Forum: Wirtschaft
Neue Allianzen in der Euro-Krise: Endlich zählen Ideen statt Ideologie
REUTERS

Die ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.

Seite 1 von 25
MPeter 06.07.2012, 19:09
1. Glasklar

Man kann das ganze drehen und wenden wie man will, es kommt immer auf's Selbe raus: die Vermögenden müssen endlich zur Kasse gebeten werden, damit für den Rest auch noch genug zum vernünftig Leben übrig bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iks-hessen 06.07.2012, 19:09
2. Richtig ist: Ideen & Konzepte sind gefragt

Nur mit stimmigen Geldkreisläufen und stimmigen Wirtschaftskreisläufen wird man die monetären und substantiellen (Rohstoffe und Energieträger) Probleme in den Gesellschaften weltweit lösen können.
Alles was man uns, den Bürgerinnen und Bürgern, in den letzten Wochen und Monaten als Lösung der Probleme vorgestellt hat, sind nur Notbehelfe, Übergangslösungen die einen Zusammenbruch des heutigen Geldsystems lediglich verschleppen.
In einem begrenzten Raum mit steigender Bevölkerung und rückläufigen Rohstoffen und Energieträgern, kann nur ein stimmiges Geldsystem im Junktim mit einem stimmigen Wirtschaftssystem die Probleme wirklich nachhaltig lösen.

Eckhard Bock IKS Hessen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hesse 06.07.2012, 19:10
3. Deutschland war und bleibt stark...

Zitat von sysop
Die ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.
als Individualstaat. Andere Ansichten sind aus Phantasia-Land. Was wir neu brauchen ist eine Währungsteilung in Geschäftswährung und Finanzierungswährung. Giebt's nicht ? Dann laßt die Fachköpfe rauchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hundini 06.07.2012, 19:10
4. ^^

Wer braucht schon ein Europa, wo sich 10% die Taschen vollstopfen
und am Ende doch Alle verlieren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lichtderaufrechten 06.07.2012, 19:11
5. Gewinn für wen?

Zitat von sysop
Die ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.
Auf unserem Geldsystem lasten wie ein
Damokles Schwert Derivate amerikanischer
Banken in Höhe von über 220 Billionen Dollar!
Die USA stehen wegen diesem Schrott mit
dem Rücken zur Wand und unser Wirtschaftssystem
ist wie das zentrale Nevensytem mit dem Gehirn ,
mit dem der USA verbunden . Die Schattengelder
Schattenbanken und Fonds leben in einer eigenen
Welt gut geschützt durch 40000 Nuklearwaffen
und ein Duzent Trägerverbänden. Bis jetzt wurde
ein eiskalter Wirtschaftskrieg gegen uns und den
Euro geführt . Würden wir die ideolgische Front
der USA verlassen stünde die Leitwährung Dollar
vor dem Aus ! Dann kämen wir direkt in das
Fadenkreutz eines in die Enge getriebenen Raubtiers!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
donnerfalke 06.07.2012, 19:14
6. Keiner braucht diesen Euro

Wenn Euro scheitert sind Spekulanten, Banken und andere Schmarotzer die nicht arbeiten wollen die Verlierer, das ist der Grund warum ständig dieses Gejammer durch die Presse gejagt wird. Europa gab es schon vor dem Euro und dieses Europa gehörte nicht den Banken. Ohne Banken gibt es auch keine Krise.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
distel60 06.07.2012, 19:18
7. Nicht nur!

"Denn dass die deutsche Hypo Real Estate quasi über Nacht mit staatlichen Milliarden vor der Pleite gerettet werden musste, lag vor allem daran, dass niemand von den Spekulationen ihrer irischen Tochter wusste."

In der HRE wurde auch ganz anderer Schrott verpackt und dem Steuerzahler aufgebürdet. Und das geschah nicht über Nacht, sondern schon mehr als ein Jahrzehnt vor dem Zusammenbruch der HRE und das war auch längst öffentlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emil Peisker 06.07.2012, 19:22
8. ein blinder Fleck im Auge des Betrachters

Zitat von sysop
Die ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.
Ja, diese scheinbare Verbündung der Außenflügel der Konservativen mit den "Kommunisten" scheint es zu geben. Aber wenn man sich die tatsächlichen Motive anschaut, sind es völlig konträre Gründe für diesen zeitweisen gemeinsamen Kampf.

Nach einem Erfolg, also nach dem Scheitern des ESM und jeglicher Fiskalkontrolle, werden die beiden Seiten wieder die Interessen ihrer Klientel bedienen.

Die Verwunderung über diese so überraschende Gemeinsamkeit von Sinn und Wagenknecht, ist nur kurzfristig, bis man erkennt, die Kommunistin schafft es nicht alleine, und deshalb hält sie mit den eigenen Zielen etwas zurück, und hängt sich im Windschatten hinter die Populisten.

Endlich zählen Ideen statt Ideologie - ist keine Erkenntnis, sondern ein blinder Fleck im Auge des Betrachters.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
walter_e._kurtz 06.07.2012, 19:25
9. new world order

Die Aushebelung dieses Prinzips...
Zitat von
"Banken müssen scheitern dürfen", schreiben die Ökonomen um Sinn. "Es ist richtig, dass die Möglichkeit bestehen muss, dass Banken pleitegehen", sagt auch Axel Troost, finanzpolitischer Sprecher der Linken. Wagenknecht bescheinigte den Wissenschaftlern wegen ihrem Ja zu Pleiten sogar, sie seien "wenigstens echte Liberale". Von den Linken bis zum Ifo-Chef herrscht also Konsens darüber, dass weiterhin ein Grundprinzip der Marktwirtschaft gelten soll: Die Pleite gehört zum Risiko des Unternehmers.
...hat Europa erst so tief in die Kloake gezogen!
Eine Bankenaufsicht bringt gar nichts, wenn die zu beaufsichtigenden Banken nicht in die Insolvenz verabschiedet werden können!
Wenn also ESM/Fiskalpakt/Bankenaufsicht irgendeinen Sinn entfalten sollen, muß im gleichen Atemzug der Banken-/Versicherungssektor reformiert werden.
Bin mir sicher, mit Merkel und Schäuble erleben wir das nicht. Die beiden führen eher eine postdemokratische Regierung in Händen der Hochfinanz mit pseudo-demokratischer Beteiligung der Bürger ein; also, so ähnlich wie jetzt, nur nen ganzen Tacken schlimmer und offensichtlicher. Denn wir wissen ja; die Märkte...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 25