Forum: Wirtschaft
Neue Chefs für die Deutsche Bank: Ein Inder für die Zahlen, ein Niedersachse für die

Das Duo könnte unterschiedlicher nicht sein: Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat entschieden, dass*der Inder Anshu Jain und der Niedersachse Jürgen Fitschen*das wichtigste Finanzinstitut der Republik künftig gemeinsam führen sollen. Woher kommen die beiden Neuen, was zeichnet sie aus?*

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frnzwltr 26.07.2011, 10:13
1. Deutsche Bank mit Image-Problem

Der "Niedersachse für die Politik" sollte sich im Heimatland der Deutschen Bank auch um das öffentliche Bild der Bank kümmern. Da ja neben den enormen Gewinnen im Finanz-Bereich die Privatkunden ein erklärter Wachstumsmarkt der DB sein sollen, könnte es helfen, etwas am Image zu arbeiten, denn die öffentliche Wahrnehmung ist - zumindest soweit sie sich im Internet widerspiegelt - durchaus, sagen wir mal... suboptimal:

http://www.brandigg.de/brand/Deutsche%20Bank

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TotalRecall 26.07.2011, 10:41
2. Keine neue Reizfigur

Jain hat als Chef der IB-Sparte beinahe regelmäßig das vielfache an Ackermanns Gehalt eingefahren. Darüber wurde sich aber in der Presse nicht groß ausgelassen, wie bei Ackermann.

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Chris35 26.07.2011, 10:59
3. DEUTSCHE bank?

Was ist eigentlich noch deutsch an der Deutschen Bank?! Ein Schweizer vorher, nun sind die Chefs aus den Niederlanden und Indien.
An sich ja kein Problem, nur passt der Name nicht mehr zum Institut.

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redwed09 26.07.2011, 11:03
4. Hoffentlich

Zitat von TotalRecall
Jain hat als Chef der IB-Sparte beinahe regelmäßig das vielfache an Ackermanns Gehalt eingefahren. Darüber wurde sich aber in der Presse nicht groß ausgelassen, wie bei Ackermann.
Nun bekommt die Deutsche Bank endlich einen Vorstandsvorsitzenden aus der Garde der koksenden Zombies. Damit wird die Bank nun endgültig zur Zockerbude verkommen. Ackermann hat in dieser Hinsicht schon gute Vorarbeit geleistet, nun wird das Werk vollendet werden.
Eines ist bisher tröstlich, Jain wird nicht diesen Einfluss eines Ackermann auf die Kanzlerin haben. Hoffentlich.

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brotbüchse 26.07.2011, 11:17
5. Jain ist aus Sicht der Bank ein Topmann

Zitat von TotalRecall
Jain hat als Chef der IB-Sparte beinahe regelmäßig das vielfache an Ackermanns Gehalt eingefahren. Darüber wurde sich aber in der Presse nicht groß ausgelassen, wie bei Ackermann.
Die IB-Sparte an sich ist die Reizfigur. Nur war die Deutsche Bank schlauer und hat den Schrott, mit der sie auch handelte, früher abgestoßen und konnte daran gut verdienen. Der neue Mann Jain entzieht sich der moralischen Kontrolle durch seine Herkunft. Auf deutsche Fragen braucht er keine Antworten geben.

Würde man ihm den Posten, den er offenbar begehrt, nicht geben, müsste man ihn ziehen lassen und mit ihm würden wahrscheinlich auch andere Ivestment-Banker die Banker verlassen. Jain hat damit die Bank schon jetzt im Griff, bevor er Vorstandsvorsitzener wurde.

Sein mangelndnen dt. Sprachkenntnisse sind dabei nur eine Randnotiz. Dass er sie offenbar nicht beherrschen muss, zeigt schon, wie wichtig der Mann ist. Er braucht die deutschen Sprachkenntnisse schlicht nicht, so wertvoll ist der Mann aus Sicht der Bank.

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gsm900 26.07.2011, 11:21
6. So deutsch wie die BASF badisch

Zitat von Chris35
Was ist eigentlich noch deutsch an der Deutschen Bank?! Ein Schweizer vorher, nun sind die Chefs aus den Niederlanden und Indien. An sich ja kein Problem, nur passt der Name nicht mehr zum Institut.
Ludwigshafen war bis zur Gründung von Rheinland-Pfalz bayrisch (benannt nach König Ludwig 1.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwigshafen_am_Rhein

Den Unterschied zwischen Niedersachsen und Niederlanden üben wir noch, gelle?


http://de.wikipedia.org/wiki/Niedersachsen

http://de.wikipedia.org/wiki/Niederlande

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newsmax 26.07.2011, 11:24
7. Nanü

Diese Inflation ist wirklich verflixt, jetzt ist sie sogar schon in der Teppich-Etage angekommen. Wir dürfen wohl davon ausgehen, dass sich die beiden ein Chefgehalt teilen werden - oder etwa nicht?

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TotalRecall 26.07.2011, 11:28
8. re

Zitat von brotbüchse
Die IB-Sparte an sich ist die Reizfigur. Nur war die Deutsche Bank schlauer und hat den Schrott, mit der sie auch handelte, früher abgestoßen und konnte daran gut verdienen. Der neue Mann Jain entzieht sich der moralischen Kontrolle durch seine Herkunft. Auf deutsche Fragen braucht er keine Antworten geben. Würde man ihm den Posten, den er offenbar begehrt, nicht geben, müsste man ihn ziehen lassen und mit ihm würden wahrscheinlich auch andere Ivestment-Banker die Banker verlassen. Jain hat damit die Bank schon jetzt im Griff, bevor er Vorstandsvorsitzener wurde. Sein mangelndnen dt. Sprachkenntnisse sind dabei nur eine Randnotiz. Dass er sie offenbar nicht beherrschen muss, zeigt schon, wie wichtig der Mann ist. Er braucht die deutschen Sprachkenntnisse schlicht nicht, so wertvoll ist der Mann aus Sicht der Bank.

Jain hat es sich auch bisher erlauben können in London zu weilen. Nach FFM kam er nur, wenn es ein paar Bilanzen zu verkünden gab und die lokale Presse ein paar Fotos brauchte. Ich schätze mal, dass er weiterhin in London bleiben wird. Da wird im IB das große Rad gedreht.
FFM= "Peanuts".

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guebert100 26.07.2011, 11:29
9. Denunzierende Verlierer

Zitat von redwed09
Nun bekommt die Deutsche Bank endlich einen Vorstandsvorsitzenden aus der Garde der koksenden Zombies. Damit wird die Bank nun endgültig zur Zockerbude verkommen. Ackermann hat in dieser Hinsicht schon gute Vorarbeit geleistet, nun wird das Werk vollendet werden. Eines ist bisher tröstlich, Jain wird nicht diesen Einfluss eines Ackermann auf die Kanzlerin haben. Hoffentlich.
Jede Wette, Sie haben mehr Drogen konsumiert, als die beiden neuen Vorstandsvorsitzenden zusammen und haben für Ihre Firma (egal ob angestellt oder Besitzer,) nicht einen Bruchteil dessen eingefahren, was Jain der DB gebracht hat.) Ich kenne Sie nicht, aber diese Wette halte ich aufgrund Ihres Textes, der Sie als ewigen Verlierer entlarvt, der es nötig hat, erfolgreiche Menschen zu denunzieren.

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