten subventionieren.

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danielc. 26.04.2016, 22:39
113.

Wenn den Ballungsräumen die Arbeitskräfte ausgehen, müssen sie eben mehr bezahlen, alternativ könnten Firmen nach Art der Fugger in Betriebswohnungen investieren.

Wenn ich das Mietrecht der Schweiz richtig verstehe, ist der Mietzins dort an den Hypothekarzins gekoppelt. Das würde bei hohen Investitionskosten hohe Mieten ermöglichen und gleichzeitig den Preis von einfachen Wohnungen niedrig halten. Der Mitnahmeeffekt wäre weniger groß, und es würde sich ein Automatismus entwickeln. ... aber was weiß ich schon...

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muellerthomas 26.04.2016, 22:39
114.

Zitat von poetnix
Das würde auch ich als Ursprung des Übels sehen! Hinzu kommt die Unerfahrenheit mit der Realität und sich eine genehme Realität regierungsamtlich "zaubern" zu wollen. Bestes Beispiel dürfte z.Z. Merkels Besichtigung eines "Flüchtlingslagers" in der Türkei und der Deal zum Flüchtlingsan und-verkauf mit dem türkischen Sultan sein. Die Kombination von Realitäts-Unerfahrenheit und Realität in seinem Sinne zaubern zu wollen, führt - wie auch im Wohnungsbau zu besichtigen- ins Chaos. Diese Regierung ist ein reiner Realitäts-Chaos-Haufen!
Ja, schon komisch, dass die Leute, die glauben, alles besser zu können, immer nur gute Ratschläge in den Internetforen geben aber nie die Entscheidungen treffen. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Meine Vermutung wäre, dass die Leute, die in Internetforen alles schlecht reden und meinen, alle Verantwortlichen haben keine Ahnung und nur sie sähen die Realität richtig, vielleicht selbst eine nicht ganz korrekte Selbsteinschätzung haben.

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ikarus2015 26.04.2016, 22:40
115. @7 Luxus Segment?

Ja lieber Herr JosefBechtold, dann schauen sie sich mal an wieviele Luxus Apartments in Miami leer stehen. Jeder Markt ist begrenzt und zuviel Angebot macht die Preise kaputt. Das könnte man in den USA auch prima anschauen! Und man merkt bereits das vieles sogenannte Luxus Projekte nicht gedreht wird!

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muellerthomas 26.04.2016, 22:41
116.

Zitat von pom_muc
Wer genaue statistische Informationen über die Belegung von städtischen Eigentum erhalten will stößt auf eine Mauer des Schweigens.
Welche Informationen hätten Sie denn gerne und weshalb?

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sonnemond 26.04.2016, 22:41
117. 20% höhere Mietobergrenze für Flüchtlinge als Hartz IV

In Berlin gilt ab dem 01.12.2015 eine um 20% höhere Mietobergrenze für Flüchtlinge als für Hartz-IV-Empfänger. Damit die Lager leer werden, so die Stadtverwaltung.

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joomee 26.04.2016, 22:53
118. Mieten gegen dann runter

Zitat von dorettflorett
..fehlt noch als 1 Mittel. Es fehlt an guten hochqualifizierten KLEINEN Wohnungen in den Großstädten für gut verdienende aber halt mobil bleiben wollende Singles - und das wird sich bald bitter rächen, wenn die große Single-Rentnerwelle kommt.... Schöne (keine Sozial-) 2-2,5 Zimmer-Wohnungen mit Balkon und effektivem Schnitt auf 55-70qm - zu selten! Bin gespannt, wenn in 10-15 Jahren die Rentnerwelle der Singles mit halbem Einkommen dann aus ihren übergroßen 100+qm Sälen glotzt. Was ein Schwachsinn. Wenn man Glück hat , kann man daraus dann 2 Wohnungen schneiden oder WG..
Keine Sorge, wenn der demographische Hammer zuschlägt und es generell mehr Rentner mit niedrigem Einkommen gibt, sprich das Volkseinkommen allgemein sinkt und zudem die Bevölkerung schrumpft, sollten auch Immobilien und Mieten billiger werden.

Dem großen Angebot steht dann eine kleinere Nachfrage gegenüber, was Druck auf die Preise machen dürfte.

Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob Immobilien generell eine gute Investitionen auf Dauer sind. In 15-20 Jahre können diese ganz schön an Wert verlieren - einige Regionen und Städte sicherlich ausgenommen, wo sich dann die Jüngeren und Besserverdienende aufhalten werden.

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Baal 26.04.2016, 22:59
119. Wohnungen (Häuser) zu bauen

Zitat von pom_muc
In welchem Jahr zwischen 1949-1989 hätten Sie bei einer freien Wahlmöglichkeit zwischen staatlicher Wohnung in der DDR und freiem Wohnungsmarkt in Westdeutschland denn lieber in der DDR gelebt? Natürlich mit allen "Vorzügen" staatlicher Reglementierung. Bei Nahrungsmitteln. Bei Konsumgütern. Bei Urlauben. Was muss beim Flughafen BER denn noch passieren bis Leute wie Sie begreifen wohin staatliche Planung führt? Reichen Ihnen 100% Zeitüberschreitung und 150% Kostenüberschreitung noch nicht?
ist schon etwas einfacher als ein Riesen-Airport wie BER.
Den hat die Politik wirklich irre vermurkst.
Den Auftrag für Mietshäuser zu erteilen dürften die wohl noch packen.
Die Kohle dafür "leiht" sich der Staat bei denen der sie seit Jahrzehnten ansammelt. Zinslos (Siehe EZB).
Da sind Billionen drin.
Traut sich bis jetzt nur keine "Volkspartei" ran.
Schade, dass die so kurzsichtig sind.
Kurz vor ihrer drohenden Bedeutungslosigkeit.

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