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Neue Berechnungen: So teuer würden Seehofers Rentenpläne für die Jungen
DPA

Ein Rentenwahlkampf könnte die junge Generation teuer zu stehen kommen. Nach neuen Berechnungen für den SPIEGEL würde ein Festhalten am derzeitigen Rentenniveau bis 2040 fast 600 Milliarden Euro verschlingen.

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ghp2 06.08.2016, 20:21
1.

Da müsste man aber auch die Rechnung aufmachen, um wie viel höher die Rente des Arbeitnehmers von 2040 wäre wenn er 64€ im Monat mehr zahlt. Das Sicherungsniveau schlägt ja auch bei ihm durch.

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obelix236 06.08.2016, 20:23
2. Die Rechnung hat einen gewaltigen Denkfehler

Wer sagt denn, dass nur das Geld zur Verfügung steht, das die Arbeitnehmer in die Rentenkasse eingezahlt haben? Dann müssten ja alle ehemaligen Beamten als Pensionäre mit 0 € leben. Da muss der Finanzminister einfach mal von seinen sprudelnden Steuereinnahmen etwas dazu geben. Es hat in der Vergangenheit ja auch keinen Politiker gestört, die Rentenkasse für andere Leistungen zu plündern. Diese Scheinheiligkeit muss endlich einmal aufhören.

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wvwtyr 06.08.2016, 20:24
3.

Wann werden endlich diejenigen entlastet, die überhaupt für eine Zukunft der Rente sorgen? Familien mit Kindern. Alternativ sollten Kinderlose entsprechend höher besteuert werden, um auch einen Beitrag für das Rentensystem zu leisten, der sich nicht auf den üblichen. monatlichen Satz beschränkt. Außerdem sollten die Extrawürste berufsständischer Versorgungswerke, in denen sich zumeist Gutverdienende tummeln, zugunsten der Rentenkasse aufgehoben werden.

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wug2012 06.08.2016, 20:28
4. Geld für alles und jeden?

So ist das in Deutschland 2016. Für jeden uns für alles ist Geld da. Milliarden nach Griechenkand und in die Türkei. Milliarden für die EU. Milliarden für Entwicklungshilfe. Milliarden für Banker und Banken Millionen für Politiker, Milliarden für die Großwirtschaft und ihre Lobbyisten, Milliarden für unnötige Großprojekte und Steuervetschwendung. Für das unnötige Volk bleibt da natürlich nichts übrig. Danke an die Politik, vielen Dank für Nichts.

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einwerfer 06.08.2016, 20:28
5. Völlig falsche Alternative

die SPON hier vorgibt. Weder auf Kosten der Alten noch auf Kosten der Jungen, sondern auf Kosten der Reichen und aller anderen, die sich zZ drücken ihren Anteil an unserem Sozialstaat zu leisten.

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Mebi41464 06.08.2016, 20:31
6. Seehofers Rentenpläne

Entschuldigung !!! Was bedeutet festhalten ? Bis zu 45 Jahre wurde gearbeitet und einbezahlt. Kürzen geht nicht. Was können wir für die Ostdeutschen, welche nie einen Cent einbezahlt hatten. Deren Anpassung war der Fehler. Niemand bemerkte, daß deren Mieten und Lebenshaltungskosten deutlich geringer waren und sind.

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strauch 06.08.2016, 20:32
7.

Hallo Frau Schmergel,

diesen Nonsens den sie hier verbreiten glaubt gottseidank inzwischen so gut wie niemand mehr. Am schönsten das Märchen den wahnsinnig Ausgaben und wer dafür auskommen muss.

Sie bevorzugen vermutlich das Riester Modell mit Anrechnung auf Grusi. Da haben wir es natürlich alle viel besser als wenn wir die staatliche Rente nutzen würden. Verdient nur leider die Versicherer nichts.... Der arme Maschmeyer. Der Weltuntergang wäre ja wenn jeder einzahlen müsste.... In das gleiche Rentensystem.

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robse67 06.08.2016, 20:32
8. Es wird Zeit das ganze Sozialsystem

auf den Prüfstand zu stellen. Dann kann das System nicht mehr für billigen Wahlkampf zu Lasten Anderer missbraucht werden. Viele Baustellen liegen seit Jahrzehnten brach und werden durch Pseudoreformen immer weiter deformiert,
Keine Mehrklassengesellschaft in den Sozialsystemen. Keine Beitragsbemessungsgrenzen. Keine Versorgungskassen für bestimmte Berufsgruppen. (Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Architekt, etc.). Pensionen und auch Altersbezüge für Politiker und Mandatsträger den Renten gleichstellen. Einheitliche Kranken- und Pflegeversicherung für alle.
Das ganze über eine Pauschale zum Einkommen finanzieren. Und Altersbezüge Deckeln. Erhöhun
gen dieser nie prozentual sondern pauschal.

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slimbass 06.08.2016, 20:33
9. 50 Jahre

Wenn ich im nächsten Jahr nach 50 Berufsjahren in Rente gehe, so Gott will, habe ich nicht nur einen großen Anteil für das Solidarsystem geleistet sondern auch eigene Ansprüche erworben. Es ist eine Unverschämtheit, uns alten Beitragszahlern Kürzungen zuzumuten. Wir konnten nicht viel mehr für die eigene Vorsorge tun. Und das zur Aussage "die Renten sind sicher".

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