Forum: Wirtschaft
Neue Agenda 2010: Ein Gespenst kehrt zurück
Kay Nietfeld/ dpa

Die Rezession droht - deshalb sollen die Menschen mal wieder flexibler werden und verzichten. Sagen Konzernbosse. Dabei hat genau so etwas zur akuten Krise von Konjunktur und Demokratien beigetragen.

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siryanow 23.08.2019, 12:44
1.

va bene , jedoch ist es mehr als verwunderlich wenn eine schwaechelnde Partei sich wieder der kleinen Leute erinnert

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siryanow 23.08.2019, 12:48
2.

Wenn dem so Ist , dass nur 5 % die Haelfte des Volksvermoegens besitzen, die Demokratie jedoch von den anderen 95% lebt, verdammt dann nutzen wir dies doch .

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p.wallace 23.08.2019, 12:48
3.

Ah Krise!
Wenn diejenigen mit 50'000 im Monat denen mit 1'500 sagen sie müssten jetzt halt den Gürtel enger schnallen, es kämen harte Zeiten.

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peter-k 23.08.2019, 12:50
4. Die Agenda, die auch die CDU nicht abschaffte

Vielleicht ist die Forderung nach einer neuen Agenda die indirekter Forderung mal wieder einen Kanzler loszuwerden, eh, diesmal eine Kanzlerin.

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dasdauertaber 23.08.2019, 12:53
5. Siehe Italien

Mehr Investitionen anstatt sparen - auf diese Weise sichert sich Italien seit Jahren seinen Spitzenplatz in der Arbeitslosenrate. Deutschland kann stolz auf seine Agenda 2010 sein. Historisch hohe Beschäftigung bei niedriger Arbeitslosigkeit.

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Tr1ple 23.08.2019, 12:55
6. Das Problem ist doch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Im internationalen Vergleich fällt Deutschland immer mehr zurück. Unser Geschäftsmodell (Exportwirtschaft) ist am Ende, da Ostasien uns langfristig überholen wird. Es wird Zeit die Strategie zu ändern und trotz eines hohen Lohnniveaus Wettbewerbsfähig zu sein (bsp. Schweiz, Luxembourg, zukünftig UK, etc.). Vielleicht sollte Deutschland mehr in die digitale Zukunft stecken. Selbst Polen hat mehr Studienabsolventen in Informatik als Deutschland.

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NichtdeinErnst 23.08.2019, 12:55
7. Nichts hinzuzufügen.

Vollkommen richtig erkannt und auf den Punkt gebracht. Wirtschaft muss für die Menschen da sein und nicht anders herum. Wir haben uns viel zu lange von Leuten, die den Hals nicht voll kriegen, diktieren lassen, wie wir zu leben und zu wirtschaften haben, gegen jede soziale und auch wirtschaftliche Vernunft. Das Ergebnis sind immer schneller auseinander driftende Vermögensverhältnisse im Land, die für sozialen Unfrieden und Erstarken von Populisten sorgen, weil die Menschen immer mehr und stärkere Zukunftsängste entwickeln, während einige Wenige gar nicht wissen, wie sie ihre Kohle noch verbraten sollen. Unter Adenauer galt es als unbeschriebenes Gesetz mal als anständig, wenn der Chef 8x so viel verdient wie der Arbeiter. Damit käme auch heute noch jeder prima klar. Auch das Zehnfache wäre noch kein Problem. Alles andere ist unanständig und wenn dann noch die Leute, die sich ihre eigenes Totalversagen mit üppigen Abfindungen prämieren lassen, von ihren Angestellten fordern, doch bitte flexibler zu sein und zu verzichten, dann wäre es eigentlich mal wieder Zeit für eine Revolution... Und komme mir niemand mit dem Verlust von Arbeitsplätzen! Die werden sowieso gestrichen, wenn es der Konzernführung besser in die Bilanz passt. Das hat mit realen wirtschaftlichen Daten höchstens noch im unteren und mittleren Mittelstand zu tun. Für die sollte Politik gemacht werden und für die, die den Wohlstand jeden Tag hart erarbeiten und davon ihre Familien ernähren müssen. Alles andere ist unvernünftig und asozial. Hoffen wir, dass man nicht wieder auf das Gejammere der Unersättlichen hört.

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horst_müller 23.08.2019, 12:55
8.

"Sondern weil es mittlerweile nicht nur für Deutschland eine Menge Indizien dafür gibt, dass Menschen auch deshalb anfangen, so fundamental an Regierenden zu zweifeln und Rechtspopulisten zu wählen, weil sie damit überfordert sind, immer flexibel und je nach Wirtschaftswunsch verfügbar und anpassbar zu sein" - Wann das wirklich stimmen würde, hätten auch schon vor 2015 viele die Rechtspopulisten bzw. Parteien rechts neben CDU/CSU wählen müssen. Da nun mal nicht so gewählt wurde, halte ich diesen Zusammenhang für ziemlich an den Haaren herbei gezogen.

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FrankDunkel 23.08.2019, 12:55
9.

Ein politisches System schafft sich selbst ab. Wie immer werden die etablierten Parteien ganz genau hinhören, was die Wirtschaft will. Was der normale Mann von der Straße will, interessiert hierzulande niemanden mehr. Die Quittung gibts an der Wahlurne.

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